Lagernoje liegt am Nordufer der Scheschuppe (1938 bis 1945: Ostfluss) im Westen des einstigen Forste Trappönen an der Kommunalstraße 27K-111, die Nemanskoje(Trappönen/Trappen) mit Lesnoje(Groß Lenkeningken/Großlenkenau) verbindet. Bis zur westlich liegenden einstigen Kreisstadt Neman(Ragnit) sind es zwölf Kilometer, die heutige Rajonhauptstadt Krasnosnamensk(Lasdehnen/Haselberg) liegt 20 Kilometer in südöstlicher Richtung. Eine Bahnanbindung besteht nicht.
Das ehemals Lenken genannte Gutsdorf[2] war ursprünglich eine Domäne[3], die Gottfried Benjamin Sperber, Landrat des Kreises Ragnit im Jahre 1815 käuflich erwarb. Das Gut blieb bis 1945 in Familienbesitz mit den wirtschaftlichen Schwerpunkten Kartoffelanbau und Viehzucht (besonders: Pferdezucht).
Am 15. November 1928 gab Lenken seine Eigenständigkeit auf und schloss sich mit den Nachbarorten Raudszen und Aszolienen (1938 bis 1946: Aschelingen, heute nicht mehr existent) zur neuen Landgemeinde Raudszen (1936 bis 1938: Raudschen, 1938 bis 1946: Rautengrund, russisch: Rjadino) zusammen.
↑Таблица 1.10 «Численность населения городских округов, муниципальных районов, муниципальных округов, городских и сельских поселений, городских населенных пунктов, сельских населенных пунктов» Программы итогов Всероссийской переписи населения 2020 года, утвержденной приказом Росстата от 28 декабря 2021г. № 963, с данными о численности постоянного населения каждого населенного пункта Калининградской области. (Tabelle 1.10 „Bevölkerungsanzahl der Stadtkreise, munizipalen Rajons, Munizipalkreise, städtischen und ländlichen Siedlungen [insgesamt], städtischen Orte, ländlichen Orte“ der Ergebnisse der Allrussischen Volkszählung von 2020 [vollzogen am 1. Oktober 2021], genehmigt durch die Verordnung von Rosstat vom 28. Dezember 2021, Nr. 963, mit Angaben zur Zahl der Wohnbevölkerung jedes Ortes der Oblast Kaliningrad.)
↑Durch den Указ Президиума Верховного Совета РСФСР от 17 ноября 1947 г. «О переименовании населённых пунктов Калининградской области» (Verordnung des Präsidiums des Obersten Rats der RSFSR "Über die Umbenennung der Orte des Gebiets Kaliningrad" vom 17. November 1947)
12Die Gemeinden und Gutsbezirke des Preussischen Staates und ihre Bevölkerung nach den Urmaterialien der allgemeinen Volkszählung vom 1. December 1871, Berlin 1874
↑Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, I. Provinz Ostpreußen, Berlin 1888
↑Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Heft 1, Provinz Ostpreußen, Berlin 1907
↑M. W. Ehrenreich:Landkreis Ragnit.In:Gemeindeverzeichnis 1900.U. Schubert,archiviertvomOriginalam20.Januar 2008;abgerufen am 20.Dezember 2025(Stand 1. Dezember 1910).
↑Zeitschrift des Preussischen Statistischen Landesamts, Band 67, 1927