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Jean-Marie Vianney Musul Masas

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Jean-Marie Vianney Musul Masas (* 23. August 1974 in Fungurume, Provinz Shaba) ist ein kongolesischer römisch-katholischer Geistlicher und Weihbischof in Lubumbashi.

Jean-Marie Vianney Musul Masas besuchte von 1980 bis 1984 die École primaire Chem-Chem in Lubumbashi und von 1985 bis 1987 die École Primaire Tukankamane in Fungurume sowie von 1988 bis 1994 das Kleine Seminar Saint François Xavier de Sales in Lubumbashi und das dortige Collège Saint Boniface. Anschließend absolvierte er von 1997 bis 2002 ein Philosophiestudium an der Universität Lubumbashi, das er mit einem Master abschloss. Von 2003 bis 2007 studierte er Katholische Theologie am interdiözesanen Priesterseminar Saint Paul in Lubumbashi. Er wurde am 26. Juli 2008 durch den Erzbischof von Lubumbashi, Floribert Songasonga Mwitwa, zum Diakon geweiht und empfing am 25. Juli 2009 durch den Koadjutorerzbischof von Lubumbashi, Jean-Pierre Tafunga Mbayo SDB, das Sakrament der Priesterweihe für das Erzbistum Lubumbashi.[1]

Nach der Priesterweihe war Musul Masas zunächst kurzzeitig als Pfarrvikar der Pfarrei Saint Jean-Baptiste in Mukabe-Kasari tätig, bevor er 2009 Pfarrer der Pfarrei Saint Augustin in Lubumbashi und Lehrer am Institut Sunguilo in Mukabe-Kasari wurde.[1] Ab November 2011 war er Kanzler der Kurie und Zeremoniar des Erzbistums Lubumbashi sowie ab 2015 zusätzlich Pfarrvikar der Pfarrei Notre Dame de la Paix in Lubumbashi. Zudem wirkte er im Februar 2012 als beigeordneter Generalsekretär der zweiten Diözesansynode des Erzbistums Lubumbashi und von Juli bis August desselben Jahres als Pfarradministrator der Pfarrei Saint Jean Paul II. Daneben war er von 2011 bis 2020 als Kaplan der Schwestern der Frommen Jüngerinnen des Göttlichen Meisters und der Barmherzigen Schwestern von Jesus und Maria in Lubumbashi tätig.[2] Darüber hinaus unterrichtete er Religion und Französisch am Institut Saint Augustin in Lubumbashi.[3]

Am 15. April 2026 ernannte ihn Papst Leo XIV. zum Titularbischof von Satafis und zum Weihbischof in Lubumbashi.[2] Der Erzbischof von Lubumbashi, Fulgence Muteba Mugalu, spendete ihm am 30. Mai desselben Jahres auf dem Vorplatz der Kathedrale Saints Pierre et Paul in Lubumbashi die Bischofsweihe; Mitkonsekratoren waren der Bischof von Sakania-Kipushi, Gaston Kashala Ruwezi SDB, und der Bischof von Kongolo, Oscar Ngoy wa Mpanga CSSp.

Einzelnachweise

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  1. 1 2 Junior Bongwao Daniel: Portrait de Mgr Jean Marie, évêque auxiliaire nommé de Lubumbashi. Bischofskonferenz der Demokratischen Republik Kongo, 16. April 2026, abgerufen am 31. Mai 2026 (französisch).
  2. 1 2 Nomina di Vescovo Ausiliare di Lubumbashi (Rep. Democratica del Congo). In: Tägliches Bulletin. Presseamt des Heiligen Stuhls, 15. April 2026, abgerufen am 5. Mai 2026 (italienisch).
  3. Alphonse Abedi: L’Archidiocèse de Lubumbashi accueille son premier évêque auxiliaire. Bischofskonferenz der Demokratischen Republik Kongo, 16. April 2026, abgerufen am 31. Mai 2026 (französisch).