Peripherie-Radio
Erscheinungsbild
Als Peripherie-Radios (französisch: radios périphériques) oder Peripheriesender wurden kommerzielle Hörfunk-Sender bezeichnet, die aus dem Ausland in ein Zielgebiet sendeten, in dem kommerzieller Hörfunk (noch) nicht erlaubt war.[1] Anders als Piratensender wurden sie in der Regel legal betrieben.
Hauptsächlich wurde der Begriff für Frankreich als Zielgebiet verwendet und meinte dann die Sender[2]
- Radio Luxembourg (ab 1933) aus Luxemburg
- Radio Andorra (1939–81) aus Andorra[3]
- Radio Monte Carlo (ab 1943) aus Monaco
- Europe 1 (ab 1955) aus dem Saarland/Deutschland
- Radio Atlantic (1956–60, via EAJ-8) und Radio Océan/Atlantic 2000 (1968–75, via EFE-23) aus dem Baskenland/Spanien
- Sud Radio (1958–81) aus Andorra
Auch andere Länder waren das Ziel kommerzieller Sendeaktivitäten in der ausländischen Peripherie. Bekannte Beispiele:
- Deutschland
- Radio Luxemburg (ab 1957) aus Luxemburg
UKW-Sender am Rand von Österreich (1990) |

