Marc Jufer
Marc Jufer (* 31. Mai 1974 in Vevey) ist ein Schweizer Jazzmusiker (Tenor-, Alt- und Sopransaxophon, Komposition).
Leben und Wirken
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Jufer begann im Alter von elf Jahren im Harmonieorchester der Lausanner Schulen Saxophon zu lernen. Ab 1988 spielte er in der Big Band dieses Orchesters unter der Leitung von Philippe Telfser, die sich 1991 selbstständig machte und zum Teenage Swing Orchestra wurde. 1992 nahm er am offenen Programm der Lausanner Schule für Jazz und zeitgenössische Musik (EJMA) teil.
Ab 1993 spielte Jufer in verschiedenen Bands unterschiedlicher Stilrichtungen,[1] mit denen er international auftrat. 1995 wurde er neben Philippe Telfser Co-Leiter und Arrangeur des Teenage Swing Orchestra.
Jufer war Mitglied von Acousma4, das die Alben Prescience (2008) und Organic Session (2010) vorlegte und von Jean-Pierre Schallers Deep Green. Bei Unit Records veröffentlichte er zwei Alben mit seinem Marc Jufer Immersion Quartet mit eigenen Kompositionen.[2] Mit seinem internationalen Trio trat er 2019 im Studio 15 von Radio Télévision Suisse auf.[3] Mit seinem neuen Quartett erschien 2026 das Album Another Part of the World, das gute Kritiken erhielt.[4][5]
Weiterhin arbeitete Jufer mit Kid Creole & The Coconuts, Disfunktion und Joseph Bowie, Ablo Gandema, Kollectif K und Lionel Belmondo, Léon Francioli und Daniel Bourquin, Jazzorange, Swiss Unit Reggae, Moonraisers, Stress, A Few Good Men, Adelante und Samuel Blaser, IMO, der Convulsif Big Band und Afro Sound Spirit. Er ist außerdem Saxophonlehrer und Leiter der Big Band an der Musikschule in Cossonay.[1]
Diskographische Hinweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Marc Jufer Immersion Quartet: The Diving Men (Unit 2013, mit Jesus Gomez, Loïc Grobéty, Marc-Olivier Savoy)
- Marc Jufer Immersion Quartet: Black Sheep (Unit 2016, mit Jesus Gomez, Loïc Grobéty, Francesco Miccolis)
- Marc Jufer Trio: Trip to the Center (QFTF 2019, mit Lisa Hoppe, Devin Gray)
- Both (Ranunkel 2020)[6]
- Another Part of the World (Unit 2026, mit Josephine Nagorsnik, Christian Weber, Devin Gray)
Webpräsenz
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 Didier Rossat: Marc Jufer, Saxophoniste, La Sarraz. In: RTS. 17. Juni 2019, abgerufen am 2. Oktober 2026 (französisch).
- ↑ Marc Jufer Immersion Quartet. In: RTS. 30. Juli 2013, abgerufen am 2. Oktober 2026 (französisch).
- ↑ Marc Jufer Trio au Studio 15! In: RTS. 29. März 2019, abgerufen am 2. Oktober 2026 (französisch).
- ↑ Maxi Broecking: Marc Juffer Another Part of the World. In: Jazz thing. 3. August 2026, abgerufen am 2. Oktober 2026.
- ↑ "Another Part Of The World": le dernier opus du 4tet de Marc Jufer. In: RTS. 24. Februar 2026, abgerufen am 2. Oktober 2026 (französisch).
- ↑ Imran Mirza: Marc Jufer ‘BOTH’ 2LP (Ranunkel) 4/5. In: ukvibe.org. 25. März 2023, abgerufen am 2. Oktober 2026 (englisch).
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Jufer, Marc |
| KURZBESCHREIBUNG | Schweizer Jazzmusiker (Saxophon, Komposition) |
| GEBURTSDATUM | 31. Mai 1974 |
| GEBURTSORT | Vevey |