Mebis
| mebis | |
|---|---|
Icons der mebis-Teilangebote | |
| Basisdaten | |
| Entwickler | Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung |
| Erscheinungsjahr | 2012–2026 |
| Betriebssystem | Webbrowser |
| Programmiersprache | PHP |
| Kategorie | Bildungsserver & LMS |
| deutschsprachig | ja |
| www.mebis.bayern.de | |
Mebis (Abkürzung für Medien, Bildung, Service; Eigenschreibweise mebis) war eine digitale Plattform zur Förderung des Einsatzes von digitalen Medien im Unterricht, die vom Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB) verantwortet wurde. Seit Juni 2026 sind die Angebote in der Plattform BayernCloud Schule (ByCS) des bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus integriert und werden dort weitergeführt.
Historie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Vorläufer und Anfänge
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Mebis startete 2012 zunächst mit einer redaktionell betreuten Webseite mit Informationen zum Thema Medienbildung in der Schule, einer Moodle-basierten Lernplattform und einer Mediathek. Vorläufer der Mebis Lernplattform war das Angebot BayernMoodle, das 2014 in Mebis aufging.
Redesign und Ausweitung des Nutzerkreises
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Im Jahr 2015 wurde Mebis einem Redesign unterzogen. Der redaktionelle Teil von Mebis wurde zum Mebis Infoportal, als weitere neue Teilanwendung kam das Mebis Prüfungsarchiv hinzu. Die Designagentur wurde mit dem Prädikat „Special Mention“ beim German Design Award 2016 ausgezeichnet.
Neben den staatlichen bayerischen Schulen stand Mebis seit 2017 auch allen kommunalen und privaten Schulen in Bayern zur Verfügung. 2019 wurde Mebis nach eigenen Angaben von über einer Million Menschen genutzt.
Krisenjahr 2020
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Rahmen der Ereignisse um die Verbreitung des SARS-CoV-2-Virus stellten viele bayerische Schulen große Teile ihres Unterrichts auf Mebis um. Die Plattform wurde kurzfristig mit zusätzlichen Server-Kapazitäten ausgestattet. Trotz dieser Bemühungen stand die Plattform bereits seit den ersten Schulschließungen im Frühjahr aufgrund von Problemen und Ausfällen immer wieder in der Kritik,[1] beispielsweise weil 0x90.space e.V. Hackerspace aus im August 2020 auf offene Sicherheitslücken in Mebis hinwies, welche die Betreiber der Lernplattform seit 21. Mai 2020 nicht beseitigt hatten[2] oder weil Kultusminister Michael Piazolo im Januar 2021 von der Nutzung der Lernplattform abriet, um „Spitzenlasten zu vermeiden“. Um weitere Ausfälle zu vermeiden, sollten sich die Schulen zeitlich versetzt einloggen.
Mebis als Teil der BayernCloud Schule
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Integration der Mebis Angebote in die BayernCloud Schule (ByCS) ist mit der Weiterentwicklung des Mebis Magazins hin zum neuen Portal klickpunkt.schule abgeschlossen[3]. Alle Anwendungen, Inhalte und Unterstützungsangebote werden seit dem 3. Juni 2026 einheitlich unter dem Dach der ByCS geführt.[4]
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Handelsblatt. Abgerufen am 7. Juli 2026.
- ↑ Technische Analyse der MEBIS-Schwachstellen | 0x90.space. 27. August 2020, archiviert vom am 27. August 2020; abgerufen am 31. August 2026.
- ↑ Portal klickpunkt.schule. Medienabteilung ISB, 3. Juni 2026, abgerufen am 23. Juli 2026.
- ↑ ByCS Web-Portal zur Markenintegration. Abgerufen am 7. Juli 2026.