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Mark Schelker

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Mark Schelker (* 11. August 1977 in Freiburg im Üechtland; Heimatort Lauterbrunnen)[1] ist ein Schweizer Wirtschaftswissenschaftler und Hochschullehrer.[2]

Schelker absolvierte ab 1998 ein Studium der Volkswirtschaftslehre an der Universität Freiburg i. Ü. Von 2004 bis 2005 war er Gastforscher (Visiting Fellow) an der Gradudate School of Arts and Science der Harvard University und am Center for Basic Research in the Social Sciences. An der Universität Freiburg i. Ü. schloss er sein Doktorat mit der Arbeit Making auditors effective: theory, evidence, perspectives 2007 bei Reiner Eichenberger, Andrei Shleifer und Bruno S. Frey ab.[1]

Sein Berufseinstieg erfolgte in der Unternehmensberatung. 2009 wurde er Assistenzprofessor an der Universität St. Gallen am Schweizerischen Institut für Aussenwirtschaft und Angewandte Wirtschaftsforschung.[3] Dann wurde er 2013 an die Universität Freiburg i. Ü. als Assoziierter Professor für Volkswirtschaftslehre berufen. 2018 wurde er zum Ordentlichen Professor für dasselbe Fachgebiet befördert.[2] Er ist seither Inhaber des Lehrstuhls für Finanzwissenschaft an dieser Universität. Die letzten Jahre hat er auch Lehraufträge an mehreren Institutionen im In- und Ausland wahrgenommen. An der Universität St. Gallen ist er weiterhin als Lehrbeauftragter und Research Fellow am Swiss Institute of International Economics and Applied Economic Research tätig.[4]

Innerhalb der Volks- und Sozialwirtschaften liegen die Schwerpunkte von Schelkers Tätigkeit in den Teilgebieten öffentliche Finanzen, politische Ökonomik und Wirtschafts- und Sozialpolitik. Vor allem seine Veröffentlichungen zu politischen Abstimmungsvorlagen in der Schweiz mit bedeutenden wirtschaftlichen Folgen und über das Abstimmungsverhalten von Schweizer Stimmberechtigten fanden breite Medienbeachtung.[5] Dazu zählten die Medienpolitik, die Corona-Massnahmen in der Schweiz, die anstehenden erweiterten Verträge mit der EU und der Parteienwettbewerb.

Als akademisch tätiger Ökonom diente Schelker im Vorstand der Schweizerischen Gesellschaft für Volkswirtschaft und Statistik[2].

Zahlreich sind seine Beiträge an wissenschaftlichen Konferenzen und seine Stellungnahmen in unterschiedlichen Medien bei öffentlichen Debatten.[5]

Weitere Tätigkeiten

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  • Schweizerisches Institut für Aussenwirtschaft und Angewandte Wirtschaftsforschung der Universität St. Gallen
  • Institute for Quantitative Social Science (Harvard University)
  • SoDa Labs (Monash University)[5]
  • Einzelfirma Mark Schelker für Volkswirtschaftliches Consulting, 8052 Zürich[6]

Veröffentlichungen

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Einzelnachweise

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  1. 1 2 Mark Schelker: Making auditors effective: theory, evidence, perspectives. Dissertation, Universität Freiburg i. Ü., 2007, 178 S. (englisch).
  2. 1 2 3 Schelker, Mark. Élites suisses, 19. Februar 2025, abgerufen am 2. Juni 2026 (französisch).
  3. ↑ Mark Schelker. In: schelker.net. Abgerufen am 2. Juni 2026.
  4. ↑ Prof. Dr. Mark Schelker. Universität Freiburg i. Ü., Departement für Volkswirtschaftslehre, abgerufen am 2. Juni 2026.
  5. 1 2 3 CV Mark Schelker¨ unifr.ch. Abgerufen am 26. Juni 2026 (englisch)
  6. ↑ Mark Schelker. Business Monitor, abgerufen am 10. Juni 2026.
  7. ↑ Mark Schelker: Wer profitiert wirklich vom EU-Deal? Nicht die Schweizer Bevölkerung. In: Finanz und Wirtschaft. 10. April 2026, abgerufen am 2. Juni 2026.