Zum Inhalt springen

Karmelitinnenkloster Maria Mutter des Erlösers (Wemding)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Maria Mutter des Erlösers)

Maria Mutter des Erlösers ist ein römisch-katholisches Karmelitinnenkloster in Wemding.

Fuge zwischen Alt- und Neubau

Das Karmelitinnenkloster befindet sich am Kapuzinergraben 21.

Kloster Wemding in: Neue Chronik der Stadt Wemding, Nördlingen 1861

Das heutige Karmelitinnenkloster diente von 1664 bis 1990 als Kapuzinerkloster Beatae Mariae Virginis.

Nach dieser Periode mussten die Kapuziner mangels Neuberufungen den Konvent schließen. Die Verantwortlichen waren sich einig, dass die historische Klosteranlage weiter als solche genutzt werden sollte. Dank vieler Berufungen im Karmel Maria Mutter der Kirche in Speyer, konnte die Neugründung eines Karmel in Wemding im Jahr 2000 erfolgen. Die Schwestern konnten am Tag der Einweihung, am 15. Oktober 2000, in das Karmelitinnenkloster einziehen.

Es handelt sich bei dem Kirchenbau um einen Saalbau mit eingezogenem Rechteckchor. Im Norden ist eine Kapelle und Sakristei angebaut. Über dem Chor befindet sich ein quadratischer Dachreiter. In den Jahren von 1993 bis 2000 wurde das Denkmal saniert und erweitert durch Karl Frey und den Mitarbeitern Winfried Glasmann und Robert Fürsich.[1] Der Erweiterungsbau wurde fotografisch von den Architekturfotografen Peter Bonfig, Helmut Bauer und Carl Lang dokumentiert.[2]

Die Orgel in der Klosterkirche besitzt 12 Register auf zwei Manualen und Pedal und wurde 2002 von Hubert Sandtner Orgelbau als op. 294 erbaut.

Die Disposition lautet:[3]

I Hauptwerk
Rohrflöte8′
Principal4′
Spitzflöte4′
Octave2′
Mixtur II1′
II Positiv
Copel8′
Amorosa8′
Rohrflöte4′
Waldflöte2′
Pedal
Subbass16′
Gedecktbass8′
Octave4′
Commons: Kloster Wemding – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. ↑ DenkmalAtlas 2.0. Abgerufen am 1. September 2021.
  2. ↑ Rudolf M. Bergmann (Hrsg.): Karmel Wemding. Sanierung und Erweiterung des ehemaligen Kapuzinerklosters. Magenta 4, Eichstätt 2001
  3. ↑ Orgeldatenbank Bayern v5 (2009) (online), abgerufen am 25. September 2026.