Muráň
| Muráň | ||||
|---|---|---|---|---|
| Wappen | Karte | |||
| Basisdaten | ||||
| Staat: | ||||
| Kraj: | Banskobystrický kraj | |||
| Okres: | Revúca | |||
| Region: | Gemer | |||
| Fläche: | 103,15 km²[1] | |||
| Einwohner: | 1152 (31. Dez. 2025)[2] | |||
| Bevölkerungsdichte: | 11,16 Einwohner je km² | |||
| Höhe: | 393 m n.m. | |||
| Postleitzahl: | 049 01 | |||
| Telefonvorwahl: | 0 58 | |||
| Geographische Lage: | 48° 45′ N, 20° 3′ O | |||
| Kfz-Kennzeichen (vergeben bis 31.12.2022): |
RA | |||
| Kód obce: | 525987 | |||
| Struktur | ||||
| Gemeindeart: | Gemeinde | |||
| Verwaltung (Stand: Oktober 2022) | ||||
| Bürgermeister: | Roman Goldschmidt | |||
| Adresse: | Obecný úrad Muráň č. 329 049 01 Muráň | |||
| Webpräsenz: | www.muran.sk | |||
| Jahr | 1995 | 2005 | 2015 | 2025 |
|---|---|---|---|---|
| Anzahl der Personen | 1292 | 1250 | 1233 | 1152 |
| Unterschied | −3,25 % | −1,36 % | −6,56 % |
| Jahr | 2024 | 2025 |
|---|---|---|
| Anzahl der Personen | 1167 | 1152 |
| Unterschied | −1,28 % |

Nach der Volkszählung 2011 wohnten in Muráň 1250 Einwohner, davon 1201 Slowaken, 19 Roma, vier Magyaren, zwei Tschechen sowie jeweils ein Pole und Ukrainer. Zwei Einwohner gaben eine andere Ethnie an und 20 Einwohner machten keine Angabe zur Ethnie.
964 Einwohner bekannten sich zur römisch-katholischen Kirche, 47 Einwohner zur Evangelischen Kirche A. B., 16 Einwohner zur griechisch-katholischen Kirche, jeweils fünf Einwohner zu den Brethren und zur orthodoxen Kirche, zwei Einwohner zur reformierten Kirche sowie jeweils ein Einwohner zu den christlichen Gemeinden, zu den Siebenten-Tags-Adventisten, zu den Zeugen Jehovas, zur altkatholischen Kirche und zur jüdischen Gemeinde. 167 Einwohner waren konfessionslos und bei 39 Einwohnern wurde die Konfession nicht ermittelt.[5]
Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Am 935 m n.m. hohen Berg Cigánka steht die teilweise sanierte Ruine der Burg Muráň. Im Ort selbst stehen die römisch-katholische Georgskirche im neogotischen Stil aus dem Jahr 1893,[6] das Pfarrhaus aus dem Jahr 1810, heute Sitz des Muráňer Museums (slowakisch Muránske múzeum) sowie ein Schloss der Familien Koháry und Coburg im barock-klassizistischen Stil aus dem Jahr 1800, heute Sitz des Rathauses.
Die Gemeinde versteht sich als Tor zum nördlich gelegenen Nationalpark Muránska planina, mit einer Dauerausstellung des Nationalparks im Informationszentrum Muráň, mit Ausflugsmöglichkeiten sowohl im Sommer als auch im Winter.
Westlich des Ortes kann man die Umgebung des nicht fertiggestellten, zwei Kilometer langen Eisenbahntunnels Dielik unterhalb des gleichnamigen Sattels besichtigen, der als Teil der sogenannten Gemerer Verbindungsbahnen errichtet wurde und heute als Fledermaus-Winterquartier naturrechtlich geschützt ist.
Verkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Muráň liegt an der Kreuzung der Straßen 2. Ordnung 532, die den Ort mit Revúca, Jelšava im Tal des Muráň und weiter Tornaľa verbindet, mit der Straße 2. Ordnung 531 von Tisovec über den westlich gelegenen Sattel Dielik weiter ostwärts nach Červená Skala über den Sattel Predná Hora führt. Zudem ist der Ort Endpunkt der Bahnstrecke Plešivec–Muráň, auf der allerdings seit 2011 kein regelmäßiger Personenverkehr stattfindet.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Hustota obyvateľstva - obce [om7014rr_obc=AREAS_SK, v_om7014rr_ukaz=Rozloha (Štvorcový meter)]. Statistical Office of the Slovak Republic, 31. März 2026, abgerufen am 31. März 2026 (slowakisch).
- ↑ Počet obyvateľov podľa pohlavia - obce (ročne) [om7101rr_obce=AREAS_SK]. Statistical Office of the Slovak Republic, 31. März 2026, abgerufen am 31. März 2026 (slowakisch).
- ↑ Slovenské slovníky: Názvy obcí Slovenskej republiky (Majtán 1998)
- 1 2 Počet obyvateľov podľa pohlavia - obce (ročne) [om7101rr_obce=AREAS_SK]. Statistical Office of the Slovak Republic, 31. März 2026, abgerufen am 31. März 2026 (slowakisch).
- ↑ Ergebnisse der Volkszählung 2011 (slowakisch)
- ↑ Muráň - Kostol sv. Juraja, In: pamiatkynaslovensku.sk, abgerufen am 15. Juni 2021
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Eintrag auf e-obce.sk (slowakisch)
