Philippe Deiber gewann bei den französischen Meisterschaften 1980 in La Clusaz die Bronzemedaille in seiner Paradedisziplin Moguls. Am 16. Januar 1981 gab er in Livigno sein Debüt im Freestyle-Skiing-Weltcup und erreichte auf Anhieb Platz drei. In den folgenden Rennen konnte er nicht an dieses Resultat anknüpfen, klassierte sich aber mehrfach unter den besten zehn.
Ende März 1982 gelang ihm am Oberjoch sein erster Weltcupsieg. In der Disziplinenwertung schien er am Saisonende als Sechster erstmals in der Weltspitze auf. Vereinzelt nahm er auch an Ballett-Wettkämpfen teil, blieb dabei aber weit hinter den Punkterängen zurück. Seinen einzigen Aerials-Weltcup beendete er in Adelboden auf Platz 40. In den kommenden Winter startete er mit einem Sieg in Mariazell und erreichte dank zweier weiterer Podestplätze als Moguls-Weltcup-Vierter ein Karrierehoch. Im Rahmen der französischen Meisterschaften gewann er Silber und musste sich nur Philippe Bron geschlagen geben. Im Weltcup beschränkte er sich fortan auf die Buckelpiste. Trotz eines Sieges am Oberjoch sowie weiterer Podestplätze fiel er in der folgenden Saison in der Weltcup-Disziplinenwertung auf Rang sieben zurück. Im Jahr darauf blieb er ohne Sieg und kam bei den ersten Weltmeisterschaften in Tignes nicht über Rang acht hinaus. In den Winter 1986/87 startete er als Dritter in Tignes und feierte binnen zwei Wochen Siege am Mont Gabriel und in Breckenridge. Aufgrund einer Knieverletzung[1] musste er die Saison vorzeitig beenden. Bei einem Comeback im folgenden Dezember belegte Deiber den 52 und letzten Platz. Danach trat er nicht mehr im Weltcup in Erscheinung und verpasste auch den Demonstrationswettbewerb im Rahmen der Olympischen Spiele in Calgary.
Philippe Deiber ist als Skilehrer in Tignes tätig.[2]