Mathäus Lauck
Mathäus Lauck (* 11. März 1931 in Flörsheim am Main)[1] ist ein deutscher Kommunalpolitiker und Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande. Er wurde 2011 zum Ehrenbürger der Stadt Flörsheim am Main ernannt, die letzte Ernennung vor ihm war 1955.[2]
Politischer Werdegang
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Mit 18 Jahren wurde Lauck Mitglied in der CDU, im Jahr 1953 wurde er Parteivorsitzender und übte diese Position 30 Jahre lang aus.[3] Er wurde 1960 zum Stadtverordneten in Flörsheim gewählt. Zwischen 1968 und 1989 war er ehrenamtlich als Stadtverordnetenvorsteher aktiv, ebenso wurde er 1968 in den Kreistag des Main-Taunus-Kreises gewählt. In seiner Position als Stadtverordneter gehörte er über die Jahre dem Haupt- und Finanzausschuss sowie dem Bau-, Verkehrs- und Umweltausschuss an, teilweise als Vorsitzender.[1][2] Im Jahr 1997 übernahm er den Vorsitz des Kreistages des Main-Taunus-Kreises.[4] Ende März 2001 legte Lauck sein Mandat als Stadtverordneter in Flörsheim nieder,[1] seit dem Frühjahr 2011 gehört er auch nicht mehr dem Kreistag an.[3]
Privates
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Lauck wurde in einer Familie mit insgesamt sieben Kindern groß, er selbst hat drei Kinder, sieben Enkel und 4 Urenkel. Mit seiner Frau Liesel war er seit 1958 verheiratet († 2021). Lauck schloss sein Studium des Maschinenbaus 1956 ab und wurde Entwicklungs-Ingenieur, später war er 30 Jahre lang Verkaufsleiter auf dem deutschen und europäischen Markt.[1]
Mitgliedschaften
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Aufsichtsrat der Terra Erschließungs-GmbH (1973–2010)[1][2]
- Umlandverband Frankfurt (1977–1997)[1][2]
- Aufsichtsrat der Gesellschaft zur Rekultivierung der Kiesgrubenlandschaft Weilbach (GRKW) (seit 1980)[1][2]
- Aufsichtsrat der Rhein-Main-Deponie GmbH[3]
Auszeichnungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1974: Ehrenbrief des Landes Hessen[1][2]
- 1977: Ehrenring der Stadt Flörsheim am Main[1][2]
- 1978: Bundesverdienstkreuz am Bande[1][2]
- 2001: Bürgermedaille in Gold der Stadt Flörsheim am Main, Ernennung zum Ehrenstadtverordnetenvorsteher[1][2]
- 2011: Ernennung zum Ehrenbürger der Stadt Flörsheim am Main[1][2], Freiherr-vom-Stein-Plakette[5], Ehrenplakette in Gold[6]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 Verleihung der Ehrenbürgerrechte an Mathäus Lauck. In: rmt-magazin.de. RheinMainTaunus-Onlinemagazin, 19. März 2011, abgerufen am 15. März 2013.
- 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 „Mann des Ausgleichs“. In: echo-online.de. Echo Online GmbH, 22. März 2011, archiviert vom am 12. April 2013; abgerufen am 15. März 2013. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
- 1 2 3 Politische Kultur klar mitgeprägt. In: Main-Spitze. 4. Juni 2011 (main-spitze.de [abgerufen am 15. März 2013]).
- ↑ Mehr Kooperation gefordert. Mathäus Lauck neuer Kreistagsvorsitzender in Hofheim. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. Nr. 105, 7. Mai 1997, ISSN 0174-4909, S. 56 (seiten.faz-archiv.de [abgerufen am 15. März 2013] kostenpflichtig).
- ↑ Engagiert die politische Kultur mitgeprägt. Mathäus Lauck erhält die Freiherr-vom-Stein-Plakette. In: Hofheimer Zeitung. 10. Juni 2011. hofheimer-zeitung.de ( vom 12. April 2013 im Webarchiv archive.today)
- ↑ Lauck: 43 Jahre in Kreisgremien aktiv. In: Höchster Kreisblatt. 18. November 2011 (fnp.de [abgerufen am 15. März 2013]).
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Lauck, Mathäus |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Kommunalpolitiker |
| GEBURTSDATUM | 11. März 1931 |
| GEBURTSORT | Flörsheim am Main |