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Minchaef

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Minchaef in Hieroglyphen
R23xa
f

Minchaef / Chaefmin
(Min-chaef / Chaef-Min)
Mn.w ḫˁ=f (ḫˁ=f Mn.w)
Er erscheint, der Gott Min

Minchaef (nach anderer Lesart Chaefmin) war ein Prinz der altägyptischen 4. Dynastie. Er war ein Sohn von Pharao Cheops, seine Mutter war möglicherweise Henutsen. Zu einer nicht näher bekannten Zeit bekleidete er das Amt des Wesirs und war somit der höchste Beamte nach dem König. Er starb vermutlich während der Regierungszeit von Cheops’ Nachfolger Radjedef oder in den ersten Jahren der Regierungszeit von Chephren.

Minchaef gehört die Doppelmastaba G 7430–7440 auf dem Ostfriedhof der Cheops-Pyramide. Die L-förmige Kultkapelle im nördlichen Teil des Grabes (G 7430) wurde von Karl Richard Lepsius entdeckt und unter der Bezeichnung Grab 61 (LG 61) publiziert.[1][2] Systematische Grabungen erfolgten erst unter der Leitung von George Andrew Reisner. Die Steinmastaba (64,8 m × 15,5 m) verfügt über zwei Grabschächte. Im nördlichen Grabschacht wurde der Sarkophag des Verstorbenen gefunden. Der Sarkophag besteht aus Rosengranit, ist mit einer Palastfassade dekoriert und beschriftet. Er befindet sich aktuell im Ägyptischen Museum in Kairo (Inventarnummer JE 48852).[3]

Einzelnachweise

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  1. C. R. Lepsius: Denkmaeler des Alten Reichs. (= Denkmaeler aus Aegypten und Aethiopien. Nach den Zeichnungen der von Seiner Majestät dem Koenige von Preussen, Friedrich Wilhelm IV, nach diesen Ländern gesendeten und in den Jahren 1842–1845 ausgeführten wissenschaftlichen Expedition auf Befehl Seiner Majestät. Zweite Abtheilung. Band IV. Blatt LXXXII–CLIII). Nicolaische Buchhandlung, Berlin, Blatt 82d, Grab 61; abrufbar über (Lepsius-Projekt Sachsen-Anhalt der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt).
  2. C. R. Lepsius, Eduard Naville, Ludwig Borchardt, Kurt Sethe: Unteraegypten und Memphis. (= Denkmäler aus Aegypten und Aethiopien. Nach den Zeichnungen der von Seiner Majestät dem Könige von Preussen, Friedrich Wilhelm IV, nach diesen Ländern gesendeten und in den Jahren 1842–1845 ausgeführten wissenschaftlichen Expedition auf Befehl Seiner Majestät. Text. Erster Band). Hinrichs’sche Buchhandlung, Leipzig 1897, S. 85; abrufbar über (Lepsius-Projekt Sachsen-Anhalt der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt).
  3. Peter Der Manuelian: Sarcophagus of Minkhaf (3D-Modell) Auf: Sketchfab.com.