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Naʿan

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Naʿan
Basisdaten
Staat: Israel Israel
Bezirk: Zentral
Koordinaten: 31° 53′ N, 34° 52′ OKoordinaten: 31° 52′ 51″ N, 34° 51′ 34″ O
Höhe: 90 m
 
Einwohner: 1795 (Stand: 2022)[1]
 
Gemeindecode: 0158
Zeitzone: UTC+2
 
Website:
Naʿan (Israel)
Naʿan (Israel)
Naʿan

Naʿan (hebräisch נַעַן, gesprochen: [ˈnʌʔʌn]) ist ein Kibbuz nahe der Stadt Rechovot im Zentralbezirk Israels. Der Kibbuz hatte 2022 1795 Einwohner.[2]

Im September 1930 gründeten 42 im Land aufgewachsene Mitglieder des Jugendbundes Histadrut ha-Noʿar ha-ʿOved we-ha-Lomed die landwirtschaftliche Kollektivsiedlung auf einem Gelände, das sie mit Hilfe des Jüdischen Nationalfonds (KKL) von Eigentümern im benachbarten arabischen Dorf al-Naʿani erworben hatten. Der Kibbuz wurde nach dem biblischen Ort Naʿama (Josua 15,41) benannt, der sich vermutlich auf dem Ausgrabungshügel bei al-Naʿani befand.[3]

Mitglieder von Naʿan – unter ihnen Yisrael Galili – spielten eine Schlüsselrolle in der Hagana, der Ort wurde 1948 Hauptquartier der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF). Der Kibbuz begann mit Gemüse- und Milchwirtschaft und entwickelte über die Jahre eine florierende Industrie für Bewässerungssysteme. Seit den 1980er Jahren wurden auch in Naʿan Einrichtungen privatisiert und damit Stück für Stück sozialistische Arbeitsweisen der Gründungsphase aufgegeben. Aus der starken Beschäftigung mit Landwirtschaft und Obstbau heraus ist der Kibbuz Naʿan in der jüngsten Vergangenheit zu einem Zentrum des ökologischen Landbaus in Israel geworden.

Commons: Naʿan – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. 2022 אוכלוסייה ביישובים. (XLSX; 119 kB) [Population and households by locality - 2022 Cens​us estimate]. Israelisches Zentralbüro für Statistik, 2025, abgerufen am 31. Januar 2026.
  2. 2022 אוכלוסייה ביישובים. (XLSX; 119 kB) [Population and households by locality - 2022 Cens​us estimate]. Israelisches Zentralbüro für Statistik, 2025, abgerufen am 31. Januar 2026.
  3. Carta’s Official Guide to Israel and Complete Gazetteer to all Sites in the Holy Land, Jerusalem: Misrad haBittachon – HaHozaʾah laʾOr, 31993, S. 343.