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Mike Möller

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Mike Möller

Mike Möller (* 2. März 1975) ist ein deutscher Stuntman, Kampfszenen-Choreograf, Schauspieler und Produzent.[1]

Mike Möller wuchs in thüringischen Heinrichshöhe auf und begann als Kind bereits mit Kraft-, Konditions- und Kampfsporttraining. Möller wurde insbesondere durch westliche und fernöstliche Action- und Kampfsportfilme der 1980er-Jahre wie z. B. Rambo oder Wheels on Meals geprägt. Während seiner Berufsausbildung zum Mechaniker in Nürnberg trainierte er in einem Taekwondo-Studio und drehte zusammen mit Freunden eigene kleine Kampfsportfilme.

Seine professionelle Karriere als Stuntman begann im Jahr 2000, als er mit Donnie Yen zusammenarbeitete. Danach arbeitete er für viele nationale und internationale Regisseure sowie Stunt-Koordinatoren.[2]

2012 brachte Möller seinen ersten eigenen Independent-Kampfsportfilm Urban Fighter (aka Street Gangs) heraus, der beim Movieville Festival als Bester Actionfilm ausgezeichnet wurde. Noch im selben Jahr spielte er neben Fred Williamson und Lorenzo Lamas eine Hauptrolle in dem Actionfilm Atomic Eden. Sein zweiter Independent-Kampfsportfilm One Million K(l)icks folgte 2015. 2016 wurde mit Ultimate Justice sein dritter eigenproduzierter Film veröffentlicht, in dem auch Mark Dacascos und Matthias Hues mitspielen.

Filmografie (Auswahl)

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Jahr Titel Stuntman Choreograf Produzent Regie Sonstiges
1999–2000 Der Puma – Kämpfer mit Herz (Fernsehserie)
2002 Halbtot – Half Past Dead
2008 Speed Racer
2009 Kill Fighter
2009 Pandorum
2012 Urban Fighter aka. Street Gangs – Show No Mercy ●
2013 Hänsel und Gretel: Hexenjäger
2014 Atomic Eden
2015 One Million K(l)icks
2016 Ultimate Justice – Töten oder getötet werden
2018 Jack Walker ● ●
2023 The Expendables 4
2024 Der Salzburg-Krimi: Tod am Wolfgangsee ●
2024 Totenfrau (Fernsehserie) ●
2024 Stabil ●
2025 Tatort: Solange du atmest ●
2025 Breitscheidplatz 19/12 (Fernsehserie) ●
2025 Die Tribute von Panem: Sunrise on the Reaping ●
2025 Dastaar ●
2025 Lion Fist – Kampf der Champions ● ●
2025 Citizen Vigilante ●
2025 Das Vergessen – Spurlos im Moor ●
2025 Kontra K: Boncuk (Musikvideo) ●
2026 Der Geier: Blut und Zweifel
2026 Mala ●

Beim Taurus World Stunt Award 2003 war Möller in der Kategorie Bester Kampf nominiert (Halbtot – Half Past Dead).[2]

Als Regisseur gewann er 2012 beim Movieville Festival in Florida den Preis für den Besten Actionfilm (Urban Fighter aka. Street Gangs).

Bei den Screen Actors Guild Awards 2024 gewann Möller einen Preis in der Kategorie Outstanding Action Performance by a Stunt Ensemble in a Motion Picture (John Wick: Kapitel 4).

Bei den Screen Actors Guild Awards 2022 war er nominiert (Matrix Resurrections).

Einzelnachweise

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  1. ↑ Mike Möller. In: TMDb. Abgerufen am 27. September 2026.
  2. 1 2 Mike Möller | Stuntman, Regisseur und Martial Artist. In: Actionfreunde. 2. Mai 2014, abgerufen am 27. September 2026.