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Moorkirche

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Moorkirche in Freistatt

Die Moorkirche ist ein Sakralbau in Freistatt. Sie ist mit der Diakonie Freistatt verbunden, einer Außenstelle der von Bodelschwinghschen Anstalten Bethel. Die Kirchengemeinde Freistatt, lange Zeit eine selbständige Anstaltskirchengemeinde,[1] wurde Anfang 2024 aufgelöst und bildet seitdem einen Pfarrbezirk innerhalb der Kirchengemeinde Varrel im Kirchenkreis Grafschaft Diepholz der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Die Kirche liegt zwischen dem Friedhof und dem alten Pfarrhaus.

Die Kirche wurde in den Jahren 1976 bis 1978 errichtet und am 2. Juli 1978 eingeweiht. Sie ist ein Klinkerbau. Ihre Bankreihen sind konzentrisch.[2] Die Orgel der Hamburger Orgelbaufirma Beckerath befindet sich in der Kirche seit 1979.[3]

Vorgängerbauten

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Postkarte mit der 1908 fertiggestellten und 1973 abgebrannten Moorkirche
Die Leichenhalle hat den Brand überstanden, sie konnte von der Feuerwehr gerettet werden. Man erkennt deutlich den nordischen Stil und die Farbgebung, die auch bei der alten Moorkirche zum Einsatz kamen.

Eine erste Kirche wurde als Kapelle im nordischen Stil aus Brettern und Torfsoden errichtet und Weihnachten 1901 eingeweiht. Sie wurde später um ein Querschiff mit Emporen erweitert und erhielt in ihrem Grundriss hierdurch die typische Kreuzform. Die pfarramtliche Betreuung erfolgte zunächst von Barver aus.[4]

Die fertig erweiterte Kirche wurde 1908 eingeweiht. Sie brannte am 14. Juli 1973 bis auf Glockenturm und Leichenhalle, die von der Feuerwehr gerettet werden konnten, ab. Da die Kirche mit Torf aus dem Freistätter Moor gedämmt war, brannte das hölzerne Gebäude sehr schnell und flächendeckend. Brandursache war Brandstiftung durch einen ehemaligen Zögling der Freistätter Jugendanstalt.[5]

Nur wenige Inventarstücke konnten gerettet werden. Ein Gemeindehaus in Fertigbauweise wurde an der Schulstraße als vorläufige Gottesdienststätte errichtet.

Commons: Moorkirche – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Die Kirchengemeinden im Birkenhof und in Freistatt auf der Website des Arbeitsbereichs Bethel im Norden, abgerufen am 10. Dezember 2024.
  2. Samtgemeinde Kirchdorf: Moorkirche Freistatt.
  3. Freistätter Online-Zeitung: Die Moorkirche.
  4. Kirchengemeindelexikon: Freistatt.
  5. Sylvia Wendt: Brand, der Freistätter Kirche zerstörte, jährt sich zum 50. Mal. In: Kreiszeitung.de. Kreiszeitung Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, 11. Juli 2023, abgerufen am 6. April 2026.

Koordinaten: 52° 37′ 25,8″ N,  38′ 48,5″ O