Nervión
| Nervión | ||
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Der Nervión mit der Puente Colgante bei Portugalete | ||
| Daten | ||
| Lage | Spanien, Baskenland | |
| Flusssystem | Nervión | |
| Quellhöhe | 830 m | |
| Mündung | Golf von BiskayaKoordinaten: 43° 19′ 32″ N, 3° 1′ 10″ W 43° 19′ 32″ N, 3° 1′ 10″ W | |
| Mündungshöhe | 0 m | |
| Höhenunterschied | 830 m | |
| Sohlgefälle | 11 ‰ | |
| Länge | 76 km | |
| Einzugsgebiet | 1801 km² | |
| Großstädte | Bilbao | |
Einzugsgebiet des Nervión | ||
Der Nervión [] (baskisch Nerbioi; in der Antike lateinisch Nerva) ist ein Küstenfluss im Norden Spaniens. Er entwässerte eine Fläche von ca. 1.800 km² bei einer Fließlänge von 76 km und mündet nordwestlich von Bilbao in den Golf von Biskaya.[1][2]
Verlauf
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Den Ursprung des Nervión bilden mehrere Quellbäche auf 830 m Höhe auf der Nordseite des Kantabrischen Gebirges, in der baskischen Provinz Álava. Auf seiner Fließstrecke Richtung Norden stürzt er, nur wenige Kilometer von seiner Quelle entfernt, über eine hohe Felswand und bildet so den Salto del Nervión, den mit 222 m höchsten Wasserfall auf der Iberischen Halbinsel. Anschließend durchströmt er die Délika-Schlucht (spanisch: Cañon de Délica). Im weiteren Verlauf fließt er zunächst nach Norden, passiert die Ortschaft Orduña innerhalb eines flachen Talkessels, sowie im weiteren Verlauf die Ortschaften Amurrio und Laudio. In seinem Mittellauf biegt er nach Nordosten und verläuft in einem stark mäandrierenden Flusslauf entlang der Gemeinden Ugao-Miraballes, Arrigorriaga, Basauri. Bei der letztgenannten mündet von rechts der Nebenfluss Ibaizábal ein. Der Nervión wendet sich hier nach Nordwesten und fließt in seinem Unterlauf durch den Ballungsraum der Region Grand Bilbao bis zu seiner Mündung im Golf von Biskaya.

Auf Höhe des Casco Viejo (Altstadt) von Bilbao, in 16 km Entfernung zum Meer, wo sich das Flusswasser mit dem Meereswasser vermischt, geht der Nervión in eine Ria über und wird von da an als Ría de Bilbao bezeichnet.
Von der Stadt Bilbao bis zum Meer unterscheidet man zwischen den Ria-Ufern, wo sich die Orte an der Ria deutlich sozial und wirtschaftlich unterscheiden. So ist historisch bedingt das linke Ufer (margen izquierda) mit Schwerindustrie und Arbeiterstädten besiedelt, wogegen die wohlhabende Bevölkerung das rechte Ria-Ufer (margen derecha) bewohnt.
Die Orte des linken Ufers der Ría de Bilbao sind (von Bilbao zum Meer):
Die Orte des rechten Ufers der Ría de Bilbao sind (von Bilbao zum Meer):
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Instituto Geográfico Nacional. Abgerufen am 14. Mai 2026.
- ↑ Sistema Cartográfico Nacional. Abgerufen am 14. Mai 2026.

