Molinis
| Molinis | ||||||||
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| Staat: | ||||||||
| Kanton: | ||||||||
| Region: | Plessur | |||||||
| Politische Gemeinde: | Arosa | |||||||
| Postleitzahl: | 7056 | |||||||
| frühere BFS-Nr.: | 3927 | |||||||
| Koordinaten: | 768721 / 188138 | |||||||
| Höhe: | 1041 m ü. M. | |||||||
| Fläche: | 13,22 km² | |||||||
| Einwohner: | 119 (31. Dezember 2012) | |||||||
| Einwohnerdichte: | 9 Einw. pro km² | |||||||
| Website: | www.molinis.ch | |||||||
rechts im Hintergrund das Dorf Tschiertschen Molinis von Nordosten. Links die Rungser Rüfi, rechts im Hintergrund das Dorf Tschiertschen | ||||||||
| Karte | ||||||||
| Blasonierung: «In Blau goldenes Mühlrad» | |
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Redendes Wappen als Hinweis auf den auf mulin (romanisch für «Mühle») zurückgehenden Ortsnamen. Farben des Zehngerichtenbundes. |
Bevölkerung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Bevölkerungsentwicklung | ||||||||
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| Jahr | 1850 | 1900 | 1950 | 1980 | 1990 | 2000[1] | 2006 | 2012 |
| Einwohner | 135 | 106 | 137 | 83 | 133 | 136 | 138 | 119 |
Sprache
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Name des Orts geht auf das rätoromanische Wort mulin «Mühle» zurück. Tatsächlich gehörte Molinis wie das gesamte Schanfigg ursprünglich zum rätoromanischen Sprachgebiet. Erst seit dem 16. Jahrhundert ist Molinis deutschsprachig; die Bevölkerung spricht einen Walser Dialekt, der sich vom weiter flussaufwärts liegenden Langwies aus talabwärts ausbreitete.
Wirtschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die ehemalige Gemeinde bietet einige wenige Arbeitsstätten in der Land- und Forstwirtschaft, Industrie und Gewerbe sowie im Dienstleistungssektor. Es gibt ein Restaurant, aber kein Ladengeschäft für den täglichen Gebrauch mehr.
Verkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Molinis erreicht man durch die auf halber Höhe zwischen Molinis und St. Peter gelegene Station St. Peter-Molinis der Bahnstrecke Chur–Arosa der Rhätischen Bahn oder über eine Strasse hinauf nach St. Peter, das an der Schanfiggerstrasse liegt und von der Postautolinie Chur–Peist bedient wird.
Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Unter Denkmalschutz steht die reformierte Dorfkirche.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Hans Danuser / Walser-Vereinigung Graubünden (Hrsg.): Alte Wege im Schanfigg. Verlag Walser-Vereinigung Graubünden, Splügen 1997.
- Die Gemeinden des Kantons Graubünden. Chur/Zürich, 2003. ISBN 3-7253-0741-5.
- Carl Fischer: Land und Leute im Tale Schanfigg. Manatschal Ebner & Cie., Chur 1905.
- Peter Masüger: Vom Alträtoromanischen zum «Tschalfiggerisch» In: Terra Grischuna, 48. Jahrgang, Heft 1, Terra Grischuna Verlag, Chur 1990, ISSN 1011-5196.
- Christian Patt: Schanfigger Wörter. Eine Ergänzung zum Davoser Wörterbuch. Verlag Walservereinigung Graubünden, Chur 1986.
- Erwin Poeschel: Die Kunstdenkmäler des Kantons Graubünden. Band II: Die Talschaften Herrschaft, Prättigau, Davos, Schanfigg, Churwalden, Albulatal (= Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 9). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1937. DNB 811066703.
- E. Rud: Das Schanfigg. Buchdruckerei AG Arosa, Arosa o. J. (um 1920).
- Jürg Simonett: Molinis. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 1. Dezember 2016.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Kulturwanderung: Tschiertschen-Molinis (Foto) auf graubuenden.ch
- Wanderungen in Molinis (Foto) auf outdooractive.com
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 3 4 Jürg Simonett: Molinis. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
Diese Abschnitte basieren weitgehend auf dem Eintrag im Historischen Lexikon der Schweiz (HLS), der gemäss den Nutzungshinweisen des HLS unter der Lizenz Creative Commons – Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International (CC BY-SA 4.0) steht.




