Makel
Ein Makel (seit dem 14. Jahrhundert von lateinisch macula ‚Fleck‘[1]) oder Schandfleck ist ein deutlicher Hinweis auf eine Unreinheit oder eine von einer Norm abweichende Eigenschaft oder einen Fehler, die einer Sache, einem Gegenstand oder einer Person anhaftet.
Das Verb mäkeln bedeutet auch Etwas auszusetzen haben, auf Fehler hinweisen, nörgeln, bemängeln und dergleichen.
Häufig verbindet man (vermeintlich) mit Makeln behaftete Dinge oder Personen mit unehrbaren und nicht immer legalen Angelegenheiten. Den betreffenden Menschen betrachtet man mit Misstrauen, was unter Umständen einer Ächtung gleichkommt. Dahin zielt auch die Redewendung: Der Sache (oder Person) haftet ein Makel an. Dabei war makellos bzw. frei von jeglichem Fehler zu sein von jeher ein hohes philosophisches, ästhetisches und/oder moralisches Ideal, das nicht zu erreichen ist.
In Verbindung mit dem Aussehen gilt der Begriff Schönheitsmakel als geläufig. Beispiele für solche subjektiv empfundenen Schönheitsmakel sind Narben, Sommersprossen, Leberflecken oder Tränensäcke.
Siehe auch
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- http://de.thefreedictionary.com/Makel
- http://unterhaltung.t-online.de/schoenheitsfehler-der-promis-makel-oder-markenzeichen/id_21417092/index
- http://de.wiktionary.org/wiki/m%C3%A4keln
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Friedrich Kluge, Alfred Götze: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 20. Auflage. Herausgegeben von Walther Mitzka. De Gruyter, Berlin / New York 1967; Neudruck („21. unveränderte Auflage“) ebenda 1975, ISBN 3-11-005709-3, S. 456.