Zschaitz-Ottewig
Zschaitz-Ottewig Gemeinde Jahnatal | |||
|---|---|---|---|
| Koordinaten: | 51° 10′ N, 13° 11′ O | ||
| Höhe: | 215 m | ||
| Fläche: | 18,26 km²[1] | ||
| Einwohner: | 1228 (31. Dez. 2022)[1] | ||
| Bevölkerungsdichte: | 67 Einwohner/km² | ||
| Eingemeindet nach: | Jahnatal 2023-01-01 (Zusammenschluss) | ||
| Postleitzahl: | 04749 | ||
| Vorwahl: | 034324 | ||
![]() Lage der ehemaligen Gemeinde Zschaitz-Ottewig im Landkreis Mittelsachsen | |||
| Ehemalige Gemeinde | Datum | Anmerkung |
|---|---|---|
| Auterwitz[6][7] | 01.01.1952 | Eingemeindung nach Dürrweitzschen |
| Baderitz[8] | vor 1875 | Eingemeindung nach Lüttewitz |
| Dürrweitzschen[9] | 01.03.1994 | Zusammenschluss mit Zschaitz zu Zschaitz-Ottewig |
| Glaucha[10] | 01.04.1938 | Eingemeindung nach Ottewig |
| Goselitz[6] | 01.01.1969 | Eingemeindung nach Zschaitz |
| Lüttewitz (bei Döbeln)[6][7] | 01.07.1950 | Eingemeindung nach Zschaitz |
| Lützschnitz[10] | 01.04.1938 | Eingemeindung nach Ottewig |
| Mischütz[6][7] | 01.07.1950 01.01.1968 | Eingemeindung nach Simselwitz, Umgliederung nach Zschaitz |
| Möbertitz[10] | 01.04.1937 | Eingemeindung nach Zschaitz |
| Ottewig[6] | 01.01.1962 | Eingemeindung nach Zschaitz |
| Zschaitz[9] | 01.03.1994 | Zusammenschluss mit Dürrweitzschen zu Zschaitz-Ottewig |
| Zunschwitz[10] | 01.04.1921 | Eingemeindung nach Ottewig |
Einwohnerentwicklung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1995 Stichtag 31. Dezember):
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1990 | 1.478 * |
| 2000 | 1.598 |
| 2005 | 1.480 |
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 2007 | 1.417 |
| 2009 | 1.383[11] |
| 2010 | 1.357[11] |
| 2012 | 1.321 |
| 2013 | 1.311 |
* 3. Oktober
Politik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]2022 fand in Zschaitz-Ottewig ein Bürgerentscheid zum Thema „Sind Sie mit dem Entwurf der Vereinigungsvereinbarung der Gemeinden Ostrau und Zschaitz-Ottewig einverstanden?“ statt. In beiden Gemeinden wurde eine Mehrheit erreicht und das Quorum erfüllt. Die Fusion erfolgte damit zum Jahreswechsel 2022/2023.
Seit der Gemeinderatswahl am 26. Mai 2019 verteilten sich die 12 Sitze des Gemeinderates folgendermaßen auf die einzelnen Gruppierungen:
- Freie Wähler: 11 Sitze
- Einzelvorschlag: 1 Sitz
Immo Barkawitz wurde im Juni 2015 mit 99,2 % der Stimmen als letzter Bürgermeister im Amt bestätigt.
| Wahl | Bürgermeister | Vorschlag | Wahlergebnis (in %) |
|---|---|---|---|
| Auflösung (siehe Jahnatal) | |||
| 2015 | Immo Barkawitz | FW | 99,2 |
| 2008 | 70,3 | ||
| 2001 | Horst Saupe | CDU | 99,1 |
| 1994 | 93,5 | ||
Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- siehe auch: Liste der Kulturdenkmale in Jahnatal
- Waldstadion mit Gaststätte
- Naherholungszentrum mit Freilichtbühne
- Umweltzentrum Ökohof Auterwitz e. V.
- Stausee Baderitz
- Dorfkirche Zschaitz
Wirtschaft und Infrastruktur
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Verkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Durch den Westen des Gemeindegebietes führt die B 169. Die Gemeinde war auch über die A 14 Anschluss Döbeln-Nord (ca. 5 km) zu erreichen. Zschaitz liegt an der Bahnstrecke Riesa–Chemnitz und wird von Elsterwerda und Chemnitz aus mit stündlich verkehrenden Regionalbahnen bedient.
Öffentliche Einrichtungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 Gemeinde Zschaitz-Ottewig. Regionaleinheiten-Details. In: sachsen.de. Abgerufen im Mai 2026.
- ↑ Hauptsatzung. (PDF; 4.12 MB) § 17. In: Webauftritt. Gemeinde Jahnatal, abgerufen im Mai 2026.
- ↑ Lommatzscher Pflege: Ausgrabung auf dem Zschaitzer Burgberg. In: Sächsische Zeitung Meißen, 5. September 2009 (kostenpflichtig online).
- ↑ Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie: Der Burgberg Zschaitz – Rettung eines kulturhistorischen Denkmals, Februar 2014 ( des vom 29. Mai 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
- ↑
- 1 2 3 4 5 Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt
- 1 2 3 Verzeichnisse der seit Mai 1945 eingemeindeten Gemeinden und Nachweis über die Aufgliederung der selbständigen Gutsbezirke und Staatsforstreviere, 1952, Herausgeber: Ministerium des Innern des Landes Sachsen
- ↑ Gemeinde- und Ortsverzeichnis für das Königreich Sachsen, 1904, Herausgeber: Statistische Bureau des königlichen Ministeriums des Inneren
- 1 2 Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen: Gebietsänderungen
- 1 2 3 4 Das Sachsenbuch, Kommunal-Verlag Sachsen KG, Dresden, 1943
- 1 2 Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen: Bevölkerung des Freistaates Sachsen am 31. Dezember 2010 ( des vom 21. September 2021 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (abgerufen am 19. April 2011)
- ↑ Ergebnisse der Gemeinderatswahl 2019
