Die Brennhütte am nördlichen Ende der Priesbergalm steht unter Denkmalschutz und ist unter der Nummer D-1-72-132-77 in die Bayerische Denkmalliste eingetragen.
Die Priesbergalm und die Königsbachalm werden heute noch vom Bauern des Aschbachhofes landwirtschaftlich genutzt. Die Tiere verbringen den Juni auf der Königsbachalm, bevor sie auf die höher gelegene Priesbergalm getrieben werden. Die Zeit von Anfang September bis zum Almabtrieb Anfang Oktober verbringen die Tiere wieder auf der Königsbachalm. Die Priesbergalm ist im Sommer bewirtet.[3]
Die Brennhütte ist noch in Betrieb, dort stellt der Bergbrenner der Enzianbrennerei Grassl heute noch Enzian her. In alter Tradition werden noch von Hand die Enzianwurzeln ausgegraben, zerkleinert, gemaischt und vor Ort zu Enzian gebrannt.[4]
Die Priesbergalm befindet sich im Hagengebirge oberhalb des Königssees auf einer Höhe von gut 1300mü.NN bis über 1500mü.NN. Die Alm liegt östlich der Gotzentalalm und südlich der Königsbachalm unterhalb von Rothspielscheibe und Bärenwand und erstreckt sich von Nord nach Süd über eine Länge von über eineinhalb Kilometer.
Die Brennhütte auf der Priesbergalm befindet sich am nördlichen Ende der Almfläche.