Pankrazberg
| Pankrazberg (Rotte) Ortschaft | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Schwaz (SZ), Tirol | |
| Pol. Gemeinde | Fügenberg | |
| Koordinaten | 47° 20′ 1″ N, 11° 50′ 26″ O | |
| Höhe | 681 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 709 (1. Jän. 2025) | |
| Postleitzahl | 6264 | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 17006 | |
| Zählsprengel/ -bezirk | Fügenberg (70910 000) | |
Kirchenhügel der Pankrazkirche | ||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; TIRIS | ||
Die Ortschaft Pankrazberg ist eine von zwei Ortschaften und der Hauptort der im Zillertal gelegenen Gemeinde Fügenberg mit 709 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025)[1].
Geographie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Wie viele Bergsiedlungen in dieser Gegend verfügt auch Pankrazberg über keinen echten Ortskern, sondern besteht hauptsächlich aus einer Vielzahl von Gehöften, die sich südlich der benachbarten Ortschaft Fügenberg über den namensgebenden Pankrazberg am westlichen Talhang des Zillertales erstrecken. Zur Ortschaft gehören neben der Rotte Pankrazberg die Streusiedlungen Hinterberg, Hochfügen, Kleinboden und Pankrazberg-Zerstreute Häuser sowie zahlreiche Einzelhöfe und Almen.
Pankrazberg wird von der Pankrazbergstraße L 49 erschlossen, die in Fügen beginnt und in Pankrazberg in die Hochfügener Straße übergeht, die über 10 Kilometer weiter zum 1480 Meter hoch gelegenen Hochfügen hinaufführt.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Siedlungsgeschichte des Ortes geht bis in das Mittelalter zurück, die ursprüngliche Ortsbezeichnung lautete dabei zunächst Swentberg. Erst im Jahr 1385 ist die früheste urkundliche Erwähnung als Pankrazienberg nachweisbar, wobei der Name von der dem hl. Pankratius geweihten Kirche kommt. Als Tirol nach den Napoleonischen Kriegen wieder österreichisch wurde, erfolgte 1816 im Zuge der Tiroler Gemeindeverfassung der Zusammenschluss der beiden Orte Pankrazberg und Fügenberg zur Gemeinde Fügenberg.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Walter Klier: Zillertal, mit Gerlos- und Tuxer Tal, Bergverlag Rother, München 2008. ISBN 978-3-7633-4175-7
- Freytag & Berndt-Verlag Wien, Wanderkarte 1:50.000, Blatt WK 151, Zillertal, Tuxer Alpen, Jenbach-Schwaz. ISBN 978-3-85084-751-3
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Gemeindechronik von Fügenberg (PDF-Datei; 13 kB)
- Gemeindezeitung von Fügenberg (Dezember 2008) (PDF-Datei; 2,30 MB)
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2025 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2025), (ODS, 500 KB)
