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Pascal Bollmann

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Pascal Bollmann auf seiner Autogrammkarte, 1996

Pascal Bollmann (* 25. Juni 1973) ist ein ehemaliger Schweizer Kunstturner und heutiger Personal Trainer. Er war Mitglied des Schweizer Nationalkaders und nahm in den 1990er-Jahren an internationalen Meisterschaften teil.

Sportliche Karriere

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Bereits als Junior erzielte Bollmann internationale Erfolge. Bei den Junioren-Europameisterschaften 1991 in Athen belegte er den 13. Rang im Mehrkampf sowie den 6. Rang im Ringefinal und den 5. Rang im Barrenfinal.[1]

Pascal Bollmann gehörte von 1991 bis 1999 dem Schweizer Nationalkader im Kunstturnen an.[2] Er nahm an drei Weltmeisterschaften teil (1994 in Dortmund, 1995 in Sabae und 1997 in Lausanne).[2][3] Zudem startete er an drei Universiaden (1993 in Buffalo, 1997 in Catania und 1999 in Palma de Mallorca).[4] Bei allen drei Universiaden erreichte er jeweils den Final der besten 36 Turner.[4][5][6]

Auf nationaler Ebene gewann Bollmann sechs Schweizer Meistertitel bei den Aktiven (Elite) an Einzelgeräten sowie insgesamt elf Medaillen, darunter vier goldene an den Ringen und zwei am Barren sowie drei silberne am Reck.[2][7][8]

Er wurde mehrfach als erfolgreichster Turner der Zentralschweiz ausgezeichnet (1986, 1988–1991, 1993–1997, 1999). Diese Auszeichnung wurde jährlich vom Zentralschweizer Kunstturnerverband für die erfolgreichste Wettkampfsaison vergeben.[9] Darüber hinaus gewann er mehrfach den Titel des Zentralschweizer Meisters (1988–1990, 1992–1997).[9]

Im Jahr 1995 wurde Bollmann von den Schwyzer Sportjournalisten zum Schwyzer Sportler des Jahres gewählt.[10]

In seiner letzten Wettkampfsaison 1999 belegte Bollmann beim internationalen Länderkampf Schweiz–Italien–Rumänien in Luzern den vierten Rang im Mehrkampf und war bester Schweizer Turner. An den Ringen erzielte er die Tageshöchstnote an diesem Gerät.[11][12]

1999 trat Bollmann aus dem Nationalkader zurück; er fand sich von Nationaltrainer Peter Kotzurek ungerecht behandelt und warf ihm Mobbing vor.[2]

Später war Bollmann im CrossFit aktiv. In der Masters-Kategorie 40+ qualifizierte er sich 2014, 2015 und 2017 für den French Throwdown. 2014 und 2015 belegte er dort jeweils den neunten Gesamtrang; 2014 gewann er zudem eines der Workouts.[13][14][15]

Berufliche Tätigkeit

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Nach seiner Karriere als Spitzensportler wurde Bollmann als Personal Trainer tätig und eröffnete ein Personal-Training-Studio. 2015 gründete er zusätzlich die CrossFit-Box CrossFit Freienbach.[16] Seit März 2020 wird diese unter dem Namen TheOpenGym als Open-Gym betrieben.

Neben seiner Tätigkeit im Fitness- und Gesundheitsbereich verfügt er über einen Master of Arts der Universität Zürich sowie eine Ausbildung als Bewegungstherapeut.

Einzelnachweise

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  1. ↑ Junior European Championships 1991, Athens (GRE) – Men's All-Around.; Junior European Championships 1991, Athens (GRE) – Event Finals. In: Gymn Forum.
  2. 1 2 3 4 Pascal Bollmann – Rücktritt «wegen Mobbings». In: GYMmedia. Juli 1999.
  3. ↑ Weltmeisterschaften Kunstturnen Männer. Schweizerischer Turnverband (STV; Statistik Kunstturnen Männer; PDF; 199 kB).
  4. 1 2 In: March-Anzeiger. 12. Juli 1993.
  5. ↑ In: March Höfe Zeitung. August 1997.
  6. ↑ Universiade 1999, Palma de Mallorca, Spain. In: gymnast.bplaced.net.
  7. ↑ In: March-Anzeiger. September 1994.
  8. ↑ In: March-Anzeiger. 21. August 1995.
  9. 1 2 Regionale Presseberichte, u. a. March-Anzeiger, 1990er-Jahre
  10. ↑ In: Linth-Presse. 22. Januar 1996.
  11. ↑ Tri-meet Switzerland – Italy – Romania. In: GYMmedia. 22. Mai 1999.
  12. ↑ In: Neue Zürcher Zeitung. 22. Mai 1999.
  13. ↑ In: March-Anzeiger. 10. Juli 2014.
  14. ↑ French Throwdown – Jour 1. In: Play-Fitness.
  15. ↑ French Throwdown 2015 – La finale, les vainqueurs. In: Play-Fitness.
  16. ↑ In: Obersee Nachrichten. 10. September 2015.