Meike Fischer

Meike Fischer (* 1970 in Hanau) ist eine deutsche Fotografin und Fotojournalistin. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Reportagefotografie und Milieustudien.
Leben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Meike Fischer begann 1990 zu fotografieren[1] und studierte Künstlerische Fotografie und Visuelle Kommunikation mit den Schwerpunkten Reportagefotografie an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach am Main bei Abisag Tüllmann.[2] Sie schloss ihr Studium als Diplom-Designerin ab.[3] Während ihres Studiums begann sie nach eigenen Angaben mit einer Zeiss Icarex Kamera zu fotografieren, die sie zu ihrem wichtigsten künstlerischen Werkzeug machte.[1]
Sie arbeitet in den Bereichen Reportage, Essay und Dokumentarische Fotografie. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeiten aus dem Bereich Dokumentarfotografie ist der städtebauliche Wandel in Frankfurt am Main. Teile dieser Arbeit befinden sich in der Sammlung des Historischen Museums Frankfurt.[3] Darüber hinaus unterrichtet sie als Hochschuldozentin an der Frankfurt University Of Applied Sciences in den Fächern Usability/Webdesign und User Experience Ergonomie.[3]
Fischer ist Mitglied bei Freelens,[4] beim Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler und bei der Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst.
Sie lebt in der Nähe von Frankfurt am Main.
Publikationen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Fotofachbücher
- Handbuch Nikon D5000. Galileo-Verlag, Bonn 2009, ISBN 978-3-8362-1479-7.
- 8qm, Tisch, Bett, Stuhl. Kehrer Verlag, Heidelberg / Berlin 2011, ISBN 978-3-86828-230-6.
- Fotokurs Straßenfotografie. dpunkt Verlag, 2011, ISBN 978-3-89864-691-8.
- Nacht- und Restlichtfotografie. dpunkt Verlag, 2013, ISBN 978-3-86490-011-2.
- Meike Fischer, Rudolf Krahm: Fotokurs Straßenfotografie. Szenen, Menschen und Orte im urbanen Raum fotografieren. 2., erweiterte Auflage. dpunkt, Heidelberg 2014, ISBN 978-3-86490-084-6. (Mit Literaturverzeichnis)
- Der rote Faden. dpunkt Verlag, 2015, ISBN 978-3-86490-205-5
- Der rote Faden, dpunkt Verlag, 2. Auflage, 2018, ISBN 978-3-86490-480-6
Bildserien und Fotoreportagen
- FreeLens: Ein Tag Deutschland. dpunkt Verlag, Heidelberg 2010, ISBN 978-3-89864-707-6.
- Katalog zum Europäischen Architekturfotografiepreis 2011. Av Edition, Ludwigsburg 2011, ISBN 978-3-89986-159-4.
- FreeLens: Mahlzeit, Deutschland!. dpunkt Verlag, Heidelberg 2013, ISBN 978-3-86490-012-9
Öffentliche Sammlungen
- 8 qm, Tisch, Bett, Stuhl. Sammlung des Historischen Museums Frankfurt
- Abriss Frankfurt. Sammlung des Historischen Museums Frankfurt
- Stadt Für Alle. Digitale Sammlung des Historischen Museums Frankfurt
Ausstellungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 2000 Galerie Station im Mousonturm Frankfurt („About People“)
- 2001 Galerie Photonet Wiesbaden („Von fernen Menschen“)
- 2007 Schömberger Fotoherbst, Kategorie Profis („Heilung in einem fernen Land“)
- 2009 Historisches Rathaus Maintal (Einzelausstellung)
- 2010 F/STOP, Internationales Fotografiefestival, Leipzig
- 2011 Galerie Fototreppe, Hanau (Einzelausstellung)
- 2011 bild.sprachen, Wissenschaftspark Gelsenkirchen
- 2011 Gallus Theater, Frankfurt am Main (Einzelausstellung)
- 2011 BBK Bund Bildender Künstler, Frankfurt
- 2011 Deutsches Architekturmuseum Frankfurt (Europäischer Architekturfotografiepreis)
- 2011 Kasseler Architekturzentrum im Kulturbahnhof, Kassel (Deutscher Architekturfotografiepreis)
- 2011 Schömberger Fotoherbst, Kategorie Profis („8 qm“)
- 2013 Schömberger Fotoherbst, Kategorie Profis („iDiary“)
- 2014 Heussenstammgalerie Frankfurt am Main („Panta Rhei“, Einzelausstellung)
- 2014 Frankfurter Neue Presse Newsroom („Panta Rhei“, Einzelausstellung)
- 2015 Schömberger Fotoherbst, Kategorie Profis („Eastside“)
- 2017 Heussenstamm-Galerie Frankfurt am Main („Ein Frankfurter Weg: Das Drogenhilfezentrum Eastside“, in Kooperation mit der Integrativen Drogenhilfe Frankfurt)
- 2020 Historisches Museum Frankfurt (Wandpräsentation „Blickwechsel“: Fotografien aus der Serie „Abriss Frankfurt“)
Lehre
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Seit 2011: Frankfurt University Of Applied Sciences – Anwendungssoftware, Datenbankrecherche, Wissenschaftliches Arbeiten, Internet-Anwendungen
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Katharina Böttger: Meike Fischer – (1970, Hanau – lebt in Maintal und arbeitet in Frankfurt). In: Dorothee Linnemann, Katharina Böttger, Ulrike May, Christina Ramsch, Bettina Schulte Strathaus (Hrsg.): Stadt der Fotografinnen. Frankfurt 1844–2024. Begleitbuch zur Ausstellung im Historischen Museum Frankfurt, 29. Mai–22. September 2024, Wienand, Köln 2024 (Schriften des Historischen Museums Frankfurt; 44), ISBN 978-3-86832-759-5, S. 220–223.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 Im Interview: Buchautorin und Fotografin Meike Fischer › Netzwerk Fotografie. 26. April 2018, abgerufen am 13. Mai 2026.
- ↑ „Panta Rhei“: Fotografien von Meike Fischer in der Frankfurter Heussenstamm-Galerie. Blog Archive. In: feuilletonfrankfurt. Abgerufen am 13. Mai 2026.
- 1 2 3 Vita – Meike Fischer. Abgerufen am 13. Mai 2026.
- ↑ Portraitfotografie zur Blauen Stunde mit Meike Fischer in Frankfurt. Abgerufen am 13. Mai 2026.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Fischer, Meike |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Fotografin und Fotojournalistin |
| GEBURTSDATUM | 1970 |
| GEBURTSORT | Hanau |