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Max Alberty

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Max Alberty

Max Alberty (geboren als Max Poensgen; * 11. Januar 1874 in Düsseldorf; † 15. März 1922 in Kiel) war ein deutscher Theaterregisseur.

Albertys Vater war der Großindustrielle Emil Poensgen. Alberty studierte Philosophie und Deutsche Literatur und wurde 1899 an der Universität Leipzig promoviert. Es folgte ein Studium der Rechtswissenschaften und der Nationalökonomie an der Universität Würzburg. Anschließend wandte er sich dem Theater zu, zunächst als Schauspieler, ab 1901 dann als Dramaturg und Regisseur. 1908 wurde er Oberregisseur am Neuen Theater in Frankfurt a. M. und nahm auf Wunsch seiner Familie den Künstlernamen Alberty an. 1914 wechselte er an das Albert-Theater in Dresden, wo er auch das dort angesiedelte „Volkswohltheater“ leitete. 1918 gehörte er dem Arbeiter- und Soldatenrat in Dresden an.

1919 ging Alberty ans Stadttheater in Kiel, wo er insbesondere soziale Reformen anstieß. Alberty publizierte auch eigene Schriften zu seinen Auffassungen über das Theater. In Kiel war er an der Einführung der „Kieler Herbstwoche für Kunst und Wissenschaft“ beteiligt. Er stand auch weiterhin selbst als Schauspieler auf der Bühne.

Veröffentlichungen

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  • Geschichte der Theorie der Tragödie: von Gottsched bis Lessing; ein Beitrag zur Geschichte der deutschen Ästhetik. Metzger & Wittig, Leipzig 1899 (Leipzig, Univ., Diss., 1899).
  • Schiller: Gedächtnisrede gehalten bei der Schiller-Gedächtnisfeier der Arbeiterschaft Münchens im Münchener Kindl-Keller am 8. Mai 1905, G. Birk & Co., München 1905?
  • Moderne Regie: ein Buch für Theaterfreunde. Englert & Schlosser, Frankfurt a. M. 1912.
  • Die Kunst und ihre Bedeutung für die Arbeiterklasse: ein Vortrag vor Arbeitern. Gerisch, Bielefeld 1913.
  • Deutsche Sprache in Schrift und Rede: Lernbuch für Arbeiter. Bd. 1, Gerisch, Bielefeld 1913.
  • Die Kunstschätze in Belgien und im nördlichen Frankreich: Entwurf für einen Vortrag mit 92 Lichtbildern. Zentralbildungsausschuß der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, Berlin 1914 (Entwürfe zu Vorträgen m. Lichtbildern; [1914,24]).
  • Das Theater im freien Volksstaat. Mühlau, Kiel 1919.
  • Jörg Joost: Max Alberty. In: Knut Nievers, Bärbel Manitz: Kunstwende. Der Kieler Impuls des Expressionismus 1915–1922. Stadtgalerie im Sophienhof 25. Oktober 1992 bis 3. Januar 1993. Kulturamt der Landeshauptstadt Kiel, Kiel 1992, ISBN 3-927979-27-9, S. 199.