Matthias Geitz
Matthias Geitz (* um 1958) ist ein deutscher Brigadegeneral außer Dienst der Luftwaffe der Bundeswehr.
Leben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Geitz trat 1976 in die Bundeswehr ein, besuchte von 1976 bis 1977 die Offizierschule der Luftwaffe in Neubiberg bei München und studierte von 1977 bis 1981 Bauingenieurwesen an der Universität der Bundeswehr München in Neubiberg. Von 1981 bis 1985 war er Zugführer in der Luftwaffenpionierlehrkompanie 1 in Diepholz, von 1985 bis 1990 Infrastrukturoffizier im Wehrbereichskommando III in Düsseldorf und von 1990 bis 1995 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität der Bundeswehr München.[1] Dort verfasste er 1994 eine Schrift zum Einfluss der räumlichen Niederschlagsvariabilität auf Ergebnisse von Niederschlag-Abfluss-Berechnungen.
Von 1995 bis 2001 war Geitz Infrastrukturstabsoffizier im Streitkräfteamt in Bonn, zuletzt als Oberstleutnant zuständig für Militärische Infrastrukturplanung in der Abteilung V (Infrastruktur) im Dezernat I.[1][2] Von 2001 bis 2003 war er Referent im Führungsstab der Streitkräfte VII 3 (Koordination der Stationierung der Bundeswehr und Liegenschaftsnutzung; Stationierung der Streitkräftebasis) im Bundesministerium der Verteidigung in Bonn. Anschließend war er von 2003 bis 2004 Dezernatsleiter in der Abteilung Personalstruktur, Organisation, Controlling, Aufwandbegrenzung und Rationalisierung (POCAR) im Luftwaffenamt in Köln, von 2004 bis 2007 Leiter UG Stationierung/Liegenschaftsoptimierung im Bundesministerium der Verteidigung in Bonn, von 2007 bis 2009 Abteilungsleiter Infrastruktur im Streitkräfteamt in Bonn. Während dieser Zeit absolvierte er einen Auslandseinsatz der Bundeswehr als Chief Engineer (Leiter Pionierwesen) im Hauptquartier KFOR in Pristina im Kosovo. Von 2009 bis 2012 war er als Oberst im Bundesministerium der Verteidigung Referatsleiter im Führungsstab der Streitkräfte VII 3 bzw. nach Umgliederung des Ministeriums in der Abteilung Führung Streitkräfte (FüSK) in der Unterabteilung I (Grundlagen/Gesamtlage Einsatzbereitschaft Streitkräfte, Militärische Fachaufgaben, Militärische Organisation) im Referat 6.[1][3]
In seiner letzten Verwendung war Geitz ab September 2012 Abteilungsleiter für Infrastruktur im Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr, wo er zum Brigadegeneral ernannt wurde.[1] Im April 2020 wurde er in den Ruhestand versetzt.[4]
Geitz ist Professor und Diplom-Ingenieur.[4] Er war Lehrbeauftragter am Institut für Verkehrswesen und Raumplanung der Universität der Bundeswehr München in Neubiberg bei München.[5]
Auszeichnungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Siehe auch
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Schriften
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Hrsg.): Tagungsband: „Im Dschungel der Zuständigkeiten – Kampfmittel auf Konversionsflächen“. Fachtagung zum Umgang mit Kampfmittelbelastungen auf ehemaligen militärischen Liegenschaften vom 22. – 23. Mai 2014 in Berlin. Bonn 2014, S. 14 (PDF – mit Foto von Geitz).
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 3 4 5 6 Bundesanstalt für Immobilienaufgaben 2014 a. a. O.
- ↑ Personen- und Vorlesungsverzeichnis: Wintertrimester 2021. Abgerufen am 10. Oktober 2026.
- ↑ Milliarden fließen in Liegenschaften der Bundeswehr. In: bundeswehr-journal.de. 25. April 2014, abgerufen am 10. Oktober 2026.
- 1 2 Personalveränderungen in militärischen und zivilen Spitzenstellen – April 2020. Archiviert vom ; abgerufen am 24. Mai 2022.
- ↑ Team. In: unibw.de. Abgerufen am 10. Oktober 2026.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Geitz, Matthias |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Brigadegeneral der Luftwaffe der Bundeswehr |
| GEBURTSDATUM | um 1958 |