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Perfect Circularity

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Perfect Circularity
Studioalbum von Gary Foster & Putter Smith

Veröffent-
lichung

2007

Aufnahme

2./3. Mai 2006

Label(s)

AJI Records

Format(e)

CD, Download

Genre(s)

Jazz

Titel (Anzahl)

13

Länge

1:01:27

Besetzung

Studio(s)

Firehouse Recording Studios, Pasadena

Chronologie
Bobby Shew, Gary Foster: Play the Music of Reed Kotler
(2001)
Perfect Circularity Mark Turner, Gary Foster: Mark Turner Meets Gary Foster
(2019)

Perfect Circularity (auch American Jazz Institute Presents Perfect Circularity) ist ein Musikalbum von Gary Foster und Putter Smith. Die am 2. und 3. Mai 2006 in den Firehouse Recording Studios, Pasadena, entstandenen Aufnahmen erschienen 2007 auf AJI Records.

Perfect Circularity, eine Aufnahme aus dem Jahr 2006, entstand wenige Wochen vor Gary Fosters 70. Geburtstag und präsentiert den Altsaxophonisten und Flötisten mit dem Kontrabassisten Putter Smith in einer Reihe von Duetten. Gemeinsam interpretieren sie bekannte Standards wie Charlie Parkers „Relaxin' at Camarillo“, Sonny Rollins’ „Oleo“, Jimmy Rowles‘ „The Peacocks“ und Johnny Mercers „I Remember You“. Im Repertoire sind auch Red Mitchells „Jam for Your Bread“, Lee Konitz’ „Dream Stepper“ und Sonny Reds „Teef“, außerdem zwei Eigenkompositionen von Putter Smith. „Blue Hodge“ ist die Bearbeitung eines Jazztitels, den Gary McFarland für Johnny Hodges geschrieben hatte, das dieser 1961 mit Les Spann, Wild Bill Davis, Sam Jones und Louis Hayes für das gleichnamige Album einspielte.

  • Gary Foster & Putter Smith: Perfect Circularity (AJI Records (2) – 77001-2)[1]
  1. Teef (Sonny Red) 4:26
  2. The Peacocks (Jimmy Rowles) 5:20
  3. Dream Stepper (Lee Konitz) 6:06
  4. Tonggeret (Gugum Gumbira) 3:25
  5. Bach Siciliano (Johann Sebastian Bach / Bill Dobbins) 5:55
  6. For Us (Putter Smith) 3:48
  7. Jam for Your Bread (Red Mitchell) 5:10
  8. You Must Believe in Spring (Alan Bergman / Marilyn Bergman / Jacques Demy / Michel Legrand) 3:39
  9. Oleo (Sonny Rollins) 4:06
  10. I Remember You (Johnny Mercer / Victor Schertzinger) 5:10
  11. In Praise of Malcolm X (Putter Smith) 5:11
  12. Blue Hodge (Gary McFarland, Gary Foster) 4:59
  13. Relaxin’ at Camarillo (Charlie Parker) 4:12

Alex Henderson verlieh dem Album in Allmusic vier Sterne und schrieb, Aufnahmen wie das intime Duettalbum Perfect Circularity von Gary Foster und Putter Smith würden Risiken bergen; je weniger Instrumente auf einer Jazzaufnahme zum Einsatz kommen, desto deutlicher könnten Schwächen und Unzulänglichkeiten hervortreten. Andererseits könne ein intimes Setting die Stärken der Musiker aber auch erst richtig zur Geltung bringen – und genau das sei bei Perfect Circularity der Fall. Ein besonderer Reiz des Albums liege darin, Foster mal Altsaxophon, mal Flöte spielen zu hören; er bringe seine Emotionen auf beiden Instrumenten gut zum Ausdruck und sei auch ein versierter Flötist, obwohl er vor allem für sein Saxophonspiel bekannt sei. Bei Perfect Circularity würden einige Risiken eingegangen, die sich für Foster und Smith aber auszahlen.[2]

Sollte man beim Hören von Perfect Circularity nicht sofort an I Concentrate on You erinnert werden – jene Duett-Aufnahme aus dem Jahr 1974, die den Saxophonisten Lee Konitz und den Bassisten Red Mitchell zusammenführte –, so sei einem dies verziehen, meint Steve Futterman in JazzTimes. Dennoch dürften jene, die mit der kristallklaren Schönheit jener früheren Session vertraut seien – oder überhaupt mit vielen der anderen intimen musikalischen Begegnungen, die sowohl Konitz als auch Mitchell bevorzugten –, in diesem Zusammentreffen reizvolle Echos wiederfinden. Tatsächlich sei Foster – eine feste Größe der West-Coast-Szene, der in den vergangenen vier Jahrzehnten allzu viel Zeit zurückgezogen in der Studioarbeit verbrachte – ein bekennender Konitz-Jünger, der sogar bereits gemeinsam mit seinem großen Vorbild Aufnahmen eingespielt habe. Smith wiederum dürfte den meisten wohl vor allem durch seine fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Pianisten Alan Broadbent bekannt sein. Was bei Perfect Circularity am deutlichsten zum Ausdruck komme – abgesehen von der individuellen Brillanz und der außergewöhnlichen musikalischen Reaktionsfähigkeit, die die beiden Partner an den Tag legten –, seien jene jugendliche Vitalität und jener Entdeckergeist, mit denen diese beiden erfahrenen Musiker geradezu prahlten.[3]

Die Darbietungen der Balladen („You Must Believe in Spring“ sowie das von der Flöte getragene „Peacocks“) und die Ausflüge in den Bebop („Dream Stepper“ – Konitz’ Variation über „You Stepped Out of a Dream“ – sowie Mitchells „Jam for Your Bread“) würden Fosters honigsüßen Ton und seine agile Phrasierung ebenso eindrucksvoll unter Beweis stellen wie Smiths raumfüllenden Klang und seine melodische Fantasie, so Futterman. Die unkonventionellen Wendungen in „Tonggeret“ des balinesischen Komponisten Gugum Gumbira, in Bill Dobbins’ Adaption von „Bach’s Siciliano“ sowie in Smiths Eigenkomposition „In Praise of Malcolm X“ – die einmal mehr Fosters geschmeidiges und berührendes Flötenspiel in den Mittelpunkt rücke – würden dieser ohnehin schon beglückenden Begegnung zusätzliche Überraschungsmomente und eine weitere Dimension verleihen.[3]

Einzelnachweise

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  1. Gary Foster, Putter Smith – American Jazz Institute Presents Perfect Circularity. In: Discogs. Abgerufen am 28. Mai 2026 (englisch).
  2. Besprechung des Albums von Alex Henderson bei AllMusic (englisch). Abgerufen am 30. Juni 2026.
  3. 1 2 Steve Futtermangel: Gary Foster/Putter Smith: Perfect Circularity. In: Jazz. 1. September 2007, abgerufen am 30. Mai 2026 (englisch).