Ladies First (2026)
| Film | |
| Titel | Ladies First |
|---|---|
| Produktionsland | Vereinigte Staaten |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 2026 |
| Altersempfehlung | ab 12 (DE) ab 13 (AT)[1] |
| Produktionsunternehmen |
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| Stab | |
| Regie | Thea Sharrock |
| Drehbuch | |
| Produktion | |
| Kamera | Haris Zambarloukos |
| Schnitt | Mark Everson |
| Besetzung | |
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| → Synchronisation | |
Ladies First ist eine US-amerikanische Filmkomödie aus dem Jahr 2026 mit Sacha Baron Cohen und Rosamund Pike. Regie führte Thea Sharrock nach einem Drehbuch von Katie Silberman, Cinco Paul und Natalie Krinsky.[2] Die Produktion ist eine Adaptierung des Filmes Kein Mann für leichte Stunden (Je ne suis pas un homme facile) von Éléonore Pourriat aus dem Jahr 2018.[3]
Handlung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Damien Sachs ist ein erfolgreicher Manager auf dem Weg zum CEO einer führenden Werbeagentur. Als er mit dem Kopf gegen einen Mast stößt, wird er bewusstlos und erwacht in einer Parallelwelt, die von Frauen dominiert wird. Dort trifft er auf die einflussreiche Alex Fox, die in seiner ursprünglichen Welt eine seiner Mitarbeiterinnen war. Alex und Damien kämpfen um den Chefposten, und Damien erlebt, wie das Leben aussieht, wenn die Rollen vertauscht sind.[2][3]
Synchronisation
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die deutsche Synchronisation übernahm die FFS Film- & Fernseh-Synchron. Das Dialogbuch schrieb Julius Hasper, Dialogregie führte Michael Ernst.[4]
| Rolle | Darsteller | Synchronsprecher[4] |
|---|---|---|
| Damien Sachs | Sacha Baron Cohen | Armin Schlagwein |
| Alex Fox | Rosamund Pike | Eva Thärichen |
| Fred Powell | Charles Dance | Kaspar Eichel |
| Felicity Chase | Fiona Shaw | Denise Gorzelanny |
| Sunny Black | Emily Mortimer | Anna Grisebach |
| Taubenmann | Richard E. Grant | Frank Röth |
| Anwalt Wilson Phillips | Sunil Patel | Alexander Doering |
| Austin | Kadiff Kirwan | Yannik Raiss |
| Charlie | Red Tennant | Melina Witez |
| Chris Black | Tom Davis | Sven Brieger |
| Glenda Cartwright | Kathryn Hunter | Judith Steinhäuser |
| Harry | Paul Chahidi | Hans Hohlbein |
| Louis | Bill Paterson | Rainer Gerlach |
| Ruby | Weruche Opia | Marieke Oeffinger |
Produktion und Hintergrund
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Film wurde von 3dot productions und Four by Two Films produziert, als Produzenten fungierten Liza Chasin, Eleonore Dailly und Edouard de Lachomette.[5][6] Die Dreharbeiten fanden von November 2024 bis Januar 2025 in England statt, gedreht wurde unter anderem in den Shepperton Studios und in Hampstead.[7][8]
Die Kamera führte Haris Zambarloukos, die Montage verantwortete Mark Everson und das Casting Jina Jay. Das Szenenbild gestaltete Chris Lowe und das Kostümbild Lauren Reyhani.[6] In den USA erhielt der Film ein R-Rating.[5] Regisseurin Thea Sharrock hatte zuvor unter anderem The Beautiful Game (2024), Kleine schmutzige Briefe (2023), Der einzig wahre Ivan (2020) und Ein ganzes halbes Jahr inszeniert.[9]
Veröffentlichung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ein Trailer erschien im April 2026.[9] Auf Netflix wurde der Film am 22. Mai 2026 veröffentlicht.[2]
Rezeption
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Kritiken
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Am 23. Mai 2026 waren zwei der 13 bei Rotten Tomatoes aufgeführten Kritiken positiv, bei einer durchschnittlichen Bewertung von 3,7 von 10 Punkten.[5] Bei Metacritic erhielt der Film am 23. Mai 2026 einen Metascore von 41 von 100 möglichen Punkten, der auf sieben Rezensionen basierte.[10]
Lutz Granert vergab auf filmstarts.de 2,5 von 5 Sternen. Als filmische Speerspitze des Feminismus in Hollywood tauge dieser Film sicherlich nicht. Doch immerhin reiche es für 90 Minuten derbe Unterhaltung, vor allem dank einer einmal mehr schambefreiten Performance von Sacha Baron Cohen.[11]
derwatchdog.de bewertete die Produktion mit 2,5 von 5 Sternen. Diese wolle scharfe Satire sein, bliebe aber zu oft beim einfachen Rollentausch hängen. Cohen und Pike retteten einiges, doch der Film schieße mit seiner eigentlich richtig gemeinten Botschaft am Thema vorbei. Das sei kurzweilig, manchmal derb, selten wirklich klug.[12]
Oliver Armknecht (vier von zehn Punkte) meinte auf film-rezensionen.de, dass das US-Remake wie schon das französische Original unter den Möglichkeiten bliebe. Statt bissiger Satire gebe es hier derbe Zoten sowie ein mutloses Ende, das Konventionen bediene.[13]
Florian Kaindl kritisierte auf sueddeutsche.de, dass die Geschlechterkampf-Komödie nicht mehr als alte Klischees zu bieten habe. Der Plot von Was Frauen wollen (2000) wirke im Vergleich fast schon subtil.[14]
moviejones.de (drei von fünf Punkte) kritisierte die belanglose Geschichte und die oberflächliche Gesellschaftskritik. Es wirke, als käme der Film ein gutes Jahrzehnt zu spät heraus.[15]
Abrufe
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Film verzeichnete zum Start 11,9 Millionen Views[16] und gelangte in 55 Ländern auf Platz eins der Netflix-Film-Charts.[17]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Ladies First bei Netflix
- 1 2 3 Ladies First. In: filmstarts.de. Abgerufen am 18. April 2026.
- 1 2 John DiLillo: In the Ladies First Trailer, Sacha Baron Cohen and Rosamund Pike Go Head-to Head. In: netflix.com. 16. April 2026, abgerufen am 18. April 2026 (englisch).
- 1 2 Ladies First (2026). In: Deutsche Synchronkartei. Abgerufen am 22. Mai 2026.
- 1 2 3 Ladies First. In: Rotten Tomatoes. Fandango, abgerufen am 18. April 2026 (englisch).
- 1 2 Ladies First. In: Lexikon des internationalen Films. Filmdienst, abgerufen am 27. April 2026.
- ↑ Nia Daniels: Rosamund Pike, Sacha Baron Cohen film Ladies First in UK for Netflix. In: theknowledgeonline.com. 18. November 2024, abgerufen am 18. April 2026 (englisch).
- ↑ Netflix film Ladies First shot in Nassington Road, Hampstead. In: hamhigh.co.uk. 23. Dezember 2024, abgerufen am 18. April 2026 (englisch).
- 1 2 Dani Maurer: Sacha Baron Cohen («Borat») trifft auf die dominante Frauenwelt im Trailer zur Netflix-Komödie «Ladies First». In: outnow.ch. 16. April 2026, abgerufen am 18. April 2026.
- ↑ Ladies First. In: Metacritic. Abgerufen am 23. Mai 2026 (englisch).
- ↑ Lutz Granert: Ladies First. In: filmstarts.de. Abgerufen am 22. Mai 2026.
- ↑ Ladys First: Netflix Film – Kritik: Am Thema vorbei, aber amüsant. In: derwatchdog.de. 22. Mai 2026, abgerufen am 23. Mai 2026.
- ↑ Oliver Armknecht: Ladies First. In: film-rezensionen.de. 23. Mai 2026, abgerufen am 23. Mai 2026.
- ↑ Florian Kaindl: Die Männer tragen jetzt „Victor’s Secret“. In: sueddeutsche.de. 22. Mai 2026, abgerufen am 23. Mai 2026.
- ↑ Ladies First Kritik. In: moviejones.de. 22. Mai 2026, abgerufen am 23. Mai 2026.
- ↑ Kasey Moore: Netflix Top 10: ‘The Boroughs’ and ‘Ladies First’ Post Disappointing Debut Weeks. In: whats-on-netflix.com. 26. Mai 2026, abgerufen am 27. Mai 2026 (englisch).
- ↑ Stefan Geisler: In 55 (!) Ländern auf Platz 1: Der aktuelle Netflix-Hit ist das Remake eines Films, der 2018 Geschichte schrieb. In: filmstarts.de. 27. Mai 2026, abgerufen am 28. Mai 2026.