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Qendil

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Qendil p1
Schiffsdaten
Flagge Oman Oman
andere Schiffsnamen Elia (2006–2015)
Kythira Warrior (2015–2023)
Ionia (2023–2025)
Oilstar (2025)
Spark (2025)
Schiffstyp Aframax-Rohöltanker
Rufzeichen A4FB6
Heimathafen Duqm
Eigner Qendil Marina, Maskat
Bauwerft Sanoyas Hishino Meisho Corp., Kurashiki
Baunummer 1239
Kiellegung 11. Januar 2006
Stapellauf 15. Mai 2006
Übernahme 3. August 2006
Schiffsmaße und Besatzung
Länge 249 m (Lüa)
238 m (Lpp)
Breite 44 m
Seitenhöhe 21,2 m
Tiefgang (max.) 14,83 m
Vermessung 61.991 BRZ / 34.668 NRZ
Maschinenanlage
Maschine 1 × MAN-Dieselmotor (Typ: 6S60MC-C)
Maschinen­leistungVorlage:Infobox Schiff/Wartung/Leistungsformat 13.548 kW (18.420 PS)
Höchst­geschwindigkeit 13,5 kn (25 km/h)
Propeller 1
Transportkapazitäten
Tragfähigkeit 115.338 tdw
Tankkapazität 124.637 m³
Sonstiges
Klassifizierungen Indian Register of Shipping
Registrier­nummern IMO-Nr. 9310525

Die Qendil (oft auch als Kendil oder Kendall bezeichnet) ist ein Aframax-Rohöltanker, der zur russischen Schattenflotte gezählt wird und der im ersten Quartal 2026 durch Drohnenbeschuss und anschließenden Brand im Mittelmeer durch ukrainische Truppen beschädigt wurde.

Bau und Indienststellung

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Das Schiff wurde 2006 unter der Baunummer 1239 auf der japanischen Werft Sanoyas Hishino Meisho Corp. gebaut. Die Kiellegung erfolgte am 11. Januar 2006, das Aufschwimmen im Baudock am 15. Mai 2006. Die Fertigstellung des Schiffes erfolgte am 3. August 2006.[1]

Das Schiff wurde als Elia unter der Flagge Liberias mit Heimathafen Monrovia in Dienst gestellt.[1]

Vorfall 19. Dezember 2025

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Am 19. Dezember 2025 wurde die Qendil im Mittelmeer vor der Küste von Libyen von ukrainischen Drohnen angegriffen. Bei dem Angriff wurde das Schiff, das zu diesem Zeitpunkt ohne Ladung war, beschädigt. Die Qendil war laut Daten von MarineTraffic auf dem Weg vom indischen Hafen Sikka zum russischen Hafen Ust-Luga an der Ostsee.[2]

Laut Medienberichten sollen bei dem Angriff mehrere russische Geheimdienstmitarbeiter, darunter möglicherweise General Andrej Awerjanow, ums Leben gekommen sein. Das Schiff war zum Zeitpunkt des Angriffs im Oman registriert.[3]

Anfang Januar 2026 lief der Tanker in der Nähe der türkischen Insel Bozcaada auf Grund.[4] Seit Mitte März 2026 befindet er sich auf einer Werft im türkischen Tuzla.

Einzelnachweise

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  1. 1 2 Elia. In: Ship-DB. Abgerufen am 6. April 2026.
  2. Konstantin Ochsenreiter: Ukraine-Drohnen dezimieren Putins Schattenflotte: Tanker im Mittelmeer zerstört. In: Frankfurter Rundschau. 19. Dezember 2025, abgerufen am 5. April 2026.
  3. Tobias Schibilla: Angriffe im Mittelmeer: Russland und die Ukraine haben ein neues Schlachtfeld. In: T-Online. Abgerufen am 4. April 2026.
  4. Sanctioned Shadow Fleet Oil Tanker Qendil Grounds Near Turkey in the Aegean Sea. Alphanavigation, abgerufen am 5. April 2026 (englisch).