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Lentpark

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Der Lentpark ist eine kombinierte Eissport- und Schwimmhalle in Köln. Er wurde ab 2009 nach dem Abriss des alten Eis- und Schwimmstadions Köln an gleicher Stelle komplett neu errichtet. Die Eis- und Schwimmhallen wurden am 1. Oktober 2011 eröffnet,[1] der Freibad- und Außenbereich folgten später. Insgesamt umfasst das Gebäude eine Bruttogeschossfläche von mehr als 12.000 Quadratmetern. Der Entwurf stammt von Architekturbüro Schulitz + Partner in Braunschweig. Wie auch die Lentstraße wurde der Lentpark nach Eduard Lent benannt.[2]

Im Januar 2007 übergab die Kölner Sportstätten GmbH das Eis- und Schwimmstadion Köln an die KölnBäder GmbH. Nachdem diese das Gebäude betriebswirtschaftlich untersucht hatten, schlossen sie zwei Monate später die Halle und begannen im Juni 2008 mit dem Abriss.[3]

Der Bau kostete etwa 25 Millionen Euro.[4] Die spätere Gestalt des Bades ging aus einem Generalplaner-Wettbewerb hervor, der 2007 entschieden wurde.[4]

Neben einer Eissporthalle mit 1800 m² Grundfläche, die für sportliche Aktivitäten wie Eishockey, Eiskunstlauf, teilweise für den öffentlichen Eislauf sowie besondere Veranstaltungen vorbehalten ist, findet sich im Obergeschoss eine 260 Meter lange und acht Meter breite Eis-Hochbahn, die durch alle Bereiche des Gebäudes führt und dadurch witterungsunabhängig von der Öffentlichkeit zum Eislaufen genutzt werden kann.[5][6]

Auf der Eisfläche der Eissporthalle finden die Sledge-Eishockey Heimspiele des Kölner EK der Deutsche Sledge-Eishockey Liga statt.[7]

Im Lentpark wurde ein modernes Hallenbad integriert. Dieses verfügt über ein 25-Meter-Becken, ein Lehrbecken sowie einen abgetrennten Kinderbereich. Hier findet neben dem öffentlichen Badebetrieb auch Schul- und Vereinssport statt. Die Außenbadelandschaft mit einem 50-Meter-Schwimmbecken, Wasserrutsche und Kinderbecken wurde am 12. Mai 2012 eröffnet.[8] Sie wurde als ökologische Schwimmteichanlage konzipiert.[9] Als letzter Bauabschnitt wurde im Herbst 2012 ein Saunabereich geöffnet.[10]

Der Lentpark wurde von der Architektenvereinigung german-architects in einem Sonderartikel Bau der Woche vorgestellt.[11] Dieses Gebäude ist die erste Eissportstätte Europas, die in das Greenbuilding-Programm der EU aufgenommen wurde.[12]

Einzelnachweise

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  1. ↑ cg/Zi: Eislauf und Baden unter einem Dach - Lentpark in Köln, in: Archiv des Badewesens 10/2011 S. 598
  2. ↑ Eis- und Schwimmstadion heißt jetzt Lentpark
  3. ↑ Achim Fischer und Simone Heimann: Kapitel Ausgangslage in Eislauf und Baden unter einem Dach - Lentpark in Köln, in: Archiv des Badewesens 10/2011 S. 604
  4. 1 2 Achim Fischer und Simone Heimann: Kapitel Ausgangslage in Eislauf und Baden unter einem Dach - Lentpark in Köln, in: Archiv des Badewesens 10/2011 S. 599
  5. ↑ Lentpark Ausstattung. KölnBäder GmbH, abgerufen am 9. September 2013 (deutsch).
  6. ↑ Kölner Pläne: Überm Schwimmbassin ziehen Eisläufer ihre Bahnen. Aachener Zeitung, ehemals im Original (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 9. September 2013 (deutsch). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)
  7. ↑ Teams. Deutsche Sledgeeishockey Liga, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 13. März 2013; abgerufen am 9. September 2013 (deutsch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  8. ↑ Einfach mal abtauchen. Kölner.de, ehemals im Original (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 20. Mai 2016 (deutsch). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)
  9. ↑ Eiszeit für den Lentpark. Köln.Sport, abgerufen am 20. Mai 2016 (deutsch).
  10. ↑ Eröffnung Saunalandschaft im Lentpark: Schwitzen für die Gesundheit. KölnBäder GmbH, ehemals im Original (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 20. Mai 2016 (deutsch). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)
  11. ↑ Bau der Woche Hervorragend kombiniert. german-architects, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 14. Juli 2014; abgerufen am 9. September 2013 (deutsch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  12. ↑ The European GreenBuilding Programme. Joint Research Centre der EU, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 14. Juli 2014; abgerufen am 9. September 2013 (deutsch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
Lentpark
Der Lentpark
Der Lentpark
Daten
Ort Lentstraße 30
DeutschlandDeutschland 50668 Köln, Deutschland
Koordinaten 50° 57′ 31,2″ N, 6° 57′ 53,9″ OKoordinaten: 50° 57′ 31,2″ N, 6° 57′ 53,9″ O
Eigentümer Stadt Köln
Betreiber KölnBäder GmbH
Baubeginn Mai 2009
Eröffnung 1. Oktober 2011
Kosten rund 25 Mio. Euro
Architekt Schulitz Architekten GmbH
Heimspielbetrieb
Veranstaltungen
Lage
Lentpark (Nordrhein-Westfalen)
Lentpark (Nordrhein-Westfalen)