Zum Inhalt springen

Mike Brockman

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Der Fabcar FDSC/03, mit dem Mike Brockman 2004 in der Grand-Am-Serie am Start war

Michael Leeroy „Mike“ Brockman (* 7. August 1945 in Orlando; † 14. Oktober 2019 in Westport) war ein US-amerikanischer Unternehmer, Autorennfahrer und Stuntfahrer.

Karriere als Rennfahrer

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mike Brockman, der während seiner Militärtzeit Kernwaffentechniker war, konnte auf eine lange Karriere als Rennfahrer zurückblicken. Zwischen 1967 und 2005 startete er bei 94 Sportwagenrennen, bei denen er fünf Klassensiege feiern konnte. Er startete mehrmals beim 12-Stunden-Rennen von Sebring und dem 24-Stunden-Rennen von Daytona sowie einmal beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Die beste Platzierung in Sebring war der dritte Gesamtrang 1973, gemeinsam mit Ron Grable und John Greenwood in einer Corvette C3. In Daytona, wo er 2005 im Team seines engen Freundes Paul Newman seine Fahrerkarriere beendete, gelang ihm ebenfalls ein dritter Gesamtrang, den er 1995, unter anderen mit Paul Newman als Partner, auf einem Roush-Ford Mustang einfuhr.[1]

Mike Brockman war in den 1990er-Jahren regelmäßiger Teilnehmer an der IMSA-GTP-Serie und fuhr 2000 in Le Mans einen Manthey-Porsche 911 GT3-R an die 27. Stelle der Gesamtwertung. Neben dem Rennsport war Brock, wie sein Spitzname lautete, als Stuntfahrer aktiv. Außerdem testete er Fahrzeuge für das Motor Trend Magazine und betrieb in Westport eine Mazda-Vertretung. Seine Stuntarbeit brachte ihn nach Hollywood, wo er Fahrzeuge in den Filmen Harry & Sohn, Die Schattenmacher und Road to Perdition fuhr.

Le-Mans-Ergebnisse

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
2000 Deutschland Manthey Racing Porsche 911 GT3-R Vereinigte Staaten Gunnar Jeannette Vereinigte Staaten Michael Lauer Rang 27

Sebring-Ergebnisse

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
1973 Vereinigte Staaten John Greenwood Racing Chevrolet Corvette Vereinigte Staaten John Greenwood Vereinigte Staaten Ron Grable Rang 3
1976 Vereinigte Staaten Levitt Racing Spirit of Sebring Chevrolet Corvette Vereinigte Staaten John Greenwood Ausfall Kupplungsschaden
1985 Vereinigte Staaten Charles Young Argo JM16B Vereinigte Staaten Don Bell Vereinigte Staaten Tommy Riggins Ausfall Getriebeschaden
1987 Vereinigte Staaten Charles Young Spice SE86CL Pontiac Fiero GTP Vereinigte Staaten Steve Durst Vereinigte Staaten Tony Belcher Rang 12
1988 Vereinigte Staaten Ball Bros. Racing Spice SE88P Firebird GTP Vereinigte Staaten Steve Durst Vereinigte Staaten Jeff Kline Rang 18
1989 Vereinigte Staaten Ball Bros. Racing Spice SE88P Vereinigte Staaten Steve Durst Vereinigte Staaten Jay Cochran Ausfall Aufgabe

Einzelergebnisse in der Sportwagen-Weltmeisterschaft

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Saison Team Rennwagen 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17
1970 Bruce Behrens Racing Chevrolet Camaro Z28  DAY  SEB  BRH  MON  TAR  SPA  NÜR  LEM  WAT  ZEL
17
1977 Ralph Tolman Lotus Europa  DAY  MUG  DIJ  MON  SIL  NÜR  VAL  PER  WAT  EST  LEC  MOS  IMO  SAL  BRH  HOK  VAL
50
1979 Shaw Racing Porsche 935  DAY  SEB  MUG  TAL  DIJ  RIV  SIL  NÜR  LEM  PER  DAY  WAT  SPA  BRH  ROA  VAL  ELS
DNF
  • Ken Breslauer: Sebring. The official History of America's Great Sports Car Race. David Bull, Cambridge MA 1995, ISBN 0-9649722-0-4.
  • Peter Higham: The Guinness Guide to International Motor Racing. A complete Reference from Formula 1 to Touring Car. Guinness Publishing Ltd., London 1995, ISBN 0-85112-642-1.
Commons: Mike Brockman – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. 24-Stunden-Rennen von Daytona 1995