Islamische Revolutionsgarde
| ||||
| Führung | ||||
|---|---|---|---|---|
| Oberbefehlshaber: | Ahmad Vahidi | |||
| Militärischer Befehlshaber: | vakant | |||
| Militärische Führung: | Führungsstab der Streitkräfte | |||
| Militärische Stärke | ||||
| Aktive Soldaten: | 190.000 (2019) | |||
| Reservisten: | 450.000 aktive Basidschi (2019) | |||
| Wehrpflicht: | Nein | |||
| Wehrtauglichkeitsalter: | 16 Jahre | |||
| Haushalt | ||||
| Militärbudget: | 6,09 Mrd. US-Dollar (2019) | |||
| Geschichte | ||||
| Gründung: | 1979 | |||
| Faktische Gründung: | 5. Mai 1979 | |||
| Typ | Herkunft | Funktion | Version | Aktiv |
|---|---|---|---|---|
| Suchoi Su-22 | Jagdbomber | 10 | ||
| Antonow An-74 | Transportflugzeug | 7 | ||
| Dassault Falcon 20 | Transportflugzeug | 2 | ||
| Iljuschin Il-76 | Transportflugzeug | 3 | ||
| Harbin Y-12 | Transportflugzeug | 12 | ||
| Mil Mi-8 | Mehrzweckhubschrauber | Mi-171 | 18 | |
| EMB 312 Tucano | Schulflugzeug | 15 | ||
| Saab MFI-17 Supporter | Schulflugzeug | 25 |
Marine
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Die Marine der Islamischen Revolutionsgarde (persisch: نیروی دریایی سپاه پاسداران انقلاب اسلامی; englisch: Islamic Revolutionary Guard Corps Navy, IRGCN) ist neben der regulären Marine der Islamischen Republik Iran (IRIN) für militärische Operationen zur See zuständig. Ihr Hauptoperationsgebiet ist der Persische Golf sowie die Straße von Hormus. Während die IRIN eher konventionelle Seestreitkräfte für längere Seeoperationen unterhält, ist die IRGCN auf küstennahe Einsätze und asymmetrische Kriegsführung spezialisiert.[32][33]
Nach Schätzungen westlicher Militäranalysten umfasst die IRGCN etwa 15.000 bis 20.000 Angehörige, einschließlich maritimer Spezialeinheiten und Marineinfanterie. Die genaue Struktur ist nicht vollständig öffentlich dokumentiert, da Teile der Organisation paramilitärisch und dezentral organisiert sind.[34]
Struktur und Ausrüstung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die IRGCN verfügt über mehrere hundert bis über tausend kleine Wasserfahrzeuge unterschiedlicher Typen. Die überwiegende Mehrheit besteht aus schnellen, leichten Booten für küstennahe Operationen. Dazu zählen:
- Schnellboote westlichen Ursprungs (seit den 1980er Jahren im Einsatz)
- chinesische Raketenschnellboote der Houdong-/Thondor-Klasse
- iranische Eigenentwicklungen wie Peykaap-Klassen
- zahlreiche umgebaute zivile Schnellboote
Ein Teil dieser Einheiten ist mit Maschinengewehren, Raketenwerfern, leichten Antischiffsraketen oder Minen ausgerüstet. Die genaue Gesamtzahl variiert je nach Quelle, da viele zivile Plattformen im Konfliktfall kurzfristig militarisiert werden können.[35]
Moskitoflotte und Einsatzdoktrin
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die IRGCN setzt in großem Umfang auf kleine, schnell verlegbare Einheiten, die in der Fachliteratur häufig als „Moskitoflotte“ (englisch mosquito fleet) bezeichnet werden. Gemeint ist der massenhafte Einsatz leichter Boote, die schwer zu erfassen sind und flexibel eingesetzt werden können.
Diese Kräfte operieren typischerweise im Verbund und nutzen koordinierte Schwarmtaktiken (swarm tactics), bei denen zahlreiche Einheiten gleichzeitig aus unterschiedlichen Richtungen angreifen. Dieses Konzept wird in westlichen Analysen auch als Fast Inshore Attack Craft (FIAC) beschrieben.[36]
Die Strategie kombiniert Schnellboote mit:
- küstengestützten Antischiffsraketen
- Seeminen
- Drohnen (Luft- und Seeplattformen)
- sowie elektronischer Kriegsführung
Ziel ist es, gegnerische Seestreitkräfte zu überlasten und die Kontrolle über enge Seewege wie die Straße von Hormus zu beeinflussen.[37]
Einsatzentwicklung und Konflikterfahrung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die heutige Einsatzdoktrin entwickelte sich aus Erfahrungen im sogenannten Tankerkrieg während des Ersten Golfkriegs (1980–1988). Damals begann die Revolutionsgarde, Handelsschiffe mit kleinen Schnellbooten anzugreifen. Diese Erfahrungen wurden später systematisch weiterentwickelt und bilden die Grundlage der heutigen maritimen Strategie.
Zwischenfälle und aktuelle Entwicklungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Seit den 2000er Jahren kommt es regelmäßig zu Begegnungen zwischen Einheiten der IRGCN und internationalen Seestreitkräften im Persischen Golf. Dazu gehören riskante Annäherungen an Kriegsschiffe der United States Navy sowie die wiederholte Sicherstellung oder Beschädigung von Handelsschiffen:
- 23. März 2007: 15 Angehörige der Royal Navy wurden von den Pasdaran im Schatt al-Arab festgenommen, wodurch sich eine diplomatische Krise entwickelte.[38] Die Regierung in Teheran warf den britischen Soldaten vor, in iranische Hoheitsgewässer eingedrungen zu sein. Nach britischer Darstellung befanden sie sich dagegen in irakischen Gewässern. Irans Präsident Mahmud Ahmadineschad begnadigte die Soldaten am 4. April 2007.[39]
- 6. Januar 2008: Ein Beinahe-Schusswechsel zwischen iranischen Schnellbooten und Schiffen der US-Marine in der Straße von Hormus. Fünf Schnellboote der Islamischen Revolutionsgarde haben sich nach US-Militärangaben in der Straße von Hormus drei amerikanischen Marineschiffen bedrohlich genähert. In einem Funkspruch wurde zudem angeblich damit gedroht, die Schiffe in die Luft zu sprengen. Außerdem seien kastenförmige Gegenstände ins Wasser gelassen worden.[40] Die US-Regierung sprach von einem „ernsten Zwischenfall“, während das iranische Außenministerium von einem „gewöhnlichen und natürlichen Vorgang“ sprach.[41]
Im Jahr 2026 kam es im Zusammenhang mit einer Eskalation in der Straße von Hormus zu mehreren Angriffen auf zivile Handelsschiffe und Tanker. Dabei wurden nach Berichten internationaler Nachrichtenagenturen mindestens 6 bis 16 Schiffe beschädigt oder angegriffen. Teilweise kamen dabei kleine Schnellboote, unbemannte Systeme sowie kombinierte Angriffsmethoden zum Einsatz.[42]
In mehreren Fällen wurden Schiffe durch bewaffnete Schnellboote gestoppt oder zeitweise festgesetzt. Einige Vorfälle wurden von Beobachtern als Anwendung von Schwarmtaktiken im Sinne der IRGCN-Doktrin interpretiert.[43]
Diese Entwicklungen führten zu einer erheblichen Beeinträchtigung der zivilen Schifffahrt in der Region und erhöhten Versicherungs- und Sicherheitsrisiken im internationalen Handel.[44]
Verbündete (Auswahl)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Hisbollah
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Hisbollah im Libanon ist der größte Verbündete Irans.[19] Im Rahmen des von Iran beabsichtigten Revolutionsexports in den 1980er Jahren wurden 1982 bis zu 2000 Kämpfer der Islamischen Revolutionsgarde im Libanon stationiert, um die schiitischen Milizen während des Libanesischen Bürgerkriegs zu unterstützen und die Islamische Revolution nach iranischem Vorbild in den Libanon zu tragen. Die Revolutionsgarde errichtete ihre Trainingslager in der Bekaa-Ebene, von wo aus sie unter dem Namen „Hezbollah“ oder „Islamische Dschihad Organisation“ Operationen gegen die vorrückende israelische Armee im Süd-Libanon und den christlichen Falange-Milizen in Beirut ausführten.
Unter anderem wurden in der Scheich-Abdullah-Kaserne in Baalbek libanesische Kämpfer, die sich später zur Hisbollah formierten, von der Islamischen Revolutionsgarde militärisch und ideologisch ausgebildet. Die im Libanon stationierten Einheiten der Revolutionsgarde unterstanden während der 1980er Jahre Hodschatoleslam Ali Akbar Mohtaschami, der als iranischer Botschafter im Syrien tätig war. Weitere Kommandeure der Pasdaran im Libanon waren Mohsen Rafiqdust, Ali-Reza Asgari und der ehemalige iranische Verteidigungsminister Mostafa Mohammad Nadschar. Nach den Anschlägen auf die US-Botschaft und dem Anschlag auf den US-Stützpunkt in Beirut 1983, die beide von iranischen Quds-Brigaden organisiert und von der Hisbollah ausgeführt wurden, starteten die Franzosen einen Luftschlag gegen Stellungen der Islamischen Revolutionsgarde im Bekaa-Tal.
Die Libanesische Hisbollah gilt teilweise als Unterorganisation der Revolutionsgarde und unterhält bis heute mehrere Angehörige der Pasdaran sowie ranghohe iranische Offiziere der Quds-Brigaden als Militärberater und Strategen in ihren Reihen. Die Flagge der Hisbollah ist ebenfalls an der der Islamischen Revolutionsgarde angelehnt und wurde in Iran entworfen.
Ansar Allah/Huthi
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Kommandeure
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- Inoffizielle Kommandeure
- März 1979 – Mai 1979: Dschawad Mansuri
- November 1979 – Januar 1980: Abbas Dozduzani
- Januar 1980 – Juni 1980: Morteza Rezai
- Offizielle Kommandeure
- 1979–2010: Mohammad Bagher Zolghadr (wie Mohsen Rezai am Aufbau des Geheimdienstes der Revolutionsgarde beteiligt[45])
- 1980–1981: Abbas Zamani (Abu Scharif)
- 1981–1997: Mohsen Rezai
- 1997–2007: Yahya Rahim Safavi[46]
- 2007–2019: Mohammad Ali Dschafari[47]
- 2019–2025: Hussein Salami
- 2025–2026: Mohammad Pakpour
- seit 2026: Ahmad Vahidi
Bei einem Flugzeugabsturz am 8. Januar 2006 starben sieben Kommandeure der Revolutionsgarde. Brigadegeneral Ahmad Kazemi (Leiter der Bodenkräfte), Brigadegeneral Said Mohtadi, Brigadegeneral Hanif (Leiter des Geheimdienstes), Brigadegeneral Soleimani (Operationschef der Bodenstreitkräfte) und Brigadegeneral Yazdani (Chef der Artillerie) zählten zur Führungsspitze der Revolutionsgarde. Die Maschine vom Typ Dassault Falcon 20 stürzte in der Nähe des Urmia-Sees mit 15 Passagieren an Bord ab.[48]
Garnisonen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Teheran und Umgebung: Imam-Ali-Garnison, Mostafa-Chomeini-Garnison, Hezbollah-Garnison, Lavizan-Ausbildungszentrum, Abyek-Ausbildungszentrum, Eezeh-Ausbildungsgarnison
- Ghom und Umgebung: Ali-Abad-Garnison, Imam Sadeq Garnison, Beit-ol-Moqaddas-Universität, Fateh-Qani-Hosseini-Garnison
- Ahwas: Abuzahr-Garnison, Navvab-Safavi-Schule, Ghayur-Asli-Garnison
- Mahschahr: Crate Camp Garnison, Darwisch-Ausbildungszentrum
- Karadsch: Bahonar-Garnison
- Dezful: Kothar-Ausbildungsgarnison
- Kermānschāh: Qazantschi-Ausbildungszentrum
- Nahavand: Nahavand-Ausbildungszentrum
- Elam: Amir-ol-Mohmenin-Garnison[49]
Vorwurf des Terrorismus, der Terrorunterstützung und der Menschenrechtsverletzungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Amnesty International[50] sowie Human Rights Watch (HRW)[51] werfen der Revolutionsgarde schwere Menschenrechtsverletzungen wie Folter, Verschleppung und gezielte Tötungen vor.[52]
Im Jahr 2007 beschuldigte die US-Regierung die Quds-Brigaden, die als militärischer Geheimdienstapparat der Islamischen Revolutionsgarde gelten, hauptverantwortlich für die Herstellung von Bomben am Straßenrand sowie Planung und Durchführung von gezielten Attentaten im Irak zu sein. Daher erklärte die US-Regierung die Quds-Brigaden zur terroristischen Vereinigung.[26]
Im Oktober 2018 stuften Saudi-Arabien und Bahrain die Islamische Revolutionsgarde als Terrororganisation ein.[53]
Im April 2019 stufte der US-Präsident Donald Trump die Revolutionsgarde als Terrororganisation ein, weil die Revolutionswächter Förderer von Terror seien und aktiv am Terrorismus mitwirkten, ihn finanzierten und vorantrieben. Damit deklarierten die USA erstmals das Organ eines anderen Staates als Terrororganisation.[7] Im Gegenzug stufte Iran das United States Central Command, kurz CENTCOM, das zuständige Regionalkommando für den Nahen Osten, Ost-Afrika und Zentral-Asien, ebenfalls als Terrororganisation ein.[54]
Im Januar 2020 tötete eine US-Drohne, auf Befehl von US-Präsident Trump, General Soleimani, Brigadegeneral Abu Mahdi al-Muhandis und mindestens fünf weitere Menschen.
Iranische Oppositionelle fordern von der Europäischen Union, dass diese die Revolutionsgarde als Terrororganisation einstuft.[2] Im Januar 2023 forderte auch das EU-Parlament mit großer Mehrheit in einer Resolution, die Islamische Revolutionsgarde in vollem Umfang auf die Terrorliste der EU zu setzen.[21][55] Diese Forderung wurde vom Parlament im Juli 2023 noch einmal bekräftigt.[56] Auch aus der deutschen Politik gab es entsprechende Forderungen, mit Blick auf die Unterdrückung der Proteste 2022/23. Kritiker befürchten allerdings, dass dies die Wiederbelebung des Atomabkommens erschweren würde.[2][57][58][59][60] Bundesaußenministerin Annalena Baerbock behauptete 2023 zudem, der Juristische Dienst des Europäischen Rates habe ihr bestätigt, das eine Terrorlistung der Islamischen Revolutionsgarde aus rechtlichen Gründen derzeit nicht möglich sei. Mehrere Rechtsexperten, die diesbezüglich von der taz befragt wurden, widersprachen dieser Einschätzung.[61]
Im Mai 2024 gab der Juristische Dienst des Europäischen Rates eine neue Einschätzung ab, der zufolge eine Terror-Listung der Islamischen Revolutionsgarde durch die EU jetzt doch möglich sei. Grundlage hierfür sei ein Urteil des Oberlandesgerichts Düsseldorf, demzufolge ein versuchter Anschlag auf eine Synagoge in Bochum durch eine staatliche iranische Stelle beauftragt wurde.[62]
Im Juni 2023 verhängten die USA Sanktionen gegen mehrere Iraner, darunter Shahram Poursafi, ein Mitglied der Revolutionsgarde. Laut US-Regierung soll Poursafi versucht haben, einen geplanten Auftragsmord am früheren Nationalen Sicherheitsberater der USA, John Bolton, zu organisieren.[63]
Im Juni 2024 stufte Kanada die IRGC als Terrororganisation ein.[5]
Im August 2025 stufte auch Australien die Islamische Revolutionsgarde offiziell als Terrororganisation ein. Der Leiter des australischen Inlandsgeheimdienstes ASIO machte die IRGC direkt für Angriffe auf eine Synagoge in Melbourne und ein jüdisches Restaurant in Sydney verantwortlich. Australiens Premierminister Anthony Albanese bezeichnete dies als „außergewöhnliche und gefährliche Akte der Aggression, die von einem fremden Staat auf australischem Boden orchestriert wurden“.[4]
Nach der Tötung Tausender Menschen bei regierungskritischen Kundgebungen in der Islamischen Republik einigten sich die EU-Staaten Ende Januar 2026 darauf, die Revolutionsgarde als Terrororganisation einzustufen. Diese Einstufung gilt – trotz bereits bestehender Sanktionen – als bedeutendes Symbol.[64] Im Zuge der anhaltenden Proteste kam es nach Einschätzung von Beobachtern zur schwersten Gewaltanwendung durch staatliche Sicherheitskräfte seit der Gründung der Islamischen Republik im Jahr 1979. Vor dem Hintergrund internationaler Reaktionen erklärte der Sprecher des iranischen Parlaments, Iran werde die Streitkräfte jener EU-Mitgliedstaaten als „terroristische Gruppen“ einstufen, welche die Islamische Revolutionsgarde auf ihre Terrorliste gesetzt hatten. Als symbolische Unterstützung für die Revolutionsgarde traten mehrere Abgeordnete des iranischen Parlaments Medienberichten zufolge in deren Uniformen im Plenarsaal auf.[65][66]
Siehe auch
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Natalie Amiri: Zwischen den Welten. Von Macht und Ohnmacht im Iran. Aufbau, Berlin 2021, ISBN 978-3-351-03880-9; Taschenbuchausgabe ebenda 2022, ISBN 978-3-7466-4030-3, S. 108–124 (Aufstieg der Revolutionsgarde) und öfter.
- Nader Uskowi: Temperature Rising: Iran’s Revolutionary Guards and Wars in the Middle East. Rowman & Littlefield, Lanham 2018, ISBN 978-1-5381-2172-6.
- Afshon Ostovar: Vanguard of the Imam: Religion, Politics, and Iran’s Revolutionary Guards. Oxford University Press, New York 2016, ISBN 978-0-19-938789-2.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Pasdaran auf globalsecurity.org (englisch)
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Guido Steinberg: Kalter Krieg im Nahen Osten: Der iranisch-saudische Konflikt dominiert die Region. Iranische Expansion: Atomprogramm, Raketen und Milizen. In: Arbeitspapieren der Bundesakademie für Sicherheitspolitik. 1. Januar 2021, abgerufen am 12. November 2024.
- 1 2 3 4 5 6 Monika Bolliger: (S+) Iran: Sollten die Revolutionswächter auf die EU-Terrorliste? Was dafür spricht, was dagegen. In: Der Spiegel. 31. Januar 2023, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 2. Februar 2023]).
- ↑ Iran appoints Ahmad Vahidi as new Revolutionary Guards commander - state media. Iran International, 1. März 2026, abgerufen am 6. März 2026 (englisch).
- 1 2 „Akte der Aggression“ – Darum ergreift Australien diese ungewöhnliche Maßnahme gegen den Iran In: Die Welt, 27. August 2025
- 1 2 Kanada: Iranische Revolutionswächter auf Liste der Terrororganisationen. In: Der Spiegel. 20. Juni 2024, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 20. Juni 2024]).
- ↑ Swedish Parliament Votes To Designate Iran’s IRGC As Terrorist, Meldung von Iran International, 10. Mai 2023
- 1 2 USA erklären Revolutionsgarden zu Terror-Organisation. In: Israelnetz.de. 9. April 2019, abgerufen am 29. April 2019.
- ↑ Iran’s armed forces warn Ecuador over IRGC designation, Meldung von Iran International, 21. September 2025
- ↑ Paraguay designates Iran’s Guards as terror group, US applauds, Meldung von Iran International, 25. April 2025
- ↑ EU setzt iranische Revolutionswächter auf die Terrorliste" spiegel.de, 29. Januar 2026
- 1 2 3 4 David Jalilvand: (S+) Proteste in Iran: Das Fundament der Macht bröckelt - Kommentar. In: Der Spiegel. 5. Oktober 2022, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 5. Oktober 2022]).
- ↑ Mindestens 31 Tote. Selbstmordanschlag auf Revolutionsgarden im Iran. In: Die Welt. 18. Oktober 2009, abgerufen am 10. April 2015.
- ↑ ORF at/Agenturen red: Neue Eskalation mit Iran: USA setzen Revolutionsgarden auf Terrorliste. 8. April 2019, abgerufen am 14. April 2019.
- ↑ Michael Crowley, Falih Hassan, Eric Schmitt: Top Iranian General Qassim Suleimani is killed on Trump’s Orders, Officials say. In: The New York Times vom 2. Januar 2020.
- ↑ Iran: Attentat auf Revolutionsgardisten – Präsident kündigt Rache an. In: Der Spiegel. 23. Mai 2022, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 9. Juni 2022] Geänderter Titel online: Tod eines Revolutionsgardisten in Iran: »Wir werden definitiv das Blut dieses Märtyrers rächen«).
- ↑ Richard C. Schneider: (S+) Schattenkrieg zwischen Israel und Iran: Kriegssimulation »Flammende Streitwagen«. In: Der Spiegel. 5. Juni 2022, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 9. Juni 2022]).
- ↑ Iran droht mit Rache für Chameneis Tod. In: Tagesspiegel. 1. März 2026, abgerufen am 2. März 2026.
- ↑ him/AFP: Straße von Hormus – Nadelöhr des weltweiten Ölhandels. In: Spiegel Ausland. 1. März 2026, abgerufen am 2. März 2026.
- 1 2 3 4 Richard C. Schneider: (S+) Hamas gegen Israel: Warum Iran bisher nicht in den Krieg eingreift. In: Der Spiegel. 30. Oktober 2023, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 10. November 2023]).
- ↑ Morris M Mottale: The birth of a new class – Focus. al-Dschasira, archiviert vom am 7. Juni 2015; abgerufen am 29. Oktober 2013 (englisch).
- 1 2 EU Parliament Calls for Iran’s Revolutionary Guard to Be Added to Terror List auf Voice of America, 20. Juni 2023
- ↑ Bahman Nirumand: iran-report Nr. 12/2006 - Innenpolitik, Wirtschaft, Außenpolitik. In: boell.de. Heinrich-Böll-Stiftung, Dezember 2006, abgerufen am 1. März 2026.
- ↑ Iran’s Revolutionary Guards Corps, Inc. ( vom 4. Oktober 2007 im Internet Archive)
- ↑ Susanne Koelbl: (S+) Iran: Der Abgeordnete Ahmad Naderi verteidigt die Unterdrückung der Proteste. In: Der Spiegel. 19. Februar 2023, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 19. Februar 2023]).
- ↑ Le Monde diplomatique vom 12. Februar 2010: Die Revolutionsgarde im Iran
- 1 2 U.S. Department of State, Oktober 2007: Fact Sheet: Designation of Iranian Entities and Individuals for Proliferation Activities and Support for Terrorism, abgerufen am 5. Juni 2015.
- ↑ Beschluss des Rates vom 23. Juni 2008 zur Durchführung von Artikel 7 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 423/2007 über restriktive Maßnahmen gegen Iran
- ↑ Revolutionary Guards Extend Reach to Iran’s Media. In: Wall Street Journal. 4. November 2009 (englisch).
- 1 2 The Gulf Military Forces in an Era of Asymmetric War ( vom 26. Juli 2006 im Internet Archive)
- ↑ Natalie Amiri: Zwischen den Welten. Von Macht und Ohnmacht im Iran. 2022, S. 109–110.
- ↑ World Air Forces 2021. flightglobal.com, abgerufen am 8. April 2021.
- ↑ International Institute for Strategic Studies (IISS): The Military Balance 2024.
- ↑ Congressional Research Service (CRS): Iran’s Military Power.
- ↑ CRS: Iran’s Military Power; U.S. Defense Intelligence Agency (DIA): Iran Military Power.
- ↑ Jane’s Defence Weekly: Iran Naval Forces Analysis.
- ↑ U.S. Office of Naval Intelligence: Iran’s Naval Forces.
- ↑ CSIS: Cordesman, Iran’s Naval Strategy; DIA: Iran Military Power.
- ↑ Iran-Krise: Großbritannien verlangt sofortige Freilassung seiner Soldaten. In: Spiegel Online. 23. März 2007, abgerufen am 2. Januar 2017.
- ↑ Iran-Krise: Ahmadinedschad kündigt Freilassung britischer Soldaten an. In: Spiegel Online. 4. April 2007, abgerufen am 2. Januar 2017.
- ↑ Fast-Gefecht im Persischen Golf. In: sueddeutsche.de. Archiviert vom am 10. Januar 2008; abgerufen am 2. Januar 2017.
- ↑ Zwischenfall im Persischen Golf – Bush: Iran bedroht den Weltfrieden. In: sueddeutsche.de. 17. Mai 2010, abgerufen am 2. Januar 2017.
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- ↑ Reuters; Time Magazine, 2026.
- ↑ Natalie Amiri: Zwischen den Welten. Von Macht und Ohnmacht im Iran. Aufbau, Berlin 2021, ISBN 978-3-351-03880-9; Taschenbuchausgabe ebenda 2022, ISBN 978-3-7466-4030-3, S. 37.
- ↑ reuters.com: Iran changes Revolutionary Guards commander
- ↑ Calm or Storm Under Commander Jafari? ( vom 7. Oktober 2007 im Internet Archive)
- ↑ Irans top military commanders die in plane crash. In: Iran Focus. 8. Januar 2006, archiviert vom am 12. Juni 2013; abgerufen am 10. April 2015.
- ↑ Iran Focus has obtained a list of 20 terrorist camps and centres run by Iran’s Islamic Revolutionary Guards Corps (IRGC). In: Iran Focus. 27. Februar 2006, archiviert vom am 17. Februar 2008; abgerufen am 10. April 2015.
- ↑ Jahresbericht Iran 2019. Abgerufen am 23. April 2020.
- ↑ Human Rights Watch, 350 Fifth Avenue, 34th Floor, New York, NY 10118-3299 USA: World Report 2019: Rights Trends in Iran. 17. Dezember 2018, abgerufen am 23. April 2020 (englisch).
- ↑ Revolutionary Guards Arrest 11 Arab-Iranian Flood Volunteers in Khuzestan Province. In: Center for Human Rights in Iran. 12. April 2019, abgerufen am 23. April 2020.
- ↑ Saudi, Bahrain add Iran’s Revolutionary Guards to terrorism lists. In: reuters.com. 23. Oktober 2018, abgerufen am 20. Juni 2024 (englisch).
- ↑ Dunja Ramadan: Revolutionsgarde auf der Terrorliste. Abgerufen am 24. November 2019.
- ↑ Parliament calls for more sanctions against Iranian regime, Pressemitteilung des Europäischen Parlaments, 19. Januar 2023
- ↑ Entschließung des Europäischen Parlaments vom 12. Juli 2023 zur Lage im Libanon (2023/2742(RSP))
- ↑ Iran: Lars Klingbeil (SPD) fordert Aufnahme iranischer Revolutionsgarde auf EU-Terrorliste. In: Der Spiegel. 12. März 2023, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 2. April 2023]).
- ↑ Iran: Revolutionswächter auf EU-Terrorliste setzen. In: FDP. Abgerufen am 2. April 2023.
- ↑ Die EU fasst das iranische Regime weiter mit Samthandschuhen an, Neue Zürcher Zeitung
- ↑ Vorschlag einer Rede für Annalena Baerbock. In: Iran Journal. 16. Februar 2023, abgerufen am 2. April 2023.
- ↑ Hinters Rechtsgutachten geduckt auf taz.de, 18. Dezember 2023
- ↑ Urteil soll Terror-Listung von Revolutionsgarden ermöglichen, Meldung des Redaktionsnetzwerk Deutschland, 27. Mai 2024
- ↑ US sanctions Iranians over alleged plots to kill John Bolton and others around the world auf AP News, 1. Juni 2023
- ↑ EU setzt Revolutionsgarden auf Terrorliste www.juedische-allgemeine.de, 29. Januar 2026
- ↑ Reaktion auf europäischen Beschluss zur Revolutionsgarde: Iran stuft EU-Armeen als Terrorgruppen ein. In: tagesspiegel.de. 1. Februar 2026, abgerufen am 1. Februar 2026.
- ↑ Omid Rezaee: Iran stuft Streitkräfte von EU-Ländern als terroristische Gruppen ein. In: zeit.de. 1. Februar 2026, abgerufen am 1. Februar 2026.
