Erste internationale Erfahrungen sammelte Liu Yinglan im Jahr 2023, als sie bei den Hallenasienmeisterschaften in Astana mit 55,98s in der Vorrunde im 400-Meter-Lauf ausschied. Im Jahr darauf siegte sie bei den U20-Asienmeisterschaften in Dubai in windunterstützten 22,94s im 200-Meter-Lauf und gewann auch mit der chinesischen Mixed-Staffel über 4-mal 400 Meter in 3:22,46min die Goldmedaille. Im August gewann sie bei den U20-Weltmeisterschaften in Lima in 3:21,27min die Bronzemedaille in der Mixed-Staffel und belegte in 23,39s den siebten Platz über 200 Meter. 2025 schied sie bei den Hallenweltmeisterschaften in Nanjing mit 53,14s im Vorlauf über 400 Meter aus und belegte mit der Staffel in 3:38,65min den vierten Platz. Im Mai verpasste sie mit der Mixed-Staffel bei den World Athletics Relays in Guangzhou eine Direktqualifikation für die Weltmeisterschaften in Tokio. Anschließend belegte sie bei den Asienmeisterschaften in Gumi in 53,62s den sechsten Platz über 400 Meter und gewann in der Mixed-Staffel in 3:20,52min gemeinsam mit Liang Baotang, Wu Hongjiao und Wumaier Ailixier die Silbermedaille hinter dem indischen Team. Im September schied sie bei den Weltmeisterschaften mit der Mixed-Staffel mit 3:13,96min im Vorlauf aus.
In den Jahren 2021 und 2023 wurde Liu chinesische Meisterin in der Mixed-Staffel über 4-mal 400 Meter sowie 2024 im 400-Meter-Lauf.
Anmerkung: Bei diesem Artikel wird der Familienname vor den Vornamen der Person gesetzt. Das ist die übliche Reihenfolge im Chinesischen. Liu ist hier somit der Familienname, Yinglan ist der Vorname.