Vor 25 Jahren: Am 26. August 2001 wird der auf dem Vorplatz des Staatstheaters von Emil Cimiotti gestaltete Brunnen eingeweiht.
Vor 50 Jahren: Am 1. Juli 1976 stirbt der Schriftsteller und Übersetzer Ernst Sander. Am 13. August stirbt der in Braunschweig geborene Rabbiner Schlomo Friedrich Rülf.
Vor 75 Jahren: Am 9. Februar 1951 wird der Sender Geitelde von Adolf Grimme, ehemaliger Generaldirektor des Nordwestdeutschen Rundfunks, offiziell eingeweiht.
Vor 100 Jahren: Am 28. Mai 1926 wird der Politiker und Historiker Ernst-August Roloff geboren, am 4. Juli der Unternehmer Günter Mast. Anlässlich des Besuches des Reichspräsidenten Paul von Hindenburg in Braunschweig am 15. Oktober, entsteht das Goldene Buch der Stadt. Die ersten Wohnhäuser des Siegfriedviertels werden fertiggestellt.
Vor 125 Jahren: Am 25. März 1901 wird der NSDAP-Politiker und SS-Obergruppenführer Friedrich Alpers geboren, der für zahlreiche NS-Verbrechen in Braunschweig mitverantwortlich. Am 30. Juni stirbt der Maschinenbauingenieur und Unternehmer Hugo Luther. Am 7. Juli wird der Schauspieler Gustav Knuth geboren. Am 5. Oktober kommt Willy Lages, SS-Sturmbannführer und Verantwortlicher für die Deportation von Juden aus den Niederlanden in die Konzentrationslager, zur Welt. Am 7. Oktober kommt der Jurist Walter Lerche zur Welt, zur Zeit des Nationalsozialismus Vorsitzender des Sondergerichts Braunschweig. Am 27. Dezember wird Wilhelm Hesse geboren, NSDAP- und SS-Mitglied und von 1933 bis 1945 Oberbürgermeister der Stadt Braunschweig.
Vor 150 Jahren: Am 3. Februar 1876 wird der SPD-Politiker Gustav Steinbrecher geboren. Am 17. Februar wird der Unternehmer Willi Schmalbach geboren. Am 21. August stirbt der Architekt Carl Wolf. Am 11. Oktober wird Käthe Buchler geboren, die v. a. durch ihre Fotos von Frauen im Alltag des Ersten Weltkrieges bekannte Amateurfotografin. Die Hoffmann-von-Fallersleben-Gymnasium wird gegründet.
Vor 175 Jahren: Am 24. April 1851 kommt Hugo Retemeyer zur Welt, von 1904 bis 1925 Oberbürgermeister der Stadt Braunschweig. Der Architekt und Stadtbaurat Max Osterloh kommt am 22. November zur Welt. Er entwirft in seiner Heimatstadt mehrere Bauten, darunter das Städtische Museum, das Stadtarchiv und die Stadtbibliothek. Am 3. Dezember wird Gutmann Rülf geboren, von 1884 bis 1915 Landesrabbiner des Herzogtums Braunschweig. Am 5. Dezember tritt Braunschweig dem Deutsch-Österreichischen Postverein bei. Nur drei Wochen später kommt es zur Einführung der ersten Briefmarken unter Herzog Wilhelm I. Im Jahr 1851 wird die Braunschweigische Gaserleuchtungsgesellschaft gegründet und ein Gaswerk an der Straße Am Alten Bahnhof 7 errichtet.
Vor 200 Jahren: Am 11. Februar 1826 wird der Verleger Heinrich Vieweg geboren. Das „Nationaltheater“ auf dem Hagenmarkt wird bis zum 19. März von August Klingemann geleitet. Nach Beendigung seiner Grand Tour kommt Herzog Karl II. im März nach Braunschweig und wählt die Stadt zu seiner Residenz. Bald darauf überwirft er sich mit seinem Onkel König Georg IV. von England und Hannover und mit den BraunschweigischenLandständen.
Vor 250 Jahren: Am 9. Januar 1776, nach dem Vertrag vom selben Tag zwischen Herzog Karl I. und Großbritannien, „verkauft“ das Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel 4300 Mann Infanterie und leichte Kavallerie für den Kampf gegen die Dreizehn Kolonien im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg. Am 2. September wird Johann Elias Olfermann, braunschweigischer Offizier und u.a. Teilnehmer an den Schlachten von Quatre-Bras und Waterloo (Olfermann-Denkmal) gegen Napoleon geboren.
Vor 300 Jahren: Am 28. August 1726 wird die Stadt zur Feier des Geburtstages der in Braunschweig geborenen Elisabeth Christine von Braunschweig-Wolfenbüttel, Mutter der österreichischen Kaiserin Maria Theresia, festlich beleuchtet. Am 13. November stirbt Sophie Dorothea von Braunschweig-Lüneburg, genannt „Prinzessin von Ahlden“.
Vor 400 Jahren: Am 16. Juni 1626 stirbt in Wolfenbüttel der „tolle Christian“ genannte Christian von Braunschweig-Wolfenbüttel im Alter von 26 Jahren. Er zählte während des Dreißigjährigen Krieges zu den bekanntesten Feldherrn der Welfen im Kampf für die Ständische Libertät und gegen das Haus Habsburg. Durch den Übertritt Braunschweigs zu den Kaiserlichen kann die Besatzung der Stadt verhindert werden. Die Welfenherzöge Friedrich Ulrich und August der Jüngere verlegen ihren Hof bis 1644 von Wolfenbüttel nach Braunschweig.
Vor 500 Jahren: Ostern 1526 wird die erste Messe in deutscher Sprache wird im Braunschweiger Dom gefeiert. Die Pipenbrüder bauen die ersten Wasserkünste an der Oker.
Vor 550 Jahren: 1476: Am Eiermarkt beginnt der Bau der Rats-Apotheke. Die Tohopesate vom 31. Oktober 1476, ein Schutz- und Beistandsvertrag von 19 Hansestädten, zu denen auch Braunschweig gehört, wird unterzeichnet. Seit 2023 gehört das Dokument zum UNESCO-Weltdokumentenerbe.
Vor 600 Jahren: 1426: Im Sächsischen Städtebund nimmt Braunschweig unter den etwa 25 Städten einen Hauptstadtcharakter ein.
Vor 650 Jahren: 1376: Im Verlauf der Großen Schicht halten Revoltierende den Rat der Stadt von 1374 bis 1376 besetzt.
Vor 700 Jahren: 1326 wird zum ersten Mal der „Gemeine Rat“ aller fünf Weichbilde überliefert.
Vor 800 Jahren: Am 29. Dezember 1226 wird die Stiftskirche St. Blasii geweiht.
Vor 850 Jahren: 1176 wird die Burg Dankwarderode wird im Stil einer Kaiserpfalz mit der Doppelkapelle neu errichtet. Otto IV., Sohn Heinrichs des Löwen und seiner Ehefrau Mathilde Plantagenet und späterer römisch-deutscher König und Kaiser soll zwischen 1175 und 1176 geboren sein.
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