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Peter Form

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Peter Form (* 15. Januar 1931[1]) ist ein deutscher Eisenbahn- und Luftfahrtingenieur sowie Hochschullehrer.

Form promovierte 1963 an der TU Braunschweig bei Hermann Lagershausen. 1973 habilitierte er sich dort bei Klaus Pierick am Institut für Eisenbahnwesen und Verkehrssicherung wurde anschließend dort als Professor und Abteilungsleiter für „Sicherung im Luftverkehr und elektronische Verkehrssicherung“ ernannt. Er arbeitete 22 Jahre lang in zwei Sonderforschungsbereichen (SFB 58 und 212) sowie weitere sechs Jahre in einer Forschergruppe der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).[1] 1996 wurde er emeritiert.

Form war maßgeblich an der Entwicklung der linienförmigen Zugbeeinflussung beteiligt, einem System, das bis heute das Bahnfahren insbesondere im Hochgeschwindigkeitsbereich sichert.[2] Als Berater der Deutschen Flugsicherung und des Bundesverkehrsministeriums entwickelte er den weltweiten Standard für bordgestützte Kollisionsschutzsysteme (ACAS/TCAS) der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation ICAO maßgeblich mit; diese Kollisionsschutzsysteme finden sich heute in jedem Verkehrsflugzeug und haben die Sicherheit des Luftverkehrs wesentlich erhöht.[3]

  • Die Zug- und Streckensicherung von Eisenbahnen durch impulsverarbeitende Systeme. Dissertation, TU Braunschweig, 1963.
  • Digitale Synchronisation für zeitsynchrone Kollisionsschutzsysteme in der Luftfahrt. Habilitationsschrift, TU Braunschweig, 1974.

Einzelnachweise

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  1. 1 2 Sicherheit für Luftfahrt und Schienenverkehr. In: TU Braunschweig | Blogs. 14. Januar 2011, abgerufen am 17. Mai 2026 (deutsch).
  2. Festkolloquium zum 50. Jahrestag der Linienförmigen Zugbeeinflussung (LZB). TU Braunschweig, 1. Oktober 2015, archiviert vom Original am 3. Oktober 2015; abgerufen am 17. Mai 2026.
  3. Kollisions-Alarm im deutschen Luftraum. TU Braunschweig, 9. Dezember 2008, archiviert vom Original am 4. März 2016; abgerufen am 17. Mai 2026.