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Neorama

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Neorama (griech.) bezeichnet eine Variante des Panoramas, bei welcher man von der Mitte eines Raumes aus ein Rundgemälde sieht, das das Innere eines Gebäudes, meist Kirchen, Paläste oder Grabstätten, darstellt.[1] Ein Neorama kann von Figuren belebt und wechselnd illuminiert werden.

Der Franzose Jean-Pierre Alaux erfand diese Vorrichtung und stellte 1827 in Paris die ersten Neoramen, das Innere der Peterskirche in Rom und die Westminster Abbey in London, in einem eigens dazu errichteten Gebäude aus.[2] Diese von Alaux umgesetzten Neoramen waren kleiner als die zu der Zeit verbreiteten Panoramen und waren nicht besonders erfolgreich. In den Jahren darauf wurde der Begriff "Neorama" auch synonym für "Kosmorama" verwendet.[1]

Weitere Panoramen sind Diorama, Georama, Myriorama, Kosmorama, Pleorama und Cyklorama.

Einzelnachweise

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  1. 1 2 Victor Flores: Imperial visions on tour: cosmoramas, neoramas, and Eurocentrism in Andorfer’s Grand Optical Gallery. In: Early Popular Visual Culture. Routledge, 4. Februar 2026, ISSN 1746-0654, S. 1–27, doi:10.1080/17460654.2025.2605312 (tandfonline.com [abgerufen am 6. Oktober 2026]).
  2. ↑ Germain Bapst, 1889 Paris. Exposition universelle: Essai sur l'histoire des panoramamas et des dioramas. Paris : Imprimerie nationale, 1891 (archive.org [abgerufen am 6. Oktober 2026]).