Plutonium(VI)-fluorid
| Strukturformel | ||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Kristallsystem | ||||||||||
| Raumgruppe |
Pnma (Nr. 62) | |||||||||
| Gitterparameter |
a = 995 pm | |||||||||
| Allgemeines | ||||||||||
| Name | Plutonium(VI)-fluorid | |||||||||
| Andere Namen |
Plutoniumhexafluorid | |||||||||
| Summenformel | PuF6 | |||||||||
| Kurzbeschreibung |
rotbrauner kristalliner Feststoff[1] | |||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||
| ||||||||||
| Eigenschaften | ||||||||||
| Molare Masse | 358,06 g·mol−1 (244Pu) | |||||||||
| Aggregatzustand |
fest | |||||||||
| Dichte |
5,08 g·cm−3[1] | |||||||||
| Schmelzpunkt | ||||||||||
| Siedepunkt |
62 °C[2] | |||||||||
| Gefahren- und Sicherheitshinweise | ||||||||||
Radioaktiv | ||||||||||
| ||||||||||
| Thermodynamische Eigenschaften | ||||||||||
| ΔHf0 | ||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||
| Grundschwingung[45][46] | ν1 | ν2 | ν3 | ν4 | ν5 | ν6 |
| Termsymbol | A1g | Eg | F1u | F1u | F2g | F2u |
| Wellenzahl (cm−1) | 628 | 523 | 615 | 203 | 211 | 171 |
| IR-aktiv | − | − | + | + | − | − |
| Raman-aktiv | + | + | − | − | + | − |
Chemische Eigenschaften
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Reaktionen mit anderen Stoffen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Plutoniumhexafluorid ist in trockener Luft beständig. Es reagiert hingegen sehr heftig mit Wasser, schon durch Luftfeuchtigkeit, wobei das wasserlösliche Plutonylfluorid (PuO2F2) und Fluorwasserstoff (HF) entstehen.[26][47]
Es kann bei Raumtemperatur in Quarz- oder PYREX-Ampullen sehr lange aufbewahrt werden, wenn sichergestellt ist, dass keine Spuren von Feuchtigkeit vorhanden sind, das Glas selbst von allen Gaseinschlüssen frei ist und eventuell vorhandener Fluorwasserstoff (HF) restlos entfernt wurde.[30]
Eine möglichst vollständige Reduktion von Plutoniumhexafluorid zum Plutoniumdioxid ist ebenfalls von Bedeutung. Das in einer Sauerstoff-Methan-Flamme entstehende Kohlenstoffmonoxid ist ein gutes Reduktionsmittel, um die Dioxide der Actinoiden direkt aus den Hexafluoriden zu erhalten.[48]
Zersetzungsreaktionen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Plutoniumhexafluorid zersetzt sich wiederum zu Plutonium(IV)-fluorid (PuF4) und elementarem Fluor (F2):
- Es ist eine merkliche thermische Zersetzung zum Plutonium(IV)-fluorid zu beobachten;[49][50][51][52] sie setzt bei Raumtemperatur noch nicht ein, läuft aber sehr rasch bei 280 °C ab.[27]
- Ferner unterliegt es der Autoradiolyse, also der Zersetzung durch die eigene Radioaktivität, und bildet dabei ebenfalls Plutonium(IV)-fluorid und elementares Fluor.[6][53][54] Sobald sich emittierte α-Teilchen durch das Kristallgitter bewegen, werden Bindungen gebrochen und die Zersetzung von PuF6 zu F2 und den niederen Plutoniumfluoriden setzt ein. Die Zersetzungsrate durch α-Strahlung beim Isotop 239Pu beträgt durchschnittlich 1,5 % pro Tag in der festen Phase. Die anfängliche hohe Abbaurate von 1,78 % pro Tag kann zum Teil auf die Reaktion des PuF6 mit dem Behältermaterial zurückgeführt werden. Sie ist jedoch in der Gasphase deutlich kleiner.[27][35] Wenn der Druck des PuF6 von 100 auf 50 Torr (≈ 133 bzw. 67 mbar) abgesenkt wird, wird eine geringere Abbaurate beobachtet. In jahrzehntealten dichten PuF6-Zylindern wurde ein überraschend niedriger Gasdruck gemessen; es wurde angenommen, dass eine Rekombination mit F-Atomen stattfindet.[55] Plutoniumhexafluorid wird gleichfalls durch γ-Strahlung zersetzt.[56]
- Sowohl PuF6 als auch NpF6 sind lichtempfindlich und zersetzen sich zu den Tetrafluoriden und Fluor.[30] Durch Laserbestrahlung mit einer Wellenlänge von 337 nm (Stickstofflaser) zersetzt es sich zu Plutonium(V)-fluorid (PuF5) und Fluor. Diese laserinduzierte Zersetzung konnte mit abnehmender Effizienz bis zu einer Wellenlänge von 520 nm beobachtet werden.[57] Eine Absorptionsbande bei 564,1 nm führt auch in diesem Bereich zu einer raschen photochemischen Zersetzung.[24]
Verwendung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Plutoniumhexafluorid spielt eine Rolle bei der Anreicherung von Plutonium, besonders für die Isolierung des spaltbaren Isotops 239Pu (Halbwertszeit: 24.110 Jahre[58]) aus bestrahltem Uran.
Vor allem muss bei der Verwendung für Kernwaffen das als Verunreinigung anwesende 241Pu (Halbwertszeit: 14,35 Jahre[58]) aus zwei Gründen abgetrennt werden:
- Es erzeugt durch Spontane Spaltung genügend Neutronen, um eine unkontrollierte vorzeitige Zündung auszulösen.
- Es zerfällt durch β-Zerfall zudem zu 241Am, so dass nach längerer Lagerung merkliche Mengen Americium entstehen, die entfernt werden müssen.
Die Trennung von Plutonium und darin enthaltenem Americium gelingt durch Reaktion mit Disauerstoffdifluorid (O2F2). Länger gelagertes PuF4 wird bei Raumtemperatur fluoriert, um PuF6-Gas zu erhalten, welches separat aufgefangen und wieder zu PuF4 reduziert wird. Das enthaltene Americium(IV)-fluorid (AmF4) wird nicht umgesetzt. Das Reaktionsprodukt enthält daher nur noch sehr wenig Americium, während der nicht umgesetzte feste Rückstand entsprechend erhöhte Konzentrationen an Americium hat.[59]
Die Trennung von Uran- und Plutoniumhexafluorid ist bei der Aufarbeitung nuklearer Abfälle ein bislang ungelöstes Problem.[60][61][62][63] Aus Salzschmelzen, die Uran und Plutonium enthalten, kann das Uran durch Fluorierung weitgehend als UF6 entfernt werden, da es bei hohen Temperaturen stabiler ist; nur wenig Plutonium entweicht dagegen als PuF6.[64]
Sicherheitshinweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Plutoniumhexafluorid wirkt hauptsächlich auf drei verschiedene Weisen auf den menschlichen Körper:[6]
- Es ist eine sehr aggressive Substanz, die jedes Gewebe angreift. Beim Kontakt des Gases mit Körperflüssigkeiten bildet sich Flusssäure, die auf der Haut und den Schleimhäuten der Atemwege Verätzungen hervorruft. Die Exposition des Menschen gegenüber dem Gas wirkt sich zunächst auf die Augen und Atemwege aus und verursacht Reizungen, Verlust des Sehvermögens, Husten und übermäßige Bildung von Speichel und Auswurf. Nach längerer Exposition führt dies zu Pneumonitis und Lungenödemen und kann zum Tod führen.
- Es ist sehr giftig beim Einatmen und Verschlucken. Außerdem besteht die Gefahr der Anreicherung im menschlichen Körper, was vor allem die Leber und die Nieren betrifft.
- Es ist stark radioaktiv.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Martin J. Steindler: Laboratory Investigations in Support of Fluid-bed Fluoride Volatility Processes, Part II, The Properties of Plutonium Hexafluoride (Argonne National Laboratory Report ANL-6753); 1. August 1963 (doi:10.2172/4170539; Abstract; PDF).
- David L. Clark, Siegfried S. Hecker, Gordon D. Jarvinen, Mary P. Neu: Plutonium, in: Lester R. Morss, Norman M. Edelstein, Jean Fuger (Hrsg.): The Chemistry of the Actinide and Transactinide Elements, Springer, Dordrecht 2006; ISBN 1-4020-3555-1, S. 813–1264 (doi:10.1007/1-4020-3598-5_7).
- R. C. Burns, T. A. O’Donnell, C. H. Randall: Reactivity of Transition Metal Fluorides – XII: Plutonium Hexafluoride, in: Journal of Inorganic and Nuclear Chemistry, 1981, 43 (6), S. 1231–1238 (doi:10.1016/0022-1902(81)80023-1).
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 David R. Lide (Hrsg.): CRC Handbook of Chemistry and Physics. 90. Auflage. (Internet-Version: 2010), CRC Press / Taylor and Francis, Boca Raton FL, Properties of the Elements and Inorganic Compounds, S. 4-81.
- 1 2 3 4 5 Gmelins Handbuch der anorganischen Chemie, System Nr. 71, Transurane, Teil C, S. 108–114.
- ↑ Die von der Radioaktivität ausgehenden Gefahren gehören nicht zu den einzustufenden Eigenschaften nach der GHS-Kennzeichnung. In Bezug auf weitere Gefahren wurde dieser Stoff entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.
- 1 2 3 David L. Clark, Siegfried S. Hecker, Gordon D. Jarvinen, Mary P. Neu: Plutonium ( vom 17. Juli 2010 im Internet Archive), S. 1087.
- ↑ G. T. Seaborg; University of Chicago Metallurgical Laboratory Report CN-125 (1942).
- 1 2 3 4 Martin J. Steindler: Laboratory Investigations in Support of Fluid-bed Fluoride Volatility Processes, Part II, The Properties of Plutonium Hexafluoride (Argonne National Laboratory Report ANL-6753); 1. August 1963 (doi:10.2172/4170539; Abstract; PDF).
- ↑ H. S. Brown, O. F. Hill, A. H. Jaffay; University of Chicago Metallurgical Laboratory Report CN-343 (1942).
- ↑ H. S. Brown, O. F. Hill; University of Chicago Metallurgical Laboratory Report CN-363 (12. November 1942).
- ↑ N. R. Davidson, J. J. Katz, O. F. Orlemann; University of Chicago Metallurgical Laboratory Report CN-987 (11. Oktober 1943).
- ↑ R. W. Fisher, F. Vaslow, A. D. Tevebaugh; Iowa State College, Report CN-1783 (10. August 1944).
- ↑ A. E. Florin; University of Chicago Metallurgical Laboratory Report CN-2159 (1. Oktober 1944).
- ↑ L. Brewer, L. Bromley, P. W. Gilles, N. L. Lofgren; University of California Radiation Laboratory Report CN-3300 (10. Oktober 1945).
- ↑ L. Brewer, L. Bromley, P. W. Gilles, N. L. Lofgren; University of California Radiation Laboratory Report CN-3378 (1. Dezember 1945).
- ↑ L. Brewer, L. A. Bromley, P. W. Gilles, N. L. Lofgren: The Higher Fluorides of Plutonium (University of California Radiation Laboratory Report UCRL-633); 20. März 1950 (Abstract).
- ↑ Alan E. Florin: Plutonium Hexafluoride, Plutonium (VI) Oxyfluoride: Preparation, Identification, and Some Properties (Los Alamos Scientific Laboratory Reports LAMS-1118); 16. Oktober 1950 (PDF; 1,1 MB).
- ↑ A. E. Florin: Plutonium Hexafluoride: Second Report On The Preparation and Properties (Los Alamos Scientific Laboratory Reports LA-1168); 9. November 1950 (PDF; 827 kB).
- ↑ A. E. Florin: Thermodynamic Properties of Plutonium Hexafluoride: a Preliminary Report (Los Alamos Scientific Laboratory Reports LAMS-1587); 15. Mai 1953 (PDF; 515 kB).
- ↑ I. R. Tannenbaum, A. E. Florin: An Improved Apparatus for the Preparation of Plutonium Hexafluoride (Los Alamos Scientific Laboratory Reports LA-1580); 15. Mai 1953 (PDF; 582 kB).
- 1 2 J. K. Dawson, A. E. Truswell: The Preparation of Plutonium Trifluoride and Tetrafluoride by the Use of Hydrogen Fluoride (Atomic Energy Research Establishment Report A.E.R.E. C/R-662); 22. Februar 1951 (Abstract).
- 1 2 C. J. Mandleberg et al. (Atomic Energy Research Establishment Report A.E.R.E. C/R-157); 1952 (Abstract).
- ↑ C. J. Mandleberg, H. K. Rae, R. Hurst, G. Long, D. Davis, K. E. Francis: Plutonium Hexafluoride, Part I, Preparation and Some Physical Properties (Atomic Energy Research Establishment Report A.E.R.E. C/R-1172); April 1953.
- ↑ R. Hurst, C. J. Mandleberg, H. K. Rae, D. Davis, K. E. Francis: Plutonium Hexafluoride, Part II, Preparation and Some Physical Properties (Atomic Energy Research Establishment Report A.E.R.E. C/R-1312); Januar 1953.
- ↑ J. G. Malm, B. Weinstock: Argonne Plutonium Hexafluoride Program (Argonne National Laboratory Report ANL-5366); 1. September 1954 (Abstract).
- 1 2 3 N. J. Hawkins, H. C. Mattraw, W. W. Sabol: Infrared Spectrum and Thermodynamic Properties of PuF6 (Knolls Atomic Power Laboratory Report KAPL-1007); 24. Mai 1954 (Abstract).
- 1 2 3 4 C. J. Mandleberg, H. K. Rae, R. Hurst, G. Long, D. Davies, K. E. Francis: Plutonium Hexafluoride, in: Journal of Inorganic and Nuclear Chemistry, 1956, 2 (5–6), S. 358–367 (doi:10.1016/0022-1902(56)80090-0).
- 1 2 3 Alan E. Florin, Irving R. Tannenbaum, Joe F. Lemons: Preparation and Properties of Plutonium Hexafluoride and Identification of Plutonium(VI) Oxyfluoride, in: Journal of Inorganic and Nuclear Chemistry, 1956, 2 (5–6), S. 368–379 (doi:10.1016/0022-1902(56)80091-2).
- 1 2 3 4 5 Bernard Weinstock, John G. Malm: The Properties of Plutonium Hexafluoride, in: Journal of Inorganic and Nuclear Chemistry, 1956, 2 (5–6), S. 380–394 (doi:10.1016/0022-1902(56)80092-4).
- ↑ M. J. Steindler, D. V. Steidl, R. K. Steunenberg: The Fluorination of Plutonium Tetrafluoride (Argonne National Laboratory Report ANL-5875); 1. Juni 1958 (Abstract).
- ↑ M. J. Steindler, D. V. Steidl, R. K. Steunenberg: The Fluorination of Plutonium Tetrafluoride and Plutonium Dioxide by Fluorine, in: Nucl. Sci. and Eng., 1959, 6 (4), S. 333–340 (Abstract).
- 1 2 3 John G. Malm, Bernard Weinstock, E. Eugene Weaver: The Preparation and Properties of NpF6; a Comparison with PuF6, in: J. Phys. Chem., 1958, 62 (12), S. 1506–1508 (doi:10.1021/j150570a009).
- ↑ L. B. Asprey, P. G. Eller, Scott A. Kinkead: Formation of Actinide Hexafluorides at Ambient Temperatures with Krypton Difluoride, in: Inorg. Chem., 1986, 25 (5), S. 670–672 (doi:10.1021/ic00225a016).
- ↑ J. G. Malm, P. G. Eller, L. B. Asprey: Low Temperature Synthesis of Plutonium Hexafluoride Using Dioxygen Difluoride, in: J. Am. Chem. Soc., 1984, 106 (9), S. 2726–2727 (doi:10.1021/ja00321a056).
- ↑ P. E. Erilov, V. V. Titov, V. F. Serik, V. B. Sokolov: Low-Temperature Synthesis of Plutonium Hexafluoride, in: Atomic Energy, 2002, 92 (1), S. 57–63 (doi:10.1023/A:1015106730457).
- ↑ L. E. Trevorrow, T. J. Gerding, M. J. Steindler: Ultraviolet-Activated Synthesis of Plutonium Hexafluoride at Room Temperature, in: Inorganic and Nuclear Chemistry Letters, 1969, 5 (10), S. 837–839 (doi:10.1016/0020-1650(69)80068-1; Abstract).
- 1 2 D. M. Gruen, J. G. Malm, B. Weinstock: Magnetic Susceptibility of Plutonium Hexafluoride, in: J. Chem. Phys., 1956, 24 (4), S. 905–906 (doi:10.1063/1.1742635).
- 1 2 Masao Kimura, Werner Schomaker, Darwin W. Smith, Bernard Weinstock: Electron-Diffraction Investigation of the Hexafluorides of Tungsten, Osmium, Iridium, Uranium, Neptunium, and Plutonium, in: J. Chem. Phys., 1968, 48 (8), S. 4001–4012 (doi:10.1063/1.1669727).
- ↑ Lester R. Morss, Norman M. Edelstein, Jean Fuger: The Chemistry of the Actinide and Transactinide Elements. Volumes 1–6. Springer, 2010, ISBN 978-94-007-0210-3, S. 1086, 1090.
- ↑ Martin J. Steindler, William H. Gunther: The Absorption Spectrum of Plutonium Hexafluoride, in: Spectrochimica Acta, 1964, 20 (8), S. 1319–1322 (doi:10.1016/0371-1951(64)80159-4).
- ↑ R. Kugel, C. Williams, M. Fred, J. G. Malm, W. T. Carnall, J. C. Hindman, W. J. Childs, L. S. Goodman: Isotope Effects in the Molecular Spectrum of Plutonium Hexafluoride, in: J. Chem. Phys., 1976, 65 (9), S. 3486–3492 (doi:10.1063/1.433575).
- ↑ R. T. Walters, R. A. Briesmeister: Absorption Spectrum of Plutonium Hexafluoride in the 3000–9000 Å Spectral Region, in: Spectrochimica Acta Part A: Molecular Spectroscopy, 1984, 40 (7), S. 587–589 (doi:10.1016/0584-8539(84)80108-7).
- ↑ B. Weinstock, E. E. Weaver, J. G. Malm: Vapour-Pressures of NpF6 and PuF6; Thermodynamic Calculations with UF6, NpF6 and PuF6, in: Journal of Inorganic and Nuclear Chemistry, 1959, 11 (2), S. 104–114 (doi:10.1016/0022-1902(59)80054-3).
- ↑ K. C. Kim, R. N. Mulford: Vibrational Properties of Actinide (U, Np, Pu, Am) Hexafluoride Molecules, in: Journal of Molecular Structure: THEOCHEM, 1990, 207 (3–4), S. 293–299 (doi:10.1016/0166-1280(90)85031-H).
- ↑ James V. Beitz, Clayton W. Williams, W. T. Carnall: Fluorescence Studies of Neptunium and Plutonium Hexafluoride Vapors, in: J. Chem. Phys., 1982, 76, S. 2756–2757 (doi:10.1063/1.443223).
- ↑ James V. Beitz, Clayton W. Williams, W. T. Carnall: Plutonium Hexafluoride Gas Photophysics and Photochemistry, in: Plutonium Chemistry, ACS Symposium Series 1983, Vol. 216, Chapter 11, ISBN 0-8412-0772-0, S. 155–172 (doi:10.1021/bk-1983-0216.ch011).
- ↑ N. J. Hawkins, H. C. Mattraw, W. W. Sabol: Infrared Spectrum of Plutonium Hexafluoride, in: J. Chem. Phys., 1955, 23, S. 2191–2192 (doi:10.1063/1.1740699).
- ↑ John G. Malm, Bernard Weinstock, Howard H. Claassen: Infrared Spectra of NpF6 and PuF6, in: J. Chem. Phys., 1955, 23, S. 2192–2193 (doi:10.1063/1.1740700).
- ↑ R. W. Kessie: Plutonium and Uranium Hexafluoride Hydrolysis Kinetics, in: Ind. Eng. Chem. Proc. Des. Dev., 1967, 6 (1), S. 105–111 (doi:10.1021/i260021a018).
- ↑ A. M. Pokidyshev, I. A. Tsarenko, V. F. Serik, V. B. Sokolov: Reduction of Plutonium Hexafluoride Using Gaseous Reagents, in: Atomic Energy, 2003, 95 (4), S. 701–708 (doi:10.1023/B:ATEN.0000010988.94533.24).
- ↑ L. E. Trevorrow, W. A. Shinn, R. K. Steunenberg: The Thermal Decomposition of Plutonium Hexafluoride, in: J. Phys. Chem., 1961, 65 (3), S. 398–403 (doi:10.1021/j100821a003).
- ↑ J. Fischer, L. Trevorrow, W. Shinn: The Kinetics and Mechanism of the Thermal Decomposition of Plutonium Hexafluoride, in: J. Phys. Chem., 1961, 65 (10), S. 1843–1846 (doi:10.1021/j100827a036).
- ↑ Jack Fischer, L. E. Trevorrow, G. J. Vogel, W. A. Shinn: Plutonium Hexafluoride Thermal Decomposition Rates, in: Ind. Eng. Chem. Proc. Des. Dev., 1962, 1 (1), S. 47–51 (doi:10.1021/i260001a010).
- ↑ S. Tsujimura, K. Hirano, A. Takahashi, G. Fujisawa: Thermal Decomposition of Plutonium Hexafluoride, in: J. Nucl. Sci. and Tech., 1972, 9, S. 534–537 (doi:10.3327/jnst.9.534; PDF).
- ↑ R. P. Wagner, W. A. Shinn, J. Fischer, M. J. Steindler: Laboratory Investigations in Support of Fluid-bed Fluoride Volatility Processes, Part VII, The Decomposition of Gaseous Plutonium Hexafluoride by Alpha Radiation (Argonne National Laboratory Report ANL-7013); 1. Mai 1965 (doi:10.2172/4628896; Abstract; PDF).
- ↑ Ned E. Bibler: α and β Radiolysis of Plutonium Hexafluoride Vapor, in: J. Phys. Chem., 1979, 83 (17), S. 2179–2186 (doi:10.1021/j100480a001).
- ↑ L. R. Morss: PuF6 gas pressure in aged cylinders, personal communication, D. L. Clark, Los Alamos, NM (2005).
- ↑ M. J. Steindler, D. V. Steidl, J. Fischer: The Decomposition of Plutonium Hexafluoride by Gamma Radiation, in: Journal of Inorganic and Nuclear Chemistry, 1964, 26 (11), S. 1869–1878 (doi:10.1016/0022-1902(64)80011-7).
- ↑ Patent US4670239A: Photochemical Preparation of Plutonium Pentafluoride. Angemeldet am 20. Dezember 1977, veröffentlicht am 2. Juni 1987, Anmelder: US Energy, Erfinder: Sherman W. Rabideau, George M. Campbell.
- 1 2 G. Audi, O. Bersillon, J. Blachot, A. H. Wapstra: The NUBASE evaluation of nuclear and decay properties. In: Nuclear Physics. Band A 729, 2003, S. 3–128, hier: S. 118–119. doi:10.1016/j.nuclphysa.2003.11.001. (PDF; 1,0 MB).
- ↑ T. R. Mills, L. W. Reese: Separation of Plutonium and Americium by Low-Temperature Fluorination, in: Journal of Alloys and Compounds, 1994, 213–214, S. 360–362 (doi:10.1016/0925-8388(94)90931-8).
- ↑ Patent US3708568A: Removal of Plutonium from Plutonium Hexafluoride-Uranium Hexafluoride Mixtures. Angemeldet am 20. Oktober 1970, veröffentlicht am 2. Januar 1973, Anmelder: Atomic Energy Commission, Erfinder: W. Gilliher, R. Harris, R. Ledoux.
- ↑ Patent US4172114A: Method for purifying plutonium hexafluoride. Angemeldet am 24. August 1977, veröffentlicht am 23. Oktober 1979, Anmelder: Japan Atomic Energy Res. Inst, Erfinder: Mitsuhiro Nishimura et al.
- ↑ W. Scott Moser, James D. Navratil: Review of Major Plutonium Pyrochemical Technology, in: Journal of the Less Common Metals, 1984, 100, S. 171–187 (doi:10.1016/0022-5088(84)90062-6).
- ↑ Yu. V. Drobyshevskii, V. K. Ezhov, E. A. Lobikov, V. N. Prusakov, V. F. Serik, V. B. Sokolov: Application of Physical Methods for Reducing Plutonium Hexafluoride, in: Atomic Energy, 2002, 93 (1), S. 578–588 (doi:10.1023/A:1020840716387).
- ↑ Evaluation of the U.S. Department of Energy's Alternatives for the Removal and Disposition of Molten Salt Reactor Experiment Fluoride Salts. Abgerufen am 3. Mai 2010.
