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Nikolaj Schultz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Nikolaj Schultz (* 1990 in Aarhus) ist ein dänischer Soziologe.

Schultz studierte an der Universität Kopenhagen und dem Institut d’études politiques de Paris. Sein Masterstudium in Kopenhagen schloss er 2018 mit einer Arbeit zu Freedom in the Anthropocene: An Inquiry Into The concept of Freedom in our New Climatic Regime ab. Nach seiner Promotion zu Fragen von Klassen und Ungleichheit in Zeiten des globalen Klimawandels ist er seit Mai 2025 als Tenure Track Assistant Professor of Social Theory and Ecological Thought an der Arkitektskolen Aarhus beschäftigt. Aus der Zeit seines Pariser Erasmus-Aufenthalts resultierte die Bekanntschaft mit Bruno Latour, mit dem zusammen er den Langessay Zur Entstehung einer ökologischen Klasse (On The Emergence of an Ecological Class) (2022) verfasste. Es folgte 2023 das Buch Land Sickness.

Veröffentlichungen (in deutscher Sprache)

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  • Nikolaj Schultz, Bruno Latour: Zur Entstehung einer ökologischen Klasse. Ein Memorandum. Suhrkamp, Berlin 2022, ISBN 978-3-518-02979-4.
  • Nikolaj Schultz: Landkrank. Ein mitreißender Essay über die Conditio humana in Zeiten des Klimawandels. Suhrkamp, Berlin 2023, ISBN 978-3-518-02988-6.
  • Leonie C. Wagner (2024): Der Klimawandel macht ihn schlaflos.[2]

Einzelnachweise

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  1. ↑ Elisabeth von Thadden: Wie geht’s dem Ich? In: Die Zeit. 16. Juli 2023, abgerufen am 8. Oktober 2026.
  2. ↑ Leonie C. Wagner: Der Klimawandel macht ihn schlaflos. Und treibt ihn an. Nikolaj Schultz ist der Hoffnungsträger der Soziologie. In: Neue Zürcher Zeitung. 17. Februar 2024, abgerufen am 8. Oktober 2026.