Omsorg
| Film | |
| Titel | Omsorg |
|---|---|
| Produktionsland | Deutschland |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 2026 |
| Länge | 17 Minuten |
| Produktionsunternehmen | Filmakademie Baden-Württemberg |
| Stab | |
| Regie | Em Johrden |
| Produktion | Laura Köhler
|
| Kamera | Laura Köhler |
| Schnitt | Em Johrden |
Omsorg ist ein deutscher experimenteller Kurzfilm von Em Johrden aus dem Jahr 2026. Er verbindet Aufnahmen eines Sommertags an einem See mit der Erzählung einer Person über schmerzhafte sexuelle Erfahrungen.[1]
Inhalt
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Film hat eine im Wesentlichen vom Bild getrennte Audiospur. Über den Film hinweg erzählt eine junge Person mit weiblich lesbarer Stimme von ihren sexuellen Erfahrungen mit Männern. Diese haben in ihr stets Unwohlsein ausgelöst und sie konnte diese nur bei Licht aushalten. Erst zusammen mit einer Freundin konnte sie Nacktheit positiv assoziieren.
Die Bilder zeigen ein sich liebevoll küssendes Pärchen in der Natur und verschiedene Aufnahmen eines Badesees. Dort trifft sich auch eine Freundesgruppe zum Picknick. Nach einer Weile ziehen sie sich um und sie gehen gemeinsam ins Wasser, wobei eine junge Frau erst zusammen mit einer Freundin eintaucht. Die Kamera folgt den Menschen im Wasser, wechselt aber auch und zeigt die Bewegungen der Körper unter Wasser.
Entstehung und Gestaltung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Film entstand an der Filmakademie Baden-Württemberg. Die Dreharbeiten fanden an fünf Tagen in Baden-Württemberg statt. Aufgenommen wurde auf 16-mm-Film.[2] Bereits im April 2025 erhielt das Filmprojekt einen Caligari-Förderpreis des Fördervereins der Filmakademie Baden-Württemberg. Der von der Wüstenrot Stiftung gestiftete Preis war mit 5000 Euro dotiert.[3]
Veröffentlichung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Premiere fand am 27. Oktober 2026 beim DOK Leipzig statt.[4] Der Film war im Deutschen Wettbewerb Dokumentarfilm nominiert.[1][5]
Rezeption
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Anke Leweke hob im Programm von DOK Leipzig das Verhältnis zwischen Bildern und Erzählung hervor. Die unbeschwerten Szenen am See und die Erinnerungen an schmerzhafte Erfahrungen stünden zunächst im Gegensatz zueinander. Im Verlauf des Films näherten sie sich an, während die Erzählerin zunehmend freier über ihre Wünsche und die Entdeckung ihrer Lust spreche. Leweke beschrieb den Schluss als romantische Zusammenführung beider Ebenen.[1]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Omsorg bei filmportal.de
- Omsorg bei DOK Leipzig (englisch)
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 3 Anke Leweke: Omsorg. In: DOK Leipzig. Abgerufen am 30. Oktober 2026 (englisch).
- ↑ Omsorg. In: Crew United. Abgerufen am 30. Oktober 2026 (englisch).
- ↑ Förderverein der FABW verleiht Caligari-Preise. In: Filmakademie Baden-Württemberg. 25. April 2025, abgerufen am 30. Oktober 2026.
- ↑ Omsorg. In: filmportal.de. Abgerufen am 30. Oktober 2026.
- ↑ Kurzfilmrolle Zeig mal Herz. In: UT Connewitz. Abgerufen am 30. Oktober 2026.