Die Littenstraße ist eine Straße im Berliner Ortsteil Mitte im gleichnamigen Bezirk und gehört zu den ältesten Verkehrswegen der Hauptstadt. Ihren Namen trägt sie nach dem Rechtsanwalt Hans Litten, der im Februar 1938 im Konzentrationslager Dachau nach mehrjähriger Haft und Folter durch Suizid starb. Entlang der Littenstraße befinden sich zahlreiche historische Kulturdenkmäler.
Am 10.Mai 1951 erhielt die Neue Friedrichstraße den Namen Littenstraße. Durch den Neubau des historischen StadtzentrumsOst-Berlins und des Fernsehturms in den Jahren 1965–1969 wurde die Littenstraße zwischen Grunerstraße und der Straße An der Spandauer Brücke aufgehoben, sodass zwei voneinander getrennte Straßenverläufe entstanden. Der Teil zwischen Spandauer Straße und der Friedrichsbrücke wurde 1978 der Burgstraße zugeordnet und 2001 in Anna-Louisa-Karsch-Straße umbenannt.
In ihrer heutigen Straßenlänge besteht die Littenstraße seit 1965.
Ein Wohn- und Geschäftshaus befindet sich an der Kreuzung Litten- Ecke Stralauer Straße.
Nach dem Wohn- und Geschäftshaus beginnt eine Grünanlage. Zwischen der Littenstraße und der Waisenstraße befinden sich noch Reste der alten Stadtmauer. Sie wurden vor dem Schleifen bewahrt, da sie als Begrenzungsmauer von Wohnhäusern dienten. 1948 wurde der Mauerrest gesichert und unter Denkmalschutz gestellt. Hier befindet sich auch die Gaststätte Zur letzten Instanz.