Mo Issa
Mohamed „Mo“ Issa (* 27. September 1998 in Berlin) ist ein deutscher Schauspieler.[1] Er wurde durch die Hauptrolle des Luan im Spielfilm Gropiusstadt Supernova von Ben Voit bekannt.[2][3]
Leben und Wirken
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Issa wurde 1998 in Berlin geboren und lebt in seiner Geburtsstadt.[1]
Bereits für eine seiner ersten Rollen in dem Filmdrama Wir waren Könige wurde Issa 2014 in der Kategorie „Bester Darsteller“ für den Förderpreis Neues Deutsches Kino nominiert. Seitdem steht er regelmäßig für Serien oder Einzelproduktionen vor der Kamera.[4] Frühe Rollen führten ihn in Kino- und Fernsehproduktionen wie Wir waren Könige (2014), Das Ende der Geduld (2014) und Tatort; es folgten Auftritte in Fremde Tochter (2017), Schwimmen (2017), den Serien Beat (2018), Dogs of Berlin (2018) und Wir sind die Welle (2019) sowie in Sönke Wortmanns Contra (2020).[1]
Im Jahr 2026 übernahm Issa die Hauptrolle des Luan in Ben Voits Gropiusstadt Supernova, der im Wettbewerb Spielfilm des 47. Max Ophüls Preis lief und von der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf produziert wurde.[2][5][3] Der Film erzählt von drei jungen Menschen – Luan, Stella und Tarik – am letzten Tag des Jahres in der Berliner Großsiedlung Gropiusstadt und wurde bei der Preisverleihung mit dem Hauptpreis als Bester Spielfilm ausgezeichnet.[3][6][7][8][9]
Filmografie (Auswahl)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 2014: Das Ende der Geduld
- 2014: Wir waren Könige
- 2014: Tatort (Fernsehserie)
- 2016–2017: Lindenstraße (27 Folgen als Jamal Bakkoush)
- 2017: Großstadtrevier – Auf eigene Faust
- 2017: Fremde Tochter
- 2017: Schwimmen
- 2017: Ein Fall für zwei – Ohne Skrupel
- 2017: Tatort – Am Ende geht man nackt
- 2018: Wir lieben das Leben
- 2018: Beat – POP
- 2018: Dogs of Berlin (10 Folgen als Murad Issam)
- 2018: Der Kriminalist – Fenster zum Hof
- 2019: Wir sind die Welle (6 Folgen als Rahim Hadad)
- 2019: Mein Freund, das Ekel
- 2020: Kokon
- 2020: Tatort – Leonessa
- 2020: Mapa (2 Folgen)
- 2020: Nicht tot zu kriegen
- 2020: Heldt – Die Träume der Anderen
- 2020: Contra
- 2022: Der Überfall (Fernsehreihe)
- 2024: SOKO Köln – Der tote Hund
- 2025: Morden im Norden – Niemandsland
- 2025: Tatort: Ein guter Tag
- 2025: Tatort: Schwarzer Schnee
- 2026: Gropiusstadt Supernova
Hörspiele (Auswahl)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 2024: Thorsten Nagelschmidt: Arbeit (4 Teile) (Osman) – Bearbeitung und Regie: Ralf Haarmann (Original-Hörspiel – RBB/WDR/MDR)
- 2025: Mudar Alhaggi: Damaskus danach – Regie: Anouschka Trocker (Originalhörspiel – NDR)
Quelle: ARD-Hörspieldatenbank
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Mo Issa bei IMDb
- Mo Issa bei Crew United
- Mohammed Issa bei filmportal.de
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 3 Mo Issa. In: actors.bbfc-cloud.de. Abgerufen am 25. Januar 2026 (englisch).
- 1 2 Gropiusstadt Supernova (SF). In: sr-mediathek.de. 13. Januar 2026, abgerufen am 25. Januar 2026.
- 1 2 3 Gropiusstadt Supernova. In: filmportal.de. Abgerufen am 25. Januar 2026.
- ↑ Kurzporträt bei evangelisch.de, abgerufen am 21. März 2020
- ↑ Filmuni-Filme auf Festivals im Januar 2026. In: filmuniversitaet.de. Abgerufen am 25. Januar 2026 (englisch).
- ↑ Max Ophüls Preis für besten Spielfilm geht an „Gropiusstadt Supernova“. In: deutschlandfunk.de. 25. Januar 2026, abgerufen am 25. Januar 2026.
- ↑ Filmfest in Saarbrücken: „Gropiusstadt Supernova“ gewinnt beim Filmfest Max Ophüls Preis. In: tagesspiegel.de. 24. Januar 2026, abgerufen am 25. Januar 2026.
- ↑ Filmfest: „Gropiusstadt Supernova“ gewinnt Max Ophüls Preis. In: zeit.de. 24. Januar 2026, abgerufen am 25. Januar 2026.
- ↑ «Gropiusstadt Supernova» gewinnt Max Ophüls Preis. In: welt.de. 24. Januar 2026, abgerufen am 25. Januar 2026.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Issa, Mo |
| ALTERNATIVNAMEN | Issa, Mohamed |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Schauspieler |
| GEBURTSDATUM | 27. September 1998 |
| GEBURTSORT | Berlin |