Manfred Maas
Manfred Maas (* 15. Oktober 1953 in Illingen (Saar)) ist ein deutscher politischer Beamter (FDP).
Werdegang
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Maas studierte ab 1974 Rechtswissenschaft an der Universität des Saarlandes. Von 1980 bis 1983 absolvierte er das Rechtsreferendariat beim Land Rheinland-Pfalz. Von 1983 bis 1990 war er im Sozialministerium des Saarlandes tätig. Nach der deutschen Wiedervereinigung wechselte er 1990 als Leiter der Zentralabteilung und Stellvertreter des Staatssekretärs in das Wirtschaftsministerium Sachsen-Anhalt. Von 1999 bis 2000 war er Abteilungsleiter für Mittelstand, Innovation und Tourismus im Wirtschaftsministerium. Im Dezember 2000 wurde er als Nachfolger von Ralf Nagel zum Staatssekretär im Wirtschaftsministerium Sachsen-Anhalt ernannt. Er amtierte bis Ende Dezember 2003; ihm folgte Rudolf Bohn nach.[1] Von Januar 2004 bis zu seinem Rücktritt im Juni 2018 war Maas Chef der Investitionsbank Sachsen-Anhalt.[2] 2009 wurde ihm die goldene Ehrennadel der Industrie- und Handelskammer Magdeburg verliehen.[3] 2019 gründete er gemeinsam mit Michael Schädlich eine Unternehmensberatungsagentur.[4] Zudem war er Verwaltungsratsvorsitzender der Handball-Abteilung des SC Magdeburg.
Maas ist verheiratet, Vater zweier Kinder und lebt in Langenweddingen.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Wirtschaftsministerium: Bohn soll Nachfolger als Staatssekretär werden. In: mz.de. 14. Dezember 2003, abgerufen am 9. Dezember 2025.
- ↑ IB-Chef Maas wurde abgelöst. In: volksstimme.de. 14. Juni 2018, abgerufen am 9. Dezember 2025.
- ↑ Goldene Ehrennadel. In: ihk.de. Abgerufen am 9. Dezember 2025.
- ↑ Nach Berateraffäre: Manfred Maas und Wirtschaftsforscher Schädlich gründen Unternehmen. In: mz.de. 27. März 2019, abgerufen am 9. Dezember 2025.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Maas, Manfred |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher politischer Beamter (FDP) |
| GEBURTSDATUM | 15. Oktober 1953 |
| GEBURTSORT | Illingen (Saar) |