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Omoni Oboli

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Omoni Oboli (2019)

Omoni Oboli (* 22. April 1978) ist eine nigerianische Schauspielerin, Drehbuchautorin, Filmregisseurin, Produzentin und Autorin, die in Nollywood sowohl vor als auch hinter der Kamera arbeitet.[1] Sie wurde durch Rollen in The Figurine und Anchor Baby sowie durch eigene Regie- und Produktionsarbeiten wie Being Mrs Elliott, Wives on Strike und Okafor’s Law bekannt.[2]

Omoni Oboli wurde in Benin City geboren und wuchs auf dem Gelände der Delta Steel Company in Aladja auf.[3] Sie studierte Französisch an der University of Benin und absolvierte außerdem an der New York Film Academy eine Ausbildung zur digitalen Filmemacherin.[3] Während ihres ersten Studienjahrs kam sie nach Nollywood, legte danach jedoch zum Abschluss ihres Studiums und für ihre Familie eine längere Pause ein.[4] Nach ihrer Rückkehr im Jahr 2009 baute sie ihre Karriere neu auf, wobei The Figurine und Anchor Baby zu den Produktionen gehörten, die sie wieder in die Öffentlichkeit rückten.[4] Im Jahr 2018 veröffentlichte sie das Buch The Stars Are Ageless; außerdem wurde sie in die Archbishop Desmond Tutu Leadership Fellowship aufgenommen.[1]

Obolis Filmkarriere begann 1996 mit einer Rolle in Bitter Encounter; anschließend spielte sie in Shame, Not My Will, Destined to Die und Another Campus Tale.[2] Als Schauspielerin trat sie überdies in Render to Caesar, Being Mrs Elliott, Feathered Dreams und Fifty auf.[2] Für ihre Rolle in Anchor Baby gewann sie 2010 die Auszeichnungen Best Actress Narrative Feature bei den Los Angeles Movie Awards und Best Actress beim Harlem International Film Festival.[1] Als Autorin, Produzentin und Regisseurin entwickelte sie Being Mrs Elliott, The First Lady, Wives on Strike, Okafor’s Law, Moms at War, Love is War und Wives on Strike: The Revolution.[5] Mit der Reihe Wives on Strike griff sie gesellschaftliche Themen wie Kinderheirat und häusliche Gewalt auf.[6] Ihr Film Okafor’s Law wurde im Jahr 2016 im Lagos-Schwerpunkt City to City des Toronto International Film Festival gezeigt und hatte dort seine Weltpremiere.[7] Nach einem Urheberrechtsstreit um Okafor’s Law entschied das höchste Bundesgericht in Lagos 2019 zugunsten von Oboli, ihrer Produktionsfirma Dioni Visions und FilmOne.[8] In den 2020er-Jahren verlagerte sie einen Teil ihrer Arbeit auf digitale Distribution und baute über YouTube eine eigene Veröffentlichungsstruktur auf.[9] Der von ihr produzierte Film Love in Every Word: The Movie erreichte 2025 innerhalb einer Woche mehr als 13 Millionen Aufrufe auf YouTube.[10] Ihr Kanal Omoni Oboli TV wurde 2025 bei einer YouTube-Veranstaltung in Lagos als Top Creator Channel ausgezeichnet.[11]

Commons: Omoni Oboli – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. 1 2 3 For Omoni Oboli, The Stars Are Ageless. In: BusinessDay. 18. Mai 2018, abgerufen am 13. Mai 2026 (englisch).
  2. 1 2 3 Screen divas. In: The Punch. 25. September 2016, abgerufen am 13. Mai 2026 (englisch).
  3. 1 2 The rise and rise of queen of blockbusters Omoni Oboli. In: The Guardian Nigeria. 27. August 2016, abgerufen am 13. Mai 2026 (englisch).
  4. 1 2 I almost abandoned film acting – Omoni Oboli. In: The Punch. 26. August 2016, abgerufen am 13. Mai 2026 (englisch).
  5. Nine female directors to watch this year. In: The Guardian Nigeria. 18. Januar 2020, abgerufen am 13. Mai 2026 (englisch).
  6. Oboli is tired and needs a break. In: The Guardian Nigeria. 14. Januar 2018, abgerufen am 13. Mai 2026 (englisch).
  7. Nollywood: Nigeria stands out at Toronto film festival. In: Al Jazeera. 19. September 2016, abgerufen am 13. Mai 2026 (englisch).
  8. Omoni Oboli Wins ‘Okafor’s Law’ Movie Ownership Battle. In: The Guardian Nigeria. 8. Mai 2019, abgerufen am 13. Mai 2026 (englisch).
  9. How I built YouTube film empire, film that changed everything — Omoni Oboli. In: Premium Times. 5. April 2026, abgerufen am 13. Mai 2026 (englisch).
  10. NOA hails Omoni Oboli’s ‘Love in Every Word 2’ YouTube feat. In: The Punch. 3. November 2025, abgerufen am 13. Mai 2026 (englisch).
  11. Omoni Oboli tops creator chart as Gaise Baba’s ‘No Turning Back’ video beats others on YouTube. In: The Guardian Nigeria. 9. Dezember 2025, abgerufen am 13. Mai 2026 (englisch).