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Petersen-Graph

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Petersen-Graph
Benannt nach Julius Peter Christian Petersen
Größe 10 Knoten, 15 Kanten
Eigenschaftensnark, kubisch.
Chromatische Zahl3
Chromatischer Index4
Knotenzusammenhang3
Cliquenzahl2
Schnittzahl2
Chromatisches Polynom
Charakteristisches Polynom
LCF-Notation{{{LCF}}}

Der Petersen-Graph (benannt nach dem dänischen Mathematiker Julius Petersen) ist ein 3-regulärer (also kubischer) Graph mit 10 Knoten. Das bedeutet, dass jeder der Knoten drei Nachbarn hat, die Gradfolge ist also (3,3,3,3,3,3,3,3,3,3). Der Petersen-Graph ist in der Graphentheorie ein oft verwendetes Beispiel und Gegenbeispiel. Er tritt auch in der tropischen Geometrie auf.

Eigenschaften des Petersen-Graphen:

Eine optimale Kantenfärbung des Petersen-Graphen.
Eine optimale Knotenfärbung des Petersen-Graphen.

Der Petersen-Graph hat eine chromatische Zahl von 3, d. h. die Knoten müssen mit mindestens 3 Farben gefärbt werden, sodass jeweils zwei benachbarte Knoten unterschiedliche Farben haben. Der chromatische Index ist 4, d. h. man benötigt mindestens 4 Farben um alle Kanten so einzufärben, dass die inzidente Kanten jedes Knoten paarweise verschiedene Farben haben. Da der Petersen-Graph brückenlos und kubisch ist, aber einen chromatischen Index von 4 besitzt, zählt der Petersen-Graph zu den sogenannten Snark-Graphen. Er ist der kleinste und von 1898 bis 1946 der einzige Graph, für den diese Eigenschaft nachgewiesen wurde[1].

Commons: Petersen-Graph – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Julius Petersen: Sur le théorème de Tait. In: L'Intermédiaire des Mathématiciens. Band 5, 1898, S. 225–227 (archive.org).