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Płoki (Trzebinia)

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Płoki
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Płoki (Polen)
Płoki (Polen)
Płoki
Basisdaten
Staat: Polen Polen
Woiwodschaft: Kleinpolen
Powiat: Chrzanów
Gmina: Trzebinia
Geographische Lage: 50° 12′ N, 19° 31′ OKoordinaten: 50° 12′ 15″ N, 19° 30′ 41″ O
Einwohner: 928 (2011)
Postleitzahl: 32-543
Telefonvorwahl: (+48) 32
Kfz-Kennzeichen: KCH

Płoki ist ein Dorf mit einem Schulzenamt der Stadt-und-Land-Gemeinde Trzebinia im Powiat Chrzanowski der Woiwodschaft Kleinpolen in Polen.

Marie-Sanktuarium

Im Jahr 1324 wurde in einem Dokument des Auschwitzer Herzogs Wladislaus ein Zeuge namens Tilo de Plok erwähnt (der Ort gehörte nicht zum damals schlesischen Herzogtum, sondern zum Krakauer Land), die Pfarrei wurde dagegen im Zehntrückstandregister des Jahres 1326 im Dekanat Sławków des Bistums Krakau erwähnt. Der Ortsname ist vom Appellativ płoka (durch Wasser ausgewaschenes Mineral) abgeleitet – im 14. Jahrhundert wurde im Dorf Bleierz durch Spülen aufbereitet.[1]

Ab 1335 gehörte die Pfarrei zum neuen Dekanat von Nowa Góra. Politisch gehörte der Ort zunächst zum Königreich Polen (ab 1569 in der Adelsrepublik Polen-Litauen), Woiwodschaft Krakau, Kreis Proszowice (später Kreis Kraków). Bei der dritten Teilung Polens wurde Płoki 1795 Teil des habsburgischen Kaiserreichs. In den Jahren 1815–1846 gehörte das Dorf zur Republik Krakau, 1846 wurde es als Teil des Großherzogtums Krakau wieder in die Länder des Kaisertums Österreich annektiert. Ab dem Jahr 1855 gehörte Płoki zum Bezirk Chrzanów.

1918, nach dem Ende des Ersten Weltkriegs und dem Zusammenbruch der k.u.k. Monarchie, wurde Płoki Teil Polens. Unterbrochen wurde dies nur durch die Besetzung Polens durch die Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg. Es gehörte dann zum Landkreis Krenau im Regierungsbezirk Kattowitz in der Provinz Schlesien (seit 1941 Provinz Oberschlesien).

Von 1975 bis 1998 gehörte Płoki zur Woiwodschaft Katowice.

Commons: Płoki, Lesser Poland Voivodeship – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. ↑ Kazimierz Rymut, Barbara Czopek-Kopciuch: Nazwy miejscowe Polski: historia, pochodzenie, zmiany. 8 (O-Pn). Polska Akademia Nauk. Instytut Języka Polskiego, Kraków 1997, S. 539 (polnisch, online [PDF]).