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Agapitus Enuyehnyoh Nfon

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(Weitergeleitet von Nfon)

Agapitus Enuyehnyoh Nfon (* 11. Februar 1964 in Shishong) ist ein kamerunischer römisch-katholischer Geistlicher und Bischof von Kumba.

Agapitus Enuyehnyoh Nfon wuchs mit seinen sieben Geschwistern in Djotin auf. Er wurde am 20. Februar 1964 in der dortigen Pfarrkirche St. Joseph getauft und am 15. Juni 1971 gefirmt. Von 1969 bis 1976 besuchte er die dortige St. Joseph’s Catholic School und von 1976 bis 1984 das Bishop Rogan College in Buea. Anschließend studierte er von 1983 bis 1990 Philosophie und Katholische Theologie am Priesterseminar St. Thomas Aquinas in Bamenda. Dort erlangte er Bachelorabschlüsse in Philosophie (1986) und in Katholischer Theologie (1990). Er wurde am 29. Juni 1989 zum Diakon geweiht. Als Diakon wirkte er in der Quasipfarrei St. Theresa in Sop und unterrichtete am dortigen St. Sylvester’s Catholic Comprehensive College. Am 22. März 1991 empfing er durch den Bischof von Kumbo, Cornelius Fontem Esua, das Sakrament der Priesterweihe für das Bistum Kumbo.[1]

Nach der Priesterweihe war Nfon zuerst von 1991 bis 1992 als Pfarrvikar der Quasipfarrei St. Theresa in Sop und später als Pfarrvikar der Kathedrale St. Theresa in Kumbo tätig, bevor er 1992 Kaplan und Lehrer am St. Augustine’s College in Kumbo wurde. Daneben war er von 1991 bis 1993 Verwalter der katholischen Schulen in Kumbo und Meluf. Anschließend wirkte er von 1993 bis 1994 als Pfarrer der Pfarrei St. Pius X in Tatum und von 1994 bis 1995 als persönlicher Sekretär des Bischofs von Kumbo, Cornelius Fontem Esua. Nachdem Nfon im Anschluss kurzzeitig Sekretär der diözesanen Finanzverwaltung gewesen war, leitete er ab 1996 das St. Augustine’s College in Kumbo und wirkte als Kaplan des Diözesanverbands der kamerunischen katholischen Frauenvereinigung (CWA). 1998 wurde er für weiterführende Studien nach Rom entsandt, wo er 2001 am Päpstlichen Patristischen Institut Augustinianum ein Lizenziat im Fach Patrologie erwarb. Nach der Rückkehr in seine Heimat war Nfon zunächst in der Priesterausbildung am Priesterseminar St. Thomas Aquinas in Bamenda tätig, bevor er 2004 dessen Ökonom wurde. Ab 2005 war Nfon Regens des Priesterseminars St. Thomas Aquinas. Darüber hinaus gehörte er ab 2007 dem Konsultorenkollegium des Bistums Kumbo an.[2]

Am 8. April 2011 ernannte ihn Papst Benedikt XVI. zum Titularbischof von Unizibira und zum Weihbischof in Bamenda.[2] Der Apostolische Nuntius in Kamerun, Erzbischof Piero Pioppo, spendete ihm am 31. Mai desselben Jahres vor der Kathedrale Saint-Joseph in Bamenda die Bischofsweihe; Mitkonsekratoren waren der Erzbischof von Bamenda, Cornelius Fontem Esua, und der emeritierte Erzbischof von Douala, Christian Wiyghan Kardinal Tumi. Sein Wahlspruch Quodcumque dixerit vobis facite („Was er euch sagt, das tut“) stammt aus Joh 2,5 EU.

Papst Franziskus ernannte ihn am 15. März 2016 zum ersten Bischof des mit gleichem Datum errichteten Bistums Kumba.[3] Die Amtseinführung erfolgte am 8. Mai desselben Jahres.[4]

In der Kamerunischen Bischofskonferenz leitet Nfon zudem die Kommission für den Klerus und die Priesterseminare.[5] Darüber hinaus gehört er dem Stiftungsrat der Catholic University of Cameroon (CATUC) in Bamenda an.[6]

Einzelnachweise

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  1. ↑ Michael Neba: Profile of The Very Reverend Agapitus Nfon. In: lifedibbles.blogspot.com. 21. April 2011, abgerufen am 27. Mai 2026 (englisch).
  2. 1 2 Nomina dell’Ausiliare di Bamenda (Camerun). In: Tägliches Bulletin. Presseamt des Heiligen Stuhls, 8. April 2011, abgerufen am 27. Mai 2026 (italienisch).
  3. ↑ Erezione della diocesi di Kumba (Camerun) e nomina del primo Vescovo. In: Tägliches Bulletin. Presseamt des Heiligen Stuhls, 15. März 2016, abgerufen am 15. März 2016 (italienisch).
  4. ↑ Diocese of Kumba installs newly appointed Bishop. In: camerounweb.com. 9. Mai 2016, abgerufen am 27. Mai 2026 (englisch).
  5. ↑ Les Commissions épiscopales de la CENC. Kamerunische Bischofskonferenz, abgerufen am 27. Mai 2026 (französisch).
  6. ↑ Board of Trustees – CATUC Bamenda. In: catuc.org. Abgerufen am 27. Mai 2026 (französisch).