Luises Versprechen
| Film | |
| Titel | Luises Versprechen |
|---|---|
| Produktionsland | Deutschland |
| Originalsprache | Deutsch |
| Erscheinungsjahr | 2010 |
| Länge | 89 Minuten |
| Altersfreigabe |
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| Produktionsunternehmen | Aspekt Telefilm-Produktion GmbH |
| Stab | |
| Regie | Berno Kürten |
| Drehbuch | Hardi Sturm |
| Musik | Maurus Ronner |
| Kamera | Michael Tötter |
| Schnitt | Ute Albrecht-Lovell |
| Besetzung | |
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Luises Versprechen ist ein deutsches Fernseh-Melodram aus dem Jahr 2010. Der Film wurde im Auftrag der ARD Degeto produziert und am 6. April 2010 im Ersten zum ersten Mal ausgestrahlt. Damals hatte der Film 6,72 Mio. Zuschauer, was einem Marktanteil von 20,8 % entspricht.[1]
Handlung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die wohlhabende Witwe Luise Seeliger lebt seit dem Tod ihres geliebten Mannes zusammen mit ihrer treuen, aber resoluten Haushälterin Rita in einer eleganten Hamburger Villa. Obwohl ihre Kinder Charlotte und Daniel längst erwachsen sind, mischt sich Luise mit dominanter Fürsorge in deren Lebenspläne ein. Während Tochter Charlotte unglücklich verheiratet ist, gilt ihre größte Sorge ihrem Sohn Daniel. Der gutaussehende Mittdreißiger meidet feste Bindungen – primär aus der Überzeugung heraus, das perfekte Eheglück seiner Eltern ohnehin nicht replizieren zu können. Luise beschließt daher, selbst eine Ehefrau für ihn zu finden.
Gleichzeitig verdrängt Luise eigene gesundheitliche Probleme. Aus Angst vor einem Rückfall schiebt die ehemalige Krebspatientin eine Untersuchung trotz anhaltender Schwindelanfälle immer wieder auf. Als sie schließlich die Praxis aufsucht, trifft sie auf Dr. Ellen Burscheid, die Vertretung ihres Arztes. Luise will die Situation zunächst als Ausrede nutzen, um die Untersuchung zu umgehen. Die feinfühlige, aber zielstrebige Ärztin kann sie jedoch umstimmen. Beeindruckt von Ellens Art, beschließt Luise sofort, sie mit Daniel zu verkuppeln. Daniel reagiert anfangs abweisend, da er fälschlicherweise glaubt, Ellen würde seine Mutter medizinisch unzureichend behandeln. Durch Luises beharrliche Vermittlung kommen sich die beiden jedoch näher.
Die Situation spitzt sich dramatisch zu, als die Testergebnisse Luises schlimmste Befürchtung bestätigen: Der Krebs ist zurückgekehrt. Um sich den Strapazen einer langwierigen Chemotherapie zu entziehen, beschließt Luise, die Behandlung zu verweigern und dem Schicksal seinen Lauf zu lassen. Während ihr Umfeld und insbesondere Daniel schockiert und mit Trotz reagieren, begegnet Luise dem nahenden Abschied mit heiterer Gelassenheit. Ihr gelingt es, vor ihrem Tod die Familie zu ordnen, sodass der Film trotz des tragischen Abschieds mit einem hoffnungsvollen Ausblick auf die gemeinsame Zukunft von Daniel und Ellen endet.
Produktion
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Film wurde von der Hamburger Produktionsfirma Aspekt Telefilm hergestellt. Die Dreharbeiten fanden unter der Regie von Berno Kürten statt, das Drehbuch steuerte Hardi Sturm bei.
Kritiken
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Kritiken zu Luises Versprechen fielen gemischt aus. Während das Spiel der Hauptdarsteller gelobt wurde, erlitt die Vorhersehbarkeit des Drehbuchs teils Kritik.
„Luises Versprechen ist ein Film über das Sterben, der aber die meiste Zeit eine vitale, dezent komödiantische Tonart anschlägt. Das Drama schlägt erst spät durch, wirkt dann umso nachhaltiger.“
„Leider gelingt es selbst dem gewohnt nuancierten Spiel einer Hörbiger nicht, das allzu konventionelle Drehbuch auszubügeln. Leiser Humor macht die Story anfangs erträglich, das rührselige Ende gibt ihr jedoch den dramaturgischen Gnadenstoß.“
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Luises Versprechen. In: degeto.de. Abgerufen am 29. Juni 2026.
- ↑ Rainer Tittelbach: Fernsehfilm „Luises Versprechen“. In: Tittelbach.tv. Abgerufen am 29. Juni 2026.
- ↑ Luises Versprechen – Filmkritik. In: TV Spielfilm. Abgerufen am 29. Juni 2026.