Der Stadt Hamburg fehlte lange eine Eis- und Ballsportarena, die es den Spitzensportlern im Handball und Eishockey, genauso wie jungen Nachwuchstalenten, ermöglichte, professionell zu trainieren. Auch im Breitensportbereich wurde der Ruf nach geeigneten Flächen immer lauter. So wurde 2007 mit dem Bau der Arena begonnen, welche nach 17 Monaten Bauzeit, am 1. November 2008 fertiggestellt wurde. Mit der Arena entstand nördlich der Barclays Arena ein Komplex, der allen Anforderungen für Wettkampfveranstaltungen gerecht wird. Die ECE Projektmanagement übernahm für die Alexander Otto Sportstiftung die Generalplanung und Projektentwicklung für die Arena.
Im Juni 2018 wurde bekannt, dass die Volksbank den Sponsorenvertrag nicht verlängert und die Halle einen neuen Namen bekommen wird. Im Oktober 2020 wurde mit q.beyond ein neuer Sponsor gefunden und die Arena in q.beyond Arena umbenannt. Der Vertrag läuft über zwei Jahre mit einer Option für zwei weitere Jahre.[1]
Nach der Übernahme der Arena durch den Hamburger SV e.V. wurde die Eissporthalle der Arena im Frühjahr 2024 geschlossen, die Eisfläche wurde entfernt und dieser Teil der Arena wurde ab Herbst 2024 zu einer barrierefreien Dreifeld-Sporthalle umgebaut.[2][3]
Ermöglicht wurde das Projekt durch Alexander Otto. Seine Alexander Otto Sportstiftung stellte 15 Mio. Euro für Planung, Bau und Betrieb der Arena zur Verfügung. Sie ist Bauherr, Eigentümer und Vermieter der Arena. Mit den Mieteinnahmen fördert sie den Hamburger Sport. Die Stadt Hamburg unterstützte mit drei Mio. Euro den Bau der Arena und stellte das Grundstück als Erbbaurecht kostenlos zur Verfügung.
Im Dezember 2023 verkündete die Alexander Otto Sportstiftung die Arena an den Hamburger SV e.V verschenken zu wollen, nachdem die laufenden Kosten, insbesondere die Energiekosten, stark gestiegen waren.[4] Die Mitgliederversammlung des Vereins stimmte der Übernahme im Januar 2024 zu.[2]
Die rund 7.000 m² große Arena umfasst zwei Ballsporthallen sowie mehrere, dazwischen linear angeordnete, zweigeschossige Nebengebäude. Eine zentrale Zugangsachse zur Arena befindet sich höhengleich auf den Dachflächen der Nebengebäude. Vom Parkplatzniveau erreicht man diese Ebene über eine großzügige Treppenanlage, die den Eingang zur Arena darstellt. Die Membran der Außenfassade leuchtet bei Dunkelheit in Blau und Weiß und macht die Arena damit zum größten Lichtkunstbauwerk in Norddeutschland. Der Besucherzugang erfolgt über die Flächen des Parkplatzes „Grau“.
Die rund 2700 m² große Eissporthalle ermöglichte Eishockey, Eiskunstlauf, Öffentliches Eislaufen, Eisdisco und Eisstockschießen. Sie bot eine Gesamtkapazität für 600 Personen, davon 300 Sitzplätze auf der fest installierten Tribüne. Wie die Kapazität nach dem Umbau in eine Ballsporthalle sein wird, ist noch nicht final geklärt.
Die bisherige, kleinere Ballsporthalle bietet Trainingsmöglichkeiten für Handball, Basketball und Hallenfußball. Hier liegt die Gesamtkapazität bei 900 Personen, davon 150 Sitzplätze auf den ausziehbaren Tribünen.
Es besteht die Möglichkeit, die beiden Sporthallen für Veranstaltungen zu mieten.
Die Arena verfügt darüber hinaus über eine Sportsbar.