Zum Inhalt springen

Michael Doppelhofer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dieser Artikel wurde zur Löschung vorgeschlagen.

Falls du Autor des Artikels bist, lies dir bitte durch, was ein Löschantrag bedeutet, und entferne diesen Hinweis nicht.

Zur Löschdiskussion
Begründung: Relevanz als Wissenschaftler oder als Autor ist nicht gegeben. Nachhaltige überregionale Wahrnehmung in der Öffentlichkeit auch nicht. -- WMS.Nemo (Diskussion) 19:12, 31. Okt. 2026 (CET)

Dieser Artikel wurde zum Export in das ÖsterreichWiki angemeldet. --K@rl du findest mich auch im Ö..wiki 10:27, 1. Nov. 2026 (CET)

Michael Doppelhofer (* 1971) ist ein österreichischer Kulturhistoriker und Pädagoge.

Leben und Wirken

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Michael Doppelhofer wuchs in Baden bei Wien auf. Er absolvierte ein Studium der Germanistik und Geschichte in Wien, das er mit einer Arbeit zum Werk von Leo Perutz abschloss.[1]

Neben Tätigkeiten an Theatern in Wien[2] und Niederösterreich[3] war er 1999 bis 2002 an der Österreichischen Nationalbibliothek in der Nachlassverwaltung und Biografieforschung tätig. Für das von der Nationalbibliothek herausgegebene dreibändige Handbuch österreichischer Autorinnen und Autoren jüdischer Herkunft schrieb er zahlreiche Biografien und redigierte in einem dreiköpfigen Team das Gesamtwerk.[4] Das Handbuch gilt als Standardwerk der Kulturgeschichte und Exilforschung. Paul Jandl würdigte die Arbeit in der Neuen Zürcher Zeitung als ein „Kompendium der Genauigkeit“.[5]

Nach seinem Zivildienst, bei dem er im Österreichischen Staatsarchiv zur Aktenrecherche im Rahmen der NS-Restitutionszahlungen eingesetzt war, wechselte er in den Schuldienst. Als Lehrer an Wiener Gymnasien organisierte er zeithistorische Schulprojekte mit Zeitzeugen, für die ihm von der Bildungsdirektion Wien das Dekret „Dank und Anerkennung“ verliehen wurde.[6]

2026 veröffentlichte er die literaturhistorische Dokumentation Stefan Zweig in Baden bei Wien.[7]

  • Handbuch österreichischer Autorinnen und Autoren jüdischer Herkunft 18. bis 20. Jahrhundert. 3 Bände. Hrsg. von der Österreichischen Nationalbibliothek. Bearbeitet von Susanne Blumesberger, Michael Doppelhofer und Gabriele Mauthe. K. G. Saur, München 2002, ISBN 3-598-11545-8.
  • Stefan Zweig in Baden bei Wien. Eine Dokumentation. BoD – Books on Demand, Norderstedt 2026, ISBN 978-3-69677-956-6.

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. ↑ Michael Mandelartz: Bibliographie Leo Perutz. (PDF) 26. April 2010, abgerufen am 31. Oktober 2026.
  2. ↑ Ricarda Berg: Theater- und Schauspiel-Inszenierungen. In: Ingeborg-Bachmann-Forum. 26. Juli 2026, abgerufen am 2. November 2026.
  3. ↑ Lona Chernel: Festspiele Reichenau: „Eine blassblaue Frauenschrift“: Die „Menschwerdung“ wurde letztendlich verfehlt. In: Wiener Zeitung. 15. Juli 2002, abgerufen am 2. November 2026.
  4. ↑ Handbuch österreichischer Autoren jüdischer Herkunft. In: Wiener Zeitung. 10. April 2002, abgerufen am 31. Oktober 2026.
  5. ↑ Rezensionsnotizen zu Handbuch österreichischer Autorinnen und Autoren jüdischer Herkunft bei Perlentaucher, abgerufen am 1. November 2026
  6. ↑ Verordnungsblätter des Stadtschulrates für Wien 2010. In: Administrative Bibliothek / Verordnungsblatt / Bildungsdirektion für Wien. Bundeskanzleramt Österreich, abgerufen am 2. November 2026.
  7. ↑ Stefan Zweig in Baden bei Wien im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek, abgerufen am 1. November 2026.