Max Berner
Max Berner (* 29. Juni 1978 in Wien) ist ein österreichischer Kameramann, Musiker und Multimediakünstler.
Leben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Max Berner ist der Sohn von Schauspielerin und Autorin Hilde Berger und dem Regisseur Dieter Berner. Er absolvierte 1996 die Höhere Graphische Bundes-Lehr- und Versuchsanstalt Wien, Abteilung Fotografie. Für Kinoproduktionen steht Max Berner seit 2010 hinter der Kamera, darunter der international produzierte Dokumentarfilm Vienna Calling über die Wiener Underground-Musikszene, oder der Dokumentarfilm Pandoras Vermächtnis. Neben seiner Tätigkeit als Kameramann ist Max Berner Musiker und Komponist. 2002 gründete Max Berner gemeinsam mit Matthias Wick die Wiener Band Gasmac Gilmore, in der er Schlagzeug spielt.[1]
Von 2019 bis 2025 arbeitete Gasmac Gilmore mit dem Wiener Hip-Hop-Duo EsRap zusammen. Max Berner war dabei neben seiner Tätigkeit als Schlagzeuger auch als Komponist beteiligt. Zu den von ihm mitkomponierten Stücken zählen unter anderem Freunde dabei, OTK und Reden über Wien.[2] Max Berner lebt und arbeitet vorwiegend in Wien. Er ist mit der Künstlerin Maria Grün verheiratet, mit ihr zusammen gestaltet er Kunstobjekte und Installationen, 2020 war eine seiner Arbeiten im Künstlerhaus Wien zu sehen. Er ist Vater von zwei Töchtern: Ilvy Grün, geb. 2007, und Lilo Grün, geb. 2011.
Filmografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Spielfilme (Auswahl)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 2025: Crystal Wall DOP (Wega Film Vienna, Producers at work für ZDF)
- 2024: Pandora's Legacy DOP (Amour Fou Vienna)
- 2023: Vienna Calling DOP (Amour Fou Vienna und Fruitmarket Köln)
- 2022: Alma & Oskar DOP 2nd Unit (Film AG Wien, Wüste Film Hamburg, Turnus Film Zürich)
- 2021: Verlass mich nicht DOP, Edit (Kunstuniversität Graz)
- 2018: Kunststücke DOP, Edit (Kunstuniversität Graz)
- 2016: Egon Schiele: Tod und Mädchen DOP 2ndUnit (Novotny&Novotny Filmproduktion und Amour Fou Lux)
- 2013: Liebe Macht DOP, Edit (Reinhardtseminar Wien)
- 2011: Zimmer 34 DOP, Edit (EUXXL für Donau-Universität Krems)
Diskografie (Auswahl)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Gasmac Gilmore
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]EsRap & Gasmac Gilmore
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Musikvideos (Auswahl)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 2021: Sabaha DOP, Edit, Director (Esrap mit Gasmac Gilmore)
- 2019: Da Boss DOP (Illuminati Film)
- 2019: Freunde dabei DOP, Edit, Director (Esrap mit Gasmac Gilmore)
- 2015: Erdbeermund DOP, Edit (starring Daniel Brem)
- 2013: The Monkey March DOP, Edit, Director (Gasmac Gilmore)
- 2008: Mama Splatter-Movie, DOP, Edit (Sehsüchte Filmfestival Potsdam)
- 2004: Zirkus Plastilin Animations Video, DOP (LOOP Raum Berlin)
Ausstellungen (Auswahl)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 2020: KUBUS Künstlerhaus Wien
- 2020: Anagram Schleifmühlgasse 12–14
- 2015: ATMEN Schleifmühlgasse 12–14
Auszeichnungen und Nominierungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 2026: Nominierung von Crystal Wall für den Jupiter Award in der Kategorie Beste Serie national[9]
- 2026: Goldener Hahn in der Kategorie Bewegtbild für Kipppunkte – Bevor die Schieflage normal wird[10]
- 2025: Nominierung von Crystal Wall für die Rose d’Or in der Kategorie Soap/Telenovela[11]
- 2024: Nominierung von Vienna Calling für den Deutschen Dokumentarfilmpreis (Hauptpreis)[12]
- 2024: Nominierung von Pandoras Vermächtnis für den GRANIT – Hofer Dokumentarfilmpreis[13]
- 2023: Publikumspreis des UNERHÖRT! Musikfilmfestivals Hamburg für Vienna Calling[14]
- 2023: CCA Venus für Demo gehen statt untergehen – Gold in den Kategorien Fotografie und OOH sowie Shortlist in der Kategorie TV- & Kinospot[15]
- 2021: Vienna Shorts Video Award für Sabaha
- 2009: Austrian Newcomer Award für das Gasmac Gilmore-Album About Boys and Dogs
- 2008: Sehsüchte Filmfestival Potsdam mit Mama
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Gasmac Gilmore. In: SR-Archiv österreichischer Popularmusik. Abgerufen am 25. September 2026.
- ↑ EsRAP – Esra & Enes Özmen. In: Ö1. 25. August 2024, abgerufen am 25. September 2026.
- ↑ Little Lucy – Gasmac Gilmore. In: Apple Music. 20. Januar 2006, abgerufen am 25. September 2026.
- ↑ Gasmac Gilmore – About Boys And Dogs. In: metal.de. 20. Oktober 2008, abgerufen am 25. September 2026.
- ↑ Gasmac Gilmore – Dead Donkey. In: Monkey Music. Abgerufen am 25. September 2026.
- ↑ Gasmac Gilmore – Begnadet für das Schöne. In: mica – music austria. 11. Mai 2017, abgerufen am 25. September 2026.
- ↑ EsRAP. In: springstoff.com. Springstoff, abgerufen am 25. September 2026.
- ↑ EsRAP & Gasmac Gilmore – … weil sie Wien nicht kennen. In: Springstoff. Abgerufen am 25. September 2026.
- ↑ Jupiter Award 2026. In: Producers at Work. Abgerufen am 25. September 2026.
- ↑ Goldener Hahn 2026. In: Werbemonitor. Abgerufen am 25. September 2026.
- ↑ 2025 Rose d’Or Finalists Announced. In: Rose d’Or Awards. 17. November 2025, abgerufen am 25. September 2026.
- ↑ Deutscher Dokumentarfilmpreis 2024: die Nominierten. In: SWR. 4. Juni 2024, abgerufen am 25. September 2026.
- ↑ Pandoras Vermächtnis. In: Internationale Hofer Filmtage. Abgerufen am 25. September 2026.
- ↑ Vienna Calling. In: UNERHÖRT! Musikfilmfestival Hamburg. Abgerufen am 25. September 2026.
- ↑ Demo gehen statt untergehen. In: Creativ Club Austria. Abgerufen am 25. September 2026.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Berner, Max |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Kameramann, Musiker und Multimediakünstler |
| GEBURTSDATUM | 29. Juni 1978 |
| GEBURTSORT | Wien |