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Mardscha

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مارجه
Mardscha
Mardscha (Afghanistan)
Mardscha (Afghanistan)
Koordinaten 31° 31′ N, 64° 7′ OKoordinaten: 31° 31′ N, 64° 7′ O
Basisdaten
Staat Afghanistan
Provinz Helmand
Distrikt Mardscha
Höhe 775 m
Gründung 1957

Mardscha (Paschtu/Dari: مارجه) ist eine Ortschaft im gleichnamigen Distrikt Mardscha[1] in der südafghanischen Provinz Helmand.

Sie liegt 40 km südwestlich von der Provinzhauptstadt Laschkar Gah und befindet sich auf einer Höhe von 775 Metern über dem Meeresspiegel.[2] Im Distrikt Mardscha leben ungefähr 31.500 Einwohner.[1]

Mardscha wurde 1957 gegründet. Zusammen mit Nad Ali war der Ort Teil des Helmand River Valley Projektes, dass von der afghanischen Regierung und einem US-amerikanischen Ingenieurbüro durchgeführt wurde und eine Regeneration der Helmand Region zum Ziel hatte. Bis 1973 siedelten im Gebiet von Mardscha 2500 Familien in 66 Dörfern.[3]

Krieg in Afghanistan

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Der Ort gilt als Taliban-Hochburg. Bereits im Mai 2009 hatten afghanische und NATO-Truppen Mardscha angegriffen und eingenommen. Dabei waren 15.000 kg verschiedener Drogen und über 40.000 kg Materialien zum Bombenbau gefunden worden, darunter Ammoniumnitrat und Ammoniumchlorid.[4]

Im Februar 2010 wurde Mardscha zum Ziel in der Operation Muschtarak der International Security Assistance Force (ISAF).

Commons: Mardscha – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. 1 2 Estimated Population of Afghanistan 2022-23. (PDF; 1,8 MB) National Statistic and Information Authority Afghanistan, April 2022, S. 103, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 22. Mai 2023; abgerufen am 12. Oktober 2022 (Paschtu, persisch, englisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  2. Daten zu Marjah bei Falling Rain Genomics (englisch), abgerufen am 13. Juli 2010.
  3. Nation and Region-Building in Afghanistan: The British, Pakistani, Soviet (& American) Experience, abgerufen am 21. Februar 2010
  4. Afghan Commandos Disrupt Militant Stronghold, Narcotics Hub in Southern Afghanistan abgerufen am 21. Februar 2010