Nomuel
| Nomuel | |
|---|---|
Nomuel in der Kaserne, Basel (2021) | |
| Allgemeine Informationen | |
| Herkunft | Basel, Schweiz |
| Genre(s) | Indie-Pop |
| Aktive Jahre | ab 2015 |
| Website | www.nomuel.com |
| Aktuelle Besetzung | |
| Noah Tran | |
| Samuel Schneider | |
Gesang, Gitarre | Paul Planchenault (ab 2016) |
Gitarre | Valentin Kunz (ab 2019) |
Gitarre, Bass | Gian Berger (ab 2019) |
| Ehemalige Mitglieder | |
| Pablo Steiner (2019–2022) | |
Nomuel ist eine Indie-Pop-Band aus Basel. Die Band wurde 2015 von Noah Tran und Samuel Schneider gegründet. Zur aktuellen Besetzung gehören Noah Tran, Samuel Schneider, Paul Planchenault, Valentin Kunz und Gian Berger.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Gründer begannen zunächst gemeinsam Musik zu machen. Im Laufe der folgenden Jahre wurde aus dem Duo eine fünfköpfige Band, nachdem Paul Planchenault, Valentin Kunz und Gian Berger hinzugekommen waren.[1] Die Band spielte bis 2019 ihre ersten Konzerte in der Region Basel und veröffentlichte erste Demos auf SoundCloud.
In den folgenden Jahren veröffentlichte Nomuel erste Musik auf Streamingplattformen und trat bei verschiedenen Festivals und Konzerten auf. 2021 erschien die EP Fleur de Sel (drei Songs), die unter anderem in Italien aufgenommen wurde. Zur Veröffentlichung gab die Band im selben Jahr eine ausverkaufte Release-Show in Basel und war als Supportact der Schweizer Indiefolk-Band The Gardener & the Tree auf vier Stops in der Schweiz dabei – in Lausanne, Basel, Luzern und Bern. 2022 spielte Nomuel beim Basler Musikfestival BScene, bevor sie sich für rund zwei Jahre aus dem Livebetrieb zurückzog, um an neuer Musik zu arbeiten.
2023 gab die Band bekannt, einen Plattenvertrag mit dem deutschen Label Columbia (Sony Music Entertainment Germany) unterzeichnet zu haben. Mit dem Vertrag verfolgte Nomuel das Ziel, die eigenen Aktivitäten vermehrt auf Deutschland auszuweiten und langfristig von der Musik leben zu können.[2]
Im Frühling 2024 kehrte Nomuel auf die Bühne zurück und veröffentlichte die EP Home.[1] Die EP enthält sechs Titel. Vier davon – Hey You, Hold Me Down, Home und Tell Me Everything – waren bereits zuvor als Singles erschienen. Mit babyboy und Danser kamen zwei neue Titel hinzu. Für babyboy arbeitete die Band mit dem Freiburger Künstler Milan zusammen. In dieser Zeit folgten erste Konzerte in Deutschland, unter anderem am EgoFM-Fest in München und am c/o pop Festival in Köln.[3] Anschließend gab die Band zwei ausverkaufte Comeback-Shows in Basel.[4] Im Herbst 2024 spielte Nomuel zudem mehrere Supportshows in der Schweiz, Deutschland und Österreich.
2025 absolvierte Nomuel mit der „erste kleine Tour“ ihre erste eigene Tournee durch Deutschland und die Schweiz und spielte beim Reeperbahn Festival in Hamburg. Im selben Jahr trat die Band zudem als Supportact für Künstler wie The Kooks, Milky Chance, Zimmer90 oder Kasi auf.[5][6] Zudem trat Nomuel 2025 als Headliner beim Jugendkulturfestival in der Basler Innenstadt auf.[7]
Diskografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]EPs
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 2021: Fleur De Sel (Selbstverlag)
- 2024: Home[8] (Columbia / Irrsinn Aufnahmen)
- 2025: All My Friends (Columbia / Irrsinn Aufnahmen)
- 2026: Rêves – demos21 (Selbstverlag)
Singles
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 2020: July (Selbstverlag)
- 2021: Lapin Perdu (Selbstverlag)
- 2021: Laura (Selbstverlag)
- 2023: Hey You (Columbia / Irrsinn Aufnahmen)
- 2023: Hold Me Down (Columbia / Irrsinn Aufnahmen)
- 2024: Home (Columbia / Irrsinn Aufnahmen)
- 2024: Home (Live Session)[9] (Columbia / Irrsinn Aufnahmen)
- 2024: Tell Me Everything (Columbia / Irrsinn Aufnahmen)
- 2024: Babyboy (mit Milan; Columbia / Irrsinn Aufnahmen)
- 2024: Aurora (mit Lie Ning; Columbia / Irrsinn Aufnahmen)
- 2024: Day by day (Columbia / Irrsinn Aufnahmen)
- 2025: You & i (mit Zeck; Columbia / Irrsinn Aufnahmen)
- 2025: Trop tard (Columbia / Irrsinn Aufnahmen)
- 2025: Exit door (Columbia / Irrsinn Aufnahmen)
- 2026: Anais_demo21 (Selbstverlag / Demo)
- 2026: Why do you (Demo) (Selbstverlag / Demo)
- 2026: La Vie En Rose (mit Symon Hook; Sony Music Entertainment Germany)
- 2026: Mars v3 (Selbstverlag / Demo)
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 Tim Meyer: Basler Band Nomuel mit neuer EP: «Wir sind sehr verbissen und haben hohe Ambitionen». In: Baseljetzt. 17. Juni 2024, abgerufen am 22. September 2026.
- ↑ «Ich bin der männliche Taylor Swift». In: Basler Zeitung. 16. Mai 2024, abgerufen am 22. September 2026.
- ↑ c/o Pop gibt erste Namen für 2024 bekannt. In: Frontstage Magazine. 30. Oktober 2023, abgerufen am 22. September 2026.
- ↑ Nomuel – Live in der Gannet. In: Bajour. 13. Mai 2024, abgerufen am 22. September 2026.
- ↑ Nomuel gehen auf ihre «erste kleine Tour». In: SRF 3 Punkt CH. Schweizer Radio und Fernsehen, 28. August 2025, abgerufen am 22. September 2026.
- ↑ Open-Air-Festival am Bodensee: Ganz nah dran an den Stars. In: Schwäbische. 27. August 2025, abgerufen am 22. September 2026.
- ↑ Isabelle Thommen: Basel: Das ist das Programm des Jugendkulturfestivals 2025. In: bazonline.ch. Basler Zeitung, 25. Juli 2025, abgerufen am 22. September 2026.
- ↑ Home – EP. In: Apple Music. 14. Juni 2024, abgerufen am 22. September 2026.
- ↑ NOMUEL – Home (Live Session). In: YouTube. Nomuel, 25. Januar 2024, abgerufen am 22. September 2026.
